Burgdorfer Kreisblatt 43/2018: Kinder als Versuchskaninchen

„Sicher ist, dass alle Versuche der Aufklärung von Missbräuchen einem Flickenteppich gleichen, dem ein Flicken nach dem anderen erst dann hinzugefügt wird, wenn erneute Fakten auf dem Tisch liegen und nicht mehr strittig sind.“

Heißt es in einer Stellungnahme des Vereins ehemaliger Heimkinder (V.e.H.) zu der von der katholischen Kirche veröffentlichten Studie über Missbrauch in Kinderheimen. Zu diesem Flickenteppich gehören diesem Verein zufolge aber auch Medikamentenversuche. 

Diesem Thema will sich die Bundestagsfraktion der Linken am 14. Dezember in Berlin widmen. Das Motto des Fachgespräches, das um 11.30 Uhr in den Räumen des Bundestages beginnt, lautet „Arzneimittel- und Menschenversuche an Heimkindern in den 1950er- bis 1970er-Jahren: Endlich Transparenz und Entschädigungen schaffen“. Bereits um 10 Uhr findet im Paul-Löbe-Haus eine Pressekonferenz statt. 

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WordPress meldet: Mehr Leserinnen und Leser als üblich

Darüber freut man sich eigentlich: WordPress hat mir heute einen Anstieg der Leserzahl um 183 Prozent gegenüber den bisher üblichen Klicks gemeldet. Da es auch eine Statistik über die am häufigsten gelesenen Artikel gibt, weiß ich, woher der Anstieg kommt: von meinen Berichten über die Margaretenstraße 29 in Wilhelmshaven und über anonyme Briefe, die mit dieser Adresse versehen werden, und von meinen Artikeln über einen Wilhelmshavener Polizeibeamten, der das Wilhelmshavener Amtsgericht nach einer illegalen Jugendamts-Aktion zweimal belogen hat.

Große Aufmerksamkeit für Berichte über deutsche Jugendämter ist nichts Ungewöhnliches. Die gibt es auch im Europäischen Parlament, dort wird immer häufiger die Frage gestellt, warum Deutschland sich nicht an europäisches Recht hält, obwohl die Absichtserklärungen anders klingen. Wenn dort deutsche Eltern auftauchen und über ihre Erfahrungen berichten, fasst sich so mancher Abgeordnete schon nur noch an den Kopf oder stellt die Frage in den Raum, was er tun würde, wenn ihm das passieren würde.

Ungewöhnlich ist auf meinen WordPress-Seiten aber, dass sich immer sofort vier oder fünf Leute zusammentun und meine Artikel schlecht bewerten, bevor sie meine Berichte überhaupt gelesen haben können. Jüngst habe ich einen Hinweis bekommen, woran das liegen könnte. Das geschah nicht anonym. Ein Treffen mit dem Hinweisgeber ist vereinbart. Mir sollen Beweise vorgelegt werden. Ich weiß nur noch nicht, wie ich den Hinweisgeber schützen soll. Vielleicht fliege ich vorher für ein paar Tage nach Nordkorea, denn dort soll es noch etwas schlimmer sein als an der Jade…

Meine Seiten über die Margaretenstraße 29 in Wilhelmshaven