Das „Burgdorfer Kreisblatt“ zum 28.: Wohin surfen greise Kreise?

Aus der „Badischen Zeitung“

Gefährlich ist´s
das Netz zu wecken.
Verderblich ist
des Surfers Zahn.

Doch die schrecklichste
der Schrecken
ist die Ehefrau
mit WLAN.

Dieses Gedicht legt der „Kreisblatt“-Herausgeber Heinz-Peter Tjaden allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Seniorenbegegnungsstätten ans Herz, falls sie Computerkurse für greise Kreise anbieten.

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Doch nicht nur Seniorinnen und Senioren wollen sich entfalten. Drei Ratsherren aus Burgdorf wollen das auch.

Über sie mehr in der Ausgabe 28 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/altkreiskurier

Wilhelmshaven-oder: Keine verrücktere Stadt weit und breit

Briefkopf

Das Jobcenter von Wilhelmshaven verschickt Schreiben ohne Unterschrift, im Briefkopf kein Name des Mitarbeiters.

In Hannover sind gestern fünf Fachgerichte in ein neues Gebäude gezogen. Das ist eine gute Idee, findet die niedersächsische Justizministerin. Eine gute Idee hätte ich auch für Wilhelmshaven. Das ist eine schrumpfende Stadt am Jadebusen, in der ich geboren bin und in der ich von 2004 bis Mitte 2014 noch einmal gelebt habe, um festzustellen, dass ich mit den dortigen unsäglichen Verhältnissen nicht zurecht komme. Wenn ich dort gedacht habe, dass mehr nicht mehr geht, ging garantiert noch mehr.

Deswegen müsste eigentlich auch das gehen: Errichtet wird ein neues Gebäude für das Jobcenter, das Amtsgericht, die Polizei, das Jugendamt und für den Oberbürgermeister. Vor dem Einzug müssen sich alle dazu verpflichten, keine Post zu verschicken, gearbeitet werden darf nur nachts, wenn alle anderen schlafen und die Existenz des Gebäudes wird verschwiegen. Es darf sozusagen nichts nach außen dringen.

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Der Islamprozess: Jemand meldet Kommentar bei Nordwest-Zeitung

Einige Artikel, die in der „Wilhelmshavener Zeitung“ erscheinen, werden auch vom Kooperationspartner „Nordwest-Zeitung“ (NWZ) veröffentlicht. Dazu gehörte auch der Bericht über den Islamprozess vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht. Angeblich soll ich die beiden UWG-Ratsherrn Frank Uwe Walpurgis und Horst Dieter Walzner „gezielt verunglimpft“ haben. Diesen Vorwurf will ich nicht auf mir sitzen lassen. Deshalb bin ich in Berufung gegangen. Die Berufungsverhandlung findet am 20. August 2013 vor dem Oldenburger Landgericht statt.

Gestern Abend habe ich den NWZ-Bericht über den Islamprozess, den man auch googeln kann, aufgerufen. In einem Kommentar der NWZ-Onlineausgabe wies ich auf die Berufung hin. Selbstverständlich enthielt mein Hinweis keine persönlichen Beleidigungen. Die Behauptung, ich hätte zwei Ratsherren beleidigt, sollte nicht mehr allein im Netz stehen. Wenn ein Urteil nicht rechtskräftig ist, handelt es sich zudem um eine wichtige Information.

Seither sind erst wenige Stunden vergangen. Dennoch erhielt ich bereits den Hinweis, dass mein Kommentar „gemeldet“ worden sei. Er wurde vorübergehend (?) aus dem Netz genommen. Wer aber hat ein Interesse daran, dass der Termin der Berufungsverhandlung nicht noch bekannter wird als er schon ist? Diese „Meldung“ weckt hoffentlich das Interesse der NWZ-Redaktion…

Die Hintergründe zum Islam-Prozess