Radwege für fallende Schwiegermütter und der Papst für Wilhelmshaven

Oberbürgermeister Andreas Wagner hat sich die Stadtentwicklung plus vorgenommen, die in Wilhelmshaven schneller ist als gedacht. Schon gibt es die ersten Radwege für fallende Schwiegermütter und eine öffentliche Toilette für Raucher. Nun soll Papst Franziskus I. auch noch die Kirche bekommen, die er gern hätte: eine arme. Die katholische Kirche müsste nur die Schulden von Wilhelmshaven tilgen…

Diese und andere Meldungen in der 12. Ausgabe von 2sechs3acht4, der internetten Zeitung www.zweisechsdreiachtvier.de

2sechs3achtvier Nummer 12 2013

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Stadtentwicklung plus in Wilhelmshaven rasanter als erwartet

Oberbürgermeister Andreas Wagner hat sich die Stadtentwicklung plus (STEP) sicherlich auch nicht so schnell vorgestellt. Kaum wurden Arbeitsgruppen gebildet, verändert sich das Stadtbild. Beispielsweise am Triftweg.

Der Fortschritt in Bildern

Radstadt Wilhelmshaven: Gefahr erkannt in diesem Schilderwald?

Zwei Schilder sind besser? Foto: Heinz-Peter Tjaden

Schon stehen wir mit dem Rad an der Ecke Schellingstraße/Friederikenstraße. Die Friederikenstraße ist dort eine Einbahnstraße, die – wenn man dem Richtungspfeil folgen würde – durch ein Wohnhaus führt. Aber schief ist bekanntlich modern, wohl auch deshalb hängen an dem Pfahl auch noch zwei Schilder schief, die beide das Radfahren in beiden Richtungen erlauben – aber wo? Auf der Straße? Auf dem Bürgersteig? Von der Benutzung der Straße ist abzuraten, spätestens nach dem zweiten Schlagloch landet man auf der Nase. (Foto 1). Auf der anderen Straßenseite steht noch so ein Schild – vor einem Haus, das langsam in sich zusammenfällt. Dort kann niemand radeln, wenn er nicht von Trümmern erschlagen werden will. Davor schützt ein ebenso schiefer Zaun.

Strampeln durch den Schilderwald