Mirko Slomka soll bei Hannover 96 verdufnern

Meine Bilanz als Orakel-Hund ist fast makellos. Die von 96-Trainer Mirko Slomka nicht. Der soll nach Weihnachten verdufnern. Das sagt der Manager-Dirk zwar nicht klar und deutlich, sondern eher durch einen halb gefüllten Fressnapf, aber offenbar haben sie den Auswärts-Nullinger bereits abgenagt wie einen Knochen, den ich auch nur noch verbuddeln würde. Der Hörgeräte-Martin hört den Namen Mirko ebenfalls nicht mehr gern. Das sei allenfalls noch ein 40 : 60-Trainer. Für Slomka ist die Saison also gelaufen wie für die Roten, die nach Europa wollten und nicht einmal mehr in Freiburg wissen, wo sie eigentlich sind.

Jagdterrier Mike Tjaden macht Vorschläge für den Nachfolger

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Locker in der ARD-Wahlarena: SPD-Kanzlerkandidat von den Grünen befreit

Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist gestern Abend ziemlich befreit durch die ARD-Wahlarena gehüpft. In den jüngsten Umfragen wurde er von den Grünen als Koalitionspartner befreit, so dass sich auch Fragen nach einer rot-rot-grünen Koalition erübrigen. Auf fast jede Zuschauerfrage hatte Steinbrück eine Antwort – ich kenne das Problem – das hat man mir auch schon erzählt – ich stecke da zwar nicht drin, aber… – es gibt durchaus Unterschiede zwischen SPD und CDU – das ist aber meine Idee gewesen. Doch dann fiel Peer Steinbrück doch noch die Kinnlade herunter.   

Damit die Demokratie wieder zu Leben erwacht

Stefan Raab gewinnt Duelle gegen Merkel und Steinbrück

Langeweile verbreiten ist ein Markenzeichen von Angela Merkel. Zu jedem Thema sagt sie: „Wir kennen das Problem.“ „Wir denken darüber nach.“ „Wir sprechen darüber.“ „Es ist auch schon ein bisschen besser geworden.“ „Wir dürfen nicht alles so schwarz malen.“ Doch dann ist gestern Abend beim so genannten Duell Stefan Raab gekommen. Und zwar in Fahrt. Mehrfach zerschmetterte er das Boot, auf dem Merkel durch die Sendung dümpeln wollte.

Raab versenkt Kandidatenschiffe

Heute Abend das Monell: Sah der Raab ein Weiblein stehn

Vier Sender – ein Monell. Schlägt Raab die Kanzlerin? Er sei ein emotionaler Typ, sagt der Pro-7-Entertainer. Ihm könnten schon einmal die Pferde durchgehen. Darauf gerichtet werden heute Abend 160 Scheinwerfer mit 50 000 Watt. Was ihr Volt, ist also nicht das Thema. Zu dem Monell zwischen Raab und Merkel ist auch Peer Steinbrück eingeladen worden. Einen Sozialdemokraten, der Zeit hat, fand die SPD leider nicht so schnell.

Nach Sendeschluss wird gekloeppelt

Flachpfeifen treiben sich jetzt auch schon in Feuchtgebieten herum

Derweil schreiben Flachpfeifen sogar Bestseller, die auch noch verfilmt werden. „Feuchtgebiete“ heißt der neueste. Ich kann gar nicht so schnell umschalten, wie für diesen Film Werbung gemacht wird. Und was machen ein paar Idioten bei Facebook? Sie sperren jeden, der Trailer ins Netz stellt. Was ich noch verstehen könnte, wenn die Verbreitung von Langeweile unter Strafe stünde. Sie aber sperren die Trailer, weil sie moralisch empört sind. So erzeugen sie Spannung, die dieser Film gar nicht verbreitet. Ein Mädel plaudert in den Filmausschnitten, die ich nicht schnell genug weg zappen kann, burschikos über Sex – und das soll aufregend sein? Zwischendurch dürfen auch noch Tränen vergossen werden, weil die Kleine ein Scheidungskind ist?

Sie gehen mir auf den Geist

Die SPD wird sexy. Erection for election.

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Die SPD wird sexy. Alle Plakate mit Peer Steinbrück verschwinden wieder aus dem Straßenbild. Nicht mehr das Wir, ein Hoch entscheidet, das neue SPD-Motto lautet „Erection for election“. Rothaarige Schönheiten räkeln sich für den Regierungswechsel und machen fünf Millionen müde Wahl-Männer auf dem Weg zur Stimmabgabe munter.

Das Hoch entscheidet

Bild twittert den Bundestagswahlkampf auf

Jetzt versucht „Bild“ den Wahlkampf aufzutwittern. Das Springer-Blatt analysiert das Gezwitscher über Bundeskanzlerin Angela Merkel, die laut „stern“ 2016 ihr Amt niederlegt, bevor sie es ausgeübt hat, und über die SPD-Nullnummer Peer Steinbrück. Beide liegen bei Twitter fast gleichauf. Merkel kommt auf 50 von 100 Sympathiepunkten, Steinbrück auf 48.

Jeder Wähler ist anders