Wir sind den Papst los – Männer tragen wieder Hosen

Deutschland lüftet durch, befreit sich von Weihrauch. Wir sind den Papst los, Männer tragen wieder Hosen. „Hier fliegt unser Papst in Rente“, titelt die „Bild“-Zeitung. Das Geld lässt er sich ins Ausland überweisen, wo es gründlich gewaschen wird und Merkel bastelt in das Bundestags-Wahlprogramm der CDU die Forderung „Rente mit 85“.  Denn die Kanzlerin ist nicht nur dermaleinst ein wenig sozialistisch gewesen, sie war auch immer ein bisschen katholisch. Eins unterscheidet sie allerdings von Jesus: Sie lässt sich nie von einem Mann aus Bayern vertreten.  Aus dem Seehofer wird also nie ein Ratzinger.

Im Vatikan herrscht derweil große Geschäftigkeit, denn die show must go on. Dazu werden erst einmal ein paar ältere Männer weggesperrt, bis sie sich auf einen Allerältesten geeinigt haben, den sie in weißen Rauch aufgehen lassen, bis auch ihm aufgeht, was in der katholischen Kirche so alles abgeht.  Mafia-Bosse notieren sich schon einmal die neue Kontonummer, Orgien werden mangels Beteiligung während der Papst-Wahl verschoben, Kinder dürfen fröhlich draußen spielen. Doch das Glück währet selten lange.

Doch jedem Zauber wohnt ein Anfang inne. Würden die weggesperrten Kardinäle Streit anfangen, so dass sie sich nimmermehr einigen könnten, gäbe es nur noch einen, auf den katholische Christen hören: Jesus, der so ziemlich alles verachtet hat, worauf die katholische Kirche gegründet ist.  Auf nie wieder weißer Rauch hoffen, heißt also, an Gottes verschlungene Wege glauben.

Weitere lästerliche Texte auf http://blogdirdeinemeinung.blogspot.com

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2sechs3acht4 Nr. 7/2013: Der Islam in Deutschland und Wilhelmshavener Schulausschuss in der Sesamstraße

Wilhelmshaven wird seit der Kommunalwahl von der CDU regiert, Leihstimmen bekommt sie von der SPD, da zappt sich so mancher zur Sesamstraße. Weitere Themen in der siebten Ausgabe: Ein Prozess über den Islam in Deutschland und die nicht rechtswirksame Kündigung des Papstes.

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2sechs3achtvier Nr. 7 2013

Mehr im Internet unter

http://www.zweisechsdreiachtvier.de und http://www.szenewilhelmshaven.de

Wir sind Rücktritt! Der Papst hört auf – Gott?

„ Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben.“

Im Bewusstsein des Ernstes dieses Aktes erkläre er daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten.“

Bei einer Vollversammlung der Kardinäle hat heute Papst Benedikt XVI. diese Erklärung abgegeben, am 28. Februar 2013 sind wir Rücktritt.  Wieder einmal.  Nachrichtensendungen ohne Rücktrittsmeldungen sind in Deutschland nur noch vorübergehender Natur.

Die Rücktrittsankündigung fällt in eine Zeit der wachsenden Kritik an der katholischen Kirche. Was sie predige, sei nicht mehr zeitgemäß, was sie tue, gelegentlich unbarmherzig. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner wehrte sich dagegen mit einem verbalen Missgriff. Er sprach von wachsender „Katholikenphobie“, ein Kollege sogar von Pogromstimmung.

Niemand wird bestreiten können: Auch in dieser Organisation liegen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Ob der nächste Papst daran etwas ändern kann, ist eine Frage, die man nicht spontan mit Ja beantworten kann.

Muss die Weihnachtsgeschichte umgeschrieben werden?

Bald nun ist wieder Weihnachtszeit, in Kirchen stehen Krippen für das Jesus-Kind. Daneben stehen die Eltern, die streng genommen Leih-Eltern sind, denn gezeugt worden ist der Knabe vom Heiligen Geist. Dafür erwählte er sich eine 14-Jährige. Die wäre heutzutage ein Fall für das Jugendamt. Die Weihnachtsgeschichte, die wir aus der Bibel kennen, könnte also nie wieder so geschrieben werden.

Neuapostolische Kirche fürchtet Massenunfälle

Ehefrau des Papstes rettet „Titanic“ vor dem Untergang

Das ist katholische Satire-Liebe: Bei einem Geheimtreffen, über das Stillschweigen vereinbart wurde, haben Papst Benedikt und „Titanic“-Chefredakteur Leo Fischer das Gerichts-Beil begraben. Die Ehefrau des Heiligen Vater soll dabei eine wichtige Rolle gespielt haben. Sie besänftigte ihren Ehemann, der mit dem Papstmobil heute kurz vor 14 Uhr den Treffpunkt in Münster erreichte. Man traf sich in Ostwestfalen, weil dort keine Papa-Razzi herumlungern.

Das Versöhnungstreffen fand bei einem Mittagessen in der Kapelle des Sankt-Mauritz-Kinderheimes statt. Als Vorspeise gab es Apostel Johannes-Beeren auf Hostie, als Hauptgang Protestantenjäger-Schnitzel mit Hell-Potatoes und zum Nachtisch Sektenstachel-Beeren mit Der Herr sei bei uns-Sahne.

Weitere Geheimnisse

Papst wetzt so schnell zum Hamburger Landgericht wie Gerhard Schröder und die Zeugen Jehovas

„Der Papst war auch schon da“, singt Marius Müller-Westernhagen in einem Lied über „Freiheit“. Das gilt jetzt auch für das Hamburger Landgericht. Dort hat Benedikt eine einstweilige Verfügung gegen Titelbilder der Satire-Zeitschrift „Titanic“ erwirkt. Dagegen will sich Chefredakteur Leo Fischer wehren. Vorher hat er aber erst einmal ein Glas Sekt geleert. Denn mehr Werbung geht nicht.

Vorsicht, Satire!

„Titanic“: Papst nicht undicht – Fanta verschüttet

 
Alles nur ein Missverständnis

So feiert laut „Titanic“ der Papst.

Mit seinem Titelbild zum „Vatileaks“-Skandal erbost das Satiremagazin „Titanic“ die katholische Kirche. Es zeigt den Papst in weißer Soutane mit einem gelben Fleck im Schritt. Papst Benedikt will die Verbreitung per einstweiliger Verfügung verhindern.

 
In einer ersten Stellungnahme weist die Redaktion der „Titanic“  die Vorwürfe zurück. „Benedikt muß uns mißverstanden haben“, erklärte Chefredakteur Leo Fischer. Der Titel zeige einen Papst, der nach der Aufklärung der Spitzelaffäre („Vatileaks“) feiert und im Überschwang ein Glas Limonade über seine Soutane verschüttet hat: „Es ist allgemein bekannt, daß der Papst ein großer Freund des Erfrischungsgetränks ‚Fanta‘ ist.“ Man hoffe nun auf ein persönliches Gespräch mit dem Heiligen Vater, um das Mißverständnis auszuräumen. Die Unterlassungserklärung werde man einstweilen nicht unterzeichnen.