Vor dem NSU-Prozess: Richterbund-Chef will Maulkörbe verteilen

Das Oberlandesgericht (OLG) München lässt vor dem NSU-Prozess jedes Fingerspitzengefühl vermissen, zieht eisern-verbissen seine Linie gegen türkische Medien durch. Wer zu spät kommt, den will jetzt auch der Deutsche Richterbund bestrafen. Der Richterbund-Vorsitzende Christoph Frank hat alle Kritikerinnen und Kritiker der OLG-Entscheidung als „populististische Zwischenrufer“ bezeichnet. Gerichte seien keine „nachgeordnete Behörde der Bundes- oder Landesregierung“. Hat auch niemand behauptet. Christoph Frank redet an der Sache vorbei.

Die Maulkorb-Händler

Eltern, hört die Gutachter-Signale! Mir ist mal wieder schlecht

„Eingeschränkte Bindungstoleranz“. Diesen Begriff aus einer Stellungnahme einer Gutachterin aus München muss ich erst einmal googeln. Worauf ein Vater, der sich 2008 in einem Forum zu Wort gemeldet hat, bereits seit geraumer Zeit verzichten
kann. Er hält diesen Begriff für den dümmsten, den er jemals in einem Gutachten gelesen hat. Wenn stimmt, was er schreibt, dann ist Verständnis für diese Einschätzung durchaus angebracht. Seine Geschichte: Eine Mutter verschwindet mitsamt Kind vorübergehend von der Bildfläche, kehrt dann aber wieder zurück. Woraus ein Gutachter schließt, dass ihre Bindungstoleranz größer sei als die des Vaters. Was bedeuten könnte: Hätte der Vater das Kind entführt, wäre ihm das positiv angerechnet worden.

Macht Schluss mit dieser Geldverschwendung