Oberbürgermeisterwahl: Rosamunde rennt durch Hannover und freut sich über Nachtsport im Steintorviertel

Rosamunde rennt und dichtet weiter. Diese Woche das Wort „Zu-stimm-ung“. Zu ist bekanntlich das Gegenteil von offen und gilt für den Wahlausgang. Aus Stimm kann man viele zur Oberbürgermeister-Wahl passende Wörter bilden. Stimmzettel, Stimmrecht, Stimmvieh…Mit ung enden Begriffe wie Erwählung (von Rosamunde Schostok), Verstimmung (für den Gegenkandidaten)…

 

Demokratie kostet 219 Euro

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Hannover: Kann der niedersächsische Ministerpräsident die Wahl von Rosamunde Schostok noch verhindern?

Es ist in aller Rosamunde: Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin bekam im ersten Wahlgang über 132 000 Stimmen. Das waren 48,9 Prozent. Ob Stephan Weil als ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover und als aktueller niedersächsischer Ministerpräsident da noch was machen kann, ist fraglich. Der führte zwar die Stichwahl wieder ein und zwang so Rosamunde Schostok in den zweiten Wahlgang, aber die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nimmt den nächsten Plakat-Anlauf. 

In aller Rosamunde

Oberbürgermeisterwahl in Hannover: Will SPD-Kandidatin in Wuppertal eine Boutique eröffnen?

In den letzten Tagen vor der Oberbürgermeisterwahl ist Rosamunde Schostok völlig durcheinander. Jeden Morgen findet die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin den Rasierschaum im Kühlschrank und jeden Nachmittag die Sprühsahne für lecker Pflaumenkuchen im Badezimmer. Durcheinander bekommen hat sie auch Wahlwerbung per Spot auf Radio 21 und als Video auf Youtube.

Rosamunde völlig durcheinander

Oberbürgermeisterwahl: Stefan Schostok (SPD) bleibt für Hannover-Connection auf dem Posten

Stell dir vor, es sind Wahlen…

…und es geht sogar noch jemand hin. Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 werden es wohl unter 70 Prozent sein. Was für eine Klatsche für die Parteien! Bei Landtagswahlen lässt die Beteiligung schon lange zu wünschen übrig. Bei Kommunalwahlen ist sie katastrophal.

Diese Katastrophe trägt die Namen der Parteien. Die von diesen Parteien aufgestellten Kandidaten haben auf kommunaler Ebene inzwischen die Strahlkraft einer Sonnenfinsternis. Doch es soll so finster bleiben. Hat jetzt das Verwaltungsgericht von Hannover vor der Oberbürgermeisterwahl entschieden. Für Einzelbewerber werden deswegen weiterhin Hürden aufgestellt. Sie müssen Unterschriften sammeln. Wie viele das sind, hängt vom Wohnort ab. In Erfurt werden mehr Unterschriften verlangt als in Hannover. Aber das ist in Ordnung, sagt das Verwaltungsgericht von Hannover.

Wähler schleppen sich zur Stichwahl

In der „Neuen Presse“ Hannover: Die Liebe zur SPD-Oberbürgermeisterkandidatin geht durch den Dornkaat

ImageDie SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rosamunde Schostok bekommt am 22. September 2013 mindestens 2,3 Promille. Das ist das Ergebnis eines Kneipentests der hannoverschen „Neuen Presse“ (NP). Die schickte die Volontärin Jana Meyer mit Wahlurnen in die Gaststätte Plümecke in der List, in den Bösen Wolf von Linden-Mitte, in die Tiergartenschänke in Kirchrode, ins Pindopp in der Südstadt und in die Gaststätte Kaiser in der Nordstadt. In drei dieser fünf Kneipen tranken sich die Gäste Rosamunde Schostok erst schön, dann stimmten sie für die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin.

Rosamunde bastelt sich ein neues Logo

Oberbürgermeisterwahl in Hannover: Vor Verwaltungsgericht gegen verfassungswidrige Parteiendemokratie

In der Verwaltungsrechtssache Tjaden gegen Landeshauptstadt Hannover nehme ich zu Ihrem richterlichen Hinweis wie folgt Stellung:

Ich will keinesfalls einen Zusammenhang zwischen Plakatierung der Parteien und der mir versagten Zulassung zur Oberbürgermeisterwahl herstellen. Ich werte die Plakatierung von SPD und Grünen auf den öffentlichen „Anschlagstafeln“ vor der Zulassung der Oberbürgermeisterkandidaten als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz bei Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland. Mir jedenfalls ist vom Wahlamt mitgeteilt worden, dass meine Plakate erst nach meiner Zulassung geklebt werden.

Weiteres Schreiben an Verwaltungsgericht Hannover

Parteilose Kandidaten klagen vor Verwaltungsgericht in Hannover/SPD-Oberbürgermeisterkandidat missachtet alle Regeln

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Die parteilosen Kandidaten Carsten Schulz und Heinz-Peter Tjaden wollen doch noch zur Oberbürgermeisterwahl in Hannover zugelassen werden. Sie haben beim Verwaltungsgericht in Hannover eine einstweilige Verfügung beantragt. Tjaden: „Besonders aggressiv wirbt die SPD, und zwar auch dort, wo sie es noch gar nicht darf.“ (Foto)

Der zweite Antrag