Wilhelmshaven und Friesland zahlen 120 000 Euro für wohl und eher

Horst Bartels, mit seiner Firma Nordfrost allein am JadeWeserPort, hätte eigentlich einen Aufschrei in Wilhelmshaven erwartet, weil sich der Jahrtausend-Hafen als Jahrtausend-Flop erwiesen hat. Oberbürgermeister Andreas Wagner, mit seinem Kulturbeauftragten Jens Graul bald isoliert im Rathaus, ist enttäuscht über das Gutachten zur Fusion bzw. zur engeren Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Friesland. „Echte Zahlen“ habe er nicht gefunden. Echt? Eine gibt es doch. 120 000 Euro hat dieses laut Finanzausschuss wertlose Gutachten Wilhelmshaven und Friesland gekostet.

Wann ist Wilhelmshavens Oberbürgermeister börsennotiert?

JadeWeserPort und neues Krankenhaus: Für das „Neue Wilhelmshaven“ gilt das Einlullungsgebot

Bei Demonstrationen gibt es ein Vermummungsverbot, im „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) gibt es ein Einlullungsgebot. Das weiß inzwischen Nordfrost-Chef Horst Bartels, wenn es um den JadeWeserPort geht, das weiß jetzt auch die BASU, die kritische Fragen zum Reinhard-Nieter-Krankenhaus (RNK) gestellt hat, bevor weiter über eine Fusion  von RNK und Willehad-Hospital und einen Neubau diskutiert wird.

Den Nordfrost-Chef hat sich NW-Chefredakteur Gerd Abeldt vor 14 Tagen in einem Kommentar vorgeknöpft, jetzt knöpft sich NW-Lokalchef Maik Michalski die BASU vor. Er schreibt, dass zurzeit niemand wisse, ob es eine Fusion geben werde. Glaube man den Beteiligten, dann komme es in den nächsten vier Wochen zur Entscheidung. Bis dahin gelte: „Alle Debatten finden auf höchster Ebene und in den politischen Gremien statt – aber hinter verschlossenen Türen. Und das ist angesichts der hohen Hürden, die für ein neues Klinikum zu überspringen sind, auch angemessen.“

Den Rest weiß ein Hellseher?

JadeWeserPort setzt sich ins Bild/Minister Lies wünscht sich weniger Streit

Wilhelmshaven/Hannover – 19. September 2013 (tj). Wirtschaftsminister Olaf Lies ist weiter vom Erfolg des JadeWeserPorts überzeugt. Nächsten Monat komme eines der größten Containerschiffe der Welt nach Wilhelmshaven. Das könne Signalwirkung haben.

Ein Jahr nach Eröffnung des Containerhafens zog Lies Bilanz: „Der JadeWeserPort ist selbstverständlich nicht so gestartet, wie man sich das vorgestellt hat. Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass der Hafen unter anderen Voraussetzungen geplant wurde -als von Wirtschaftskrise noch keine Rede war und sich die Frachtraten im Containerumschlag jährlich selbst übertroffen haben. So konnten wir aber im vergangenen Jahr nur 134 Schiffsanläufe verzeichnen, umgeschlagen wurden 63.414 TEU. Diese im ersten Betriebsjahr umgeschlagenen Mengen machen nur 10 Prozent des erwarteten Gesamtumschlags aus.“

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Chefredakteur ganz böse – Grüne Jugend ganz Möse

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Gerd Abeldt, Chefredakteur  des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) schreibt immer zur rechten Zeit, Kritik kommt in Wilhelmshaven stets zur Unzeit. Dieses Mal auch noch von Nordfrost-Chef Horst Bartels.  Andere Sorgen hat die Grüne Jugend (ledig, weiblich, jung). Deswegen wird sie ganz Möse. 

Mehr dazu in Ausgabe 37 von 2sechs3acht4

Im Internet unter http://www.zweisechsdreiachtvier.de

Jade-Weser-Port-Lobschreiber Gerd Abeldt kanzelt Nordfrost-Chef Bartels ab

Die Atmosphäre wird immer nordfrostiger: Gerd Abeldt, Chefredakteur des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) und JadeWeserPort-Schönschreiber von John H. Niemanns (Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung) Gnaden hat einen Knall – gehört. Der kam laut NW-Chefredakteur nicht nur zur „Unzeit“, sondern auch noch von Nordfrost-Chef Horst Bartels. Der will das Land Niedersachsen verklagen, weil er nicht länger den Horst allein am JWP spielen mag.

Horst allein am JadeWeserPort