„Burgdorfer Kreisblatt“: Hoffentlich ist beim lieben Gott alles in Ordnung

Eine Geldbörse, die ich im November 2013 verliere – und die am 9. Februar 2014 in meinem Briefkasten liegt, Briefe aus der Margaretenstraße 29 vor einer Gerichtsverhandlung am 1. Dezember 2015 in Wilhelmshaven. Mehr darüber im „Burgdorfer Kreisblatt“. Ausgabe 39 zum Ausdrucken. Mit Nachruf auf Helga Bindseil: Hoffentlich ist im Himmel alles in Ordnung.

Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 39

Der Unternehmer Tom Nietiedt, der aus dem Rathaus-Fenster stieg und in einer Anwaltskanzlei verschwand

„Aus dem Impressum Ihrer Internetseite ergibt sich, dass Sie für die Veröffentlichungen verantwortlich sind. Diese negativen Gerüchte sind nachweislich falsch und erfüllen juristisch den Tatbestand der üblen Nachrede (§ 186 StGB). Damit haben Sie durch Ihre Veröffentlichung der oben genannten Passagen auf Ihrer Seite Teestunde nachweislich falsche Tatsachenbehauptungen und ehrenrührige und rufschädigende Äußerungen über unsere Mandantschaft in Umlauf gebracht.“

Steht in dem Schreiben Ihres Anwaltes vom 21. August 2014. Die von Ihrem Anwalt genannten Passagen habe ich in meinem blog blau markiert. Dafür verwendete ich eine Farbe, die auch in vielen, vielen Jahren noch nicht verblasst ist und sogar noch im Jahre 2500 nichts von Ihrer Frische verloren hat. Ich hätte mich auch für ein sehr helles Gelb entscheiden können. Dann hätte niemand diese Passagen entbuchstaben können.

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„Tatort“ Wilhelmshaven: Sonntagabend sitzen Oma, Opa, Vater, Mutter und Kind in dumpfer TV-Stube

Er hat sich ins Goldene Buch der Stadt Wilhelmshaven eingetragen, der „Tatort“, der am Sonntagabend über die TV-Bildschirme flimmert, wurde dem Publikum und der Presse in vier Kinosälen vorgestellt, Hauptdarsteller Wotan Wilke Möhring soll laut „Neuem Wilhelmshaven“ (früher „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) nach der Filmvorführung gesagt haben, dass ihm in Wilhelmshaven das „Herz aufgehe“, weil keine andere Stadt so aussehe. Was 75 000 Rest-Bürgerinnen und Rest-Bürger bestätigen werden, wenn Oma, Opa, Vater, Mutter und Kind am Sonntagabend in dumpfer Stube beisammen sind.

Dann wird die Enkelin den Opa fragen: „Gab es die Schlaglöcher schon, als du noch jung warst?“ Dann wird der Enkel begeistert in die Hände klatschen: „In dem verfallenen Haus haben Oma und Opa mal gelebt.“ Dann wird Papi ein wenig traurig dreinschauen, wenn die Kamera über den JadeWeserPort schwenkt: „Dort hat man mir vor einigen Jahren Arbeit versprochen.“ Doch irgendwann wird auch dieser Krimi zu Ende sein. Wotan Wilke Möhring will angeblich irgendwann einmal wieder kommen. Aber wohl kaum mit einem Bus voller Fans. Sondern mit einem Archäologen, der mit einem Schweizer Messerli die Siedlungsreste zusammenkratzt. 

Vor der Premiere soll man im Rathaus gescherzt haben. Man witzelte dem Vernehmen nach über Til Schweiger, der zum Glück den TV-Kommissar nicht spiele, denn der hätte – meinten die Witzbolde – möglicherweise Wilhelmshaven in Schutt und Asche gelegt. Dann schlug man sich auf die Schenkel der politischen Fehlentscheidungen, mit denen mehr in Schutt und Asche gelegt worden ist als das dieser Schauspieler jemals schaffen könnte. Solche Scherze zeigen nur, wie krank diese Stadt ist. Man macht sich lustig über sich selbst.  Anschließend lehrt man die Rest-Bürgerinnen und Rest-Bürger, die noch nicht resigniert haben, das Fürchten. Mit den übelsten Methoden, die man sich vorstellen kann. Die man sich ausdenkt im Rathaus, in Parteibüros und in den Redaktionsstuben. 

Gelogen wird sogar noch nach meinem Umzug. Immer noch wollen mir zwei Polizeibeamte an den Kragen, die im Auftrag des Wilhelmshavener Jugendamtes am 17. Juni 2013 in meine Wohnung eingedrungen sind und sich falsche Namen gaben. Dass ich ausführlich auf http://www.zweisechsdreiachtvier.de und in einer Broschüre darüber berichtet habe, gefällt ihnen nicht. Sie wollen mir diese Berichte verbieten lassen. Belästigt werde ich auch noch vom kommunalen Stromversorger, bei dem ich am 17. Februar 2014 meine Wohnung in Wilhelmshaven abgemeldet habe. Die Abschlussrechnung bekam ich bis heute nicht, dafür aber zwei Mahnungen, weil ich diese Rechnung nicht beglichen hätte. Ich überwies die angebliche Restgebühr, die Mahnkosten aber nicht. Worauf der Stromversorgen inzwischen mit einer weiteren Mahnung reagierte. Für die nicht gezahlten Mahnkosten wurden mir weitere Mahnkosten berechnet.

Nun will die Stadtkasse auch noch 161 Euro von mir haben. Behauptet wird in einer „Ankündigung der Zwangsvollstreckung“, ich hätte auf Mahnungen nicht reagiert. Die ich nie bekommen habe. Dafür aber Ende 2013 einen Zettel, auf dem stand, dass es bei der Umstellung der Buchführung Probleme gegeben habe, die zu Fehlern geführt haben könnten. Ich wurde um Mithilfe bei der Bereinigung meines Kontos gebeten. Wie viele andere Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener auch. Ich half sofort. Danach hielt ich die Sache für erledigt, was wohl jeder tun würde, der keine weiteren Schreiben bekommt. Nun häuft die Stadtkasse Mahnkosten auf Mahnkosten und droht mit weiteren Kosten. Bis der Gerichtsvollzieher kommt.

Ich habe schon in vielen Städten gelebt. Nirgendwo erlebte ich, was ich in Wilhelmshaven erlebt habe. Jetzt wohne ich wieder in der Region Hannover und diese sterbende Stadt soll mich endlich in Ruhe lassen. Schließlich stehe ich auch nicht bei der Stadtkasse auf der Matte, weil ich für meinen Hund Steuern bezahlt habe, die noch für einige Wochen reichen…

Vergnügt sind dagegen vermutlich die „Tatort“-Macher. Sie durften einen Hafen als Gespensterkulisse nutzen, sie haben eine grausige Geschichte über Menschenhandel und Verfall der Sitten im Kasten, wofür sie jetzt in Wilhelmshaven auch noch gefeiert worden sind, während es in anderen Städten einen Riesen-Rabatz gegeben hat, wenn solche Themen dort filmisch angesiedelt werden sollten oder angesiedelt worden sind. 

Viele Grüße von http://www.altkreiskurier.de  

 

WTF-Geschäftsführer Michael Diers steht am Zeitfenster

Dr. Watson: Haben Sie den Beitrag gelesen?

Sherlock Holmes: Ich kombiniere. Da kann man nichts machen.

Das „Neue Wilhelmshaven“ hat seit Ende Januar Gäste, die über das Hier und Jetzt in Wilhelmshaven plaudern. Heute ist der Geschäftsführer der Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH, Michael Diers, zu einem Small Talk eingeladen worden. Schmallippig stellt er fest: „Wir haben uns in der Vergangenheit so gespalten, dass die Bereitschaft, einen runden Tisch von Verantwortlichen zu bilden, schon allein daran scheitert, weil niemand mehr mit dem ein oder anderen an einem Tisch sitzen will.“ Wo keine Gesprächsteilnehmer, da kein Tisch…Dennoch will Michael Diers weiter auf Godot warten, denn irgendwann kommt der angeblich.

Warten auf gespaltene Persönlichkeiten

In Wilhelmshaven endlich mehr Diktatur wagen

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Will er die Diktatur der Einheitspartei? Erst einmal lassen wir diese Zeilen aus dem „Neuen Wilhelmshaven“ sacken:

Am OB reiben sich aber die Genossen. „Es entsteht der Eindruck, dass er gerne mit wechselnden Mehrheiten arbeiten will. Das hat uns schon mal geschadet“, sagte SPD-Kreisvorsitzender Volker Block.

Im Mai beginnt die zweite Rats-Halbzeit. Für die sollten SPD und CDU ein Ermächtigungsgesetz verabschieden, damit niemand mehr schädlich wirken kann. Die beste Lösung wäre eine Block-Partei aus CDU und SPD, die bei jeder Wahl mit einer Einheitsliste antritt und so schnell wie möglich jede Opposition verbietet. 

Volker Block fällt mal wieder auf

Auch 1971 strebte Wilhelmshaven auf

Auch 1971 strebte Wilhelmshaven auf. Das musste das „Neue Wilhelmshaven“ (NW) den Leserinnen und Lesern der „Wilhelmshavener Presse“ damals aber erst einmal in einer Beilage beibringen. Die erschien am 30. Oktober und wurde der letzten Ausgabe beigefügt. Danach gab es nur noch eine Lokalzeitung. Was aber nur Vorteile hatte. Stand jedenfalls in dieser Beilage. Besonders für die Frauen, die seinerzeit entweder Hausfrauen waren oder NW-Zustellerinnen. Jedenfalls laut Beilage. Eine Ausnahme bildeten lediglich die NW-Redakteurin Barbara Schwarz und ihre „Flotte Fracht“. „Sie ist allwöchentlich das Forum, auf dem unsere Jugend zu Wort kommt.“

Blick in eine NW-Beilage

Oberbürgermeister Isnix Geworden hat das „Neue Wilhelmshaven“ in der Tasche

21. Januar 2014. Isnix Geworden  ist zweifellos ein Wirtschaftsfachmann, der seinesgleichen sucht. Besonders versteht er sich aufs Schulden machen. Doch 2012 wären die Schulden beinahe nicht hoch genug gewesen. Dann hätte Wilhelmshaven nicht als bedürftig gegolten – und das wäre schlimm gewesen, berichtet heute das „Neue Wilhelmshaven“. Ein Gespräch mit Isnix Geworden über die Kunst, Schulden zu machen.

Von der Kunst, Schulden zu machen und dafür auch noch gelobt zu werden