2sechs3acht4 hat die 15. Ausgabe hier

Ein Wilhelmshavener Richter stellt ein Verfahren gegen einen Neonazi ein, weil der sicherlich nicht gewusst hat, dass „Heil Hitler!“ ein verbotener Gruß und Gullydeckel-Werfen nicht statthaft ist. Derweil will die Lufthansa den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück entführen. Den Auftrag gibt…

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2sechs3achtvier Nummer 15 2013

 

Jagdterrier versteht: Wilhelmshavener Richter stellt Verfahren gegen Neonazi ein

„Der Richter machte eine deutliche Ansage: ´Die Einstellung des Verfahrens ist kein Freispruch erster Güte. Glauben Sie nicht, dass wir auf einem Auge blind sind.´ Das neonazistische Treiben werde nicht toleriert. ´Wenn wir uns wiedersehen, müssen Sie sich warm anziehen. Dann lernen Sie mich richtig kennen.“

Und zwar ein 23-Jähriger, über den die „Wilhelmshavener Zeitung“ heute berichtet hat. Was der tat, war längst nicht so schlimm, wie das, was der Heini am anderen Ende der Leine mit Walpurgis und Walzner machte. Mit zwei Freunden hatte sich dieser Angeklagte am 16. Juli 2011 zu einem Treffpunkt Linksautonomer begeben, dort grüßte er freundlich mit „Heil Hitler!“ Dass dieser Gruß vor langer Zeit verboten wurde, konnte dieser 23-Jährige nun wirklich nicht ahnen.

Mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden ist viel gefährlicher