NDR-Magazin „Zapp“ fragt: Warum werden Medien immer unglaubwürdiger?

Cover Zeitungsenten

Gestern Nacht sind sie im NDR-Medienmagazin „Zapp“ alle in Sack und Asche gegangen, Chefredakteure gaben Fehler zu, man müsse raus aus dem Glaskasten, in dem die Redaktionen sitzen, sich wieder unter das Volk mischen. Denn die Medien verlieren an Glaubwürdigkeit, die Auflagen sinken. Das Internet wird als Informationsquelle immer wichtiger, aber auch dort wird viel Unfug verbreitet, manchmal sogar gezielt und lediglich zu Propagandazwecken oder zur Verbreitung von Verschwörungstheorien. In der halben Stunde Sendezeit war allerdings kein Platz für Themen wie „Druck am Redaktions-Arbeitsplatz“, „Schrumpfende Redaktionsteams“, „Ausbildungsnotstand an Redaktionsschreibtischen“, „Schere im Kopf“…

In meiner Broschüre „Wenn Zeitungsenten abheben“ schildere ich ein Extrem-Beispiel schlampiger Recherchen, das für mich fatale Folgen gehabt hat, Redakteure verließen sich auf Hörensagen und zweifelhafte Hinweise, sie konnten ihre Behauptungen nicht belegen und wanden sich irgendwie aus dem Thema wieder heraus, indem sie ein wichtiges Gerichtsurteil verschwiegen. Darauf wies ich in einem Leserbrief hin, der aber gar nicht abgedruckt wurde, denn in der Redaktion wollte man sich offenbar nicht selbst bloßstellen. Ich hätte den Verlag verklagen können, doch dafür fehlten mir die finanziellen Mittel, denn wahrscheinlich wäre ich durch alle Instanzen gejagt worden. Dann wurde ich auch noch belogen…

Der Klick zum e-book „Wenn Zeitungsenten abheben“.

„Tatort“ Wilhelmshaven: Sonntagabend sitzen Oma, Opa, Vater, Mutter und Kind in dumpfer TV-Stube

Er hat sich ins Goldene Buch der Stadt Wilhelmshaven eingetragen, der „Tatort“, der am Sonntagabend über die TV-Bildschirme flimmert, wurde dem Publikum und der Presse in vier Kinosälen vorgestellt, Hauptdarsteller Wotan Wilke Möhring soll laut „Neuem Wilhelmshaven“ (früher „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) nach der Filmvorführung gesagt haben, dass ihm in Wilhelmshaven das „Herz aufgehe“, weil keine andere Stadt so aussehe. Was 75 000 Rest-Bürgerinnen und Rest-Bürger bestätigen werden, wenn Oma, Opa, Vater, Mutter und Kind am Sonntagabend in dumpfer Stube beisammen sind.

Dann wird die Enkelin den Opa fragen: „Gab es die Schlaglöcher schon, als du noch jung warst?“ Dann wird der Enkel begeistert in die Hände klatschen: „In dem verfallenen Haus haben Oma und Opa mal gelebt.“ Dann wird Papi ein wenig traurig dreinschauen, wenn die Kamera über den JadeWeserPort schwenkt: „Dort hat man mir vor einigen Jahren Arbeit versprochen.“ Doch irgendwann wird auch dieser Krimi zu Ende sein. Wotan Wilke Möhring will angeblich irgendwann einmal wieder kommen. Aber wohl kaum mit einem Bus voller Fans. Sondern mit einem Archäologen, der mit einem Schweizer Messerli die Siedlungsreste zusammenkratzt. 

Vor der Premiere soll man im Rathaus gescherzt haben. Man witzelte dem Vernehmen nach über Til Schweiger, der zum Glück den TV-Kommissar nicht spiele, denn der hätte – meinten die Witzbolde – möglicherweise Wilhelmshaven in Schutt und Asche gelegt. Dann schlug man sich auf die Schenkel der politischen Fehlentscheidungen, mit denen mehr in Schutt und Asche gelegt worden ist als das dieser Schauspieler jemals schaffen könnte. Solche Scherze zeigen nur, wie krank diese Stadt ist. Man macht sich lustig über sich selbst.  Anschließend lehrt man die Rest-Bürgerinnen und Rest-Bürger, die noch nicht resigniert haben, das Fürchten. Mit den übelsten Methoden, die man sich vorstellen kann. Die man sich ausdenkt im Rathaus, in Parteibüros und in den Redaktionsstuben. 

Gelogen wird sogar noch nach meinem Umzug. Immer noch wollen mir zwei Polizeibeamte an den Kragen, die im Auftrag des Wilhelmshavener Jugendamtes am 17. Juni 2013 in meine Wohnung eingedrungen sind und sich falsche Namen gaben. Dass ich ausführlich auf http://www.zweisechsdreiachtvier.de und in einer Broschüre darüber berichtet habe, gefällt ihnen nicht. Sie wollen mir diese Berichte verbieten lassen. Belästigt werde ich auch noch vom kommunalen Stromversorger, bei dem ich am 17. Februar 2014 meine Wohnung in Wilhelmshaven abgemeldet habe. Die Abschlussrechnung bekam ich bis heute nicht, dafür aber zwei Mahnungen, weil ich diese Rechnung nicht beglichen hätte. Ich überwies die angebliche Restgebühr, die Mahnkosten aber nicht. Worauf der Stromversorgen inzwischen mit einer weiteren Mahnung reagierte. Für die nicht gezahlten Mahnkosten wurden mir weitere Mahnkosten berechnet.

Nun will die Stadtkasse auch noch 161 Euro von mir haben. Behauptet wird in einer „Ankündigung der Zwangsvollstreckung“, ich hätte auf Mahnungen nicht reagiert. Die ich nie bekommen habe. Dafür aber Ende 2013 einen Zettel, auf dem stand, dass es bei der Umstellung der Buchführung Probleme gegeben habe, die zu Fehlern geführt haben könnten. Ich wurde um Mithilfe bei der Bereinigung meines Kontos gebeten. Wie viele andere Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener auch. Ich half sofort. Danach hielt ich die Sache für erledigt, was wohl jeder tun würde, der keine weiteren Schreiben bekommt. Nun häuft die Stadtkasse Mahnkosten auf Mahnkosten und droht mit weiteren Kosten. Bis der Gerichtsvollzieher kommt.

Ich habe schon in vielen Städten gelebt. Nirgendwo erlebte ich, was ich in Wilhelmshaven erlebt habe. Jetzt wohne ich wieder in der Region Hannover und diese sterbende Stadt soll mich endlich in Ruhe lassen. Schließlich stehe ich auch nicht bei der Stadtkasse auf der Matte, weil ich für meinen Hund Steuern bezahlt habe, die noch für einige Wochen reichen…

Vergnügt sind dagegen vermutlich die „Tatort“-Macher. Sie durften einen Hafen als Gespensterkulisse nutzen, sie haben eine grausige Geschichte über Menschenhandel und Verfall der Sitten im Kasten, wofür sie jetzt in Wilhelmshaven auch noch gefeiert worden sind, während es in anderen Städten einen Riesen-Rabatz gegeben hat, wenn solche Themen dort filmisch angesiedelt werden sollten oder angesiedelt worden sind. 

Viele Grüße von http://www.altkreiskurier.de  

 

Schwerer Tag für Wilhelmshavens Oberbürgermeister: „Cobra 11“-Ben geht

Freud und Leid liegen auch im Leben eines Oberbürgermeisters dicht beieinander. Zwei Helden nehmen von ihm Abschied. Der eine (Jens) aber nur vorübergehend. Der andere jedoch für immer. Dieser Held heißt Tom Beck und spielt in Wagners Lieblingsserie „Alarm für Cobra 11“ den Ben Jäger. Der trifft heute Abend ab 20.15 Uhr – wie der Oberbürgermeister täglich – eine „einsame Entscheidung“. Danach verschwindet der Ben.

Helden-Abschied

Der Zeit voraus: Wilhelmshaven führt Mindestlohn von 30 Euro ein

Hat sich eigentlich jemand von uns Gedanken gemacht, als vor gut zwei Jahren der damalige Oberbürgermeister Eberhard Menzel den SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Thomas Städtler in mails schlecht machte, bis Andreas Wagner als CDU-Oberbürgermeisterkandidat ganz genau die Stimmenzahl bekam, die er in einem Gespräch mit dem NDR für erforderlich hielt? Machten wir uns Gedanken, als Menzel und Wagner erklärten, die Amtsübergabe habe naht- und reibungslos funktioniert? Sehen Sie! Hat sich niemand von uns. Schön, haben wir uns gedacht, nun haben wir einen neuen Oberbürgermeister.

Kein Finanzierungsvorbehalt

Kein neues Krankenhaus in Wilhelmshaven – die Kuh ist im Eis

Nun ist die Kuh im Eis. Nach www.zweisechsdreiachtvier.de meldet auch der NDR: „Die geplante Fusion des Reinhard-Nieter-Krankenhauses in Wilhelmshaven mit dem St.-Willehad-Hospital könnte scheitern. Beide Betriebe hatten sich gegenseitig in die Bücher gucken können. Dadurch stellten sie fest, dass beide Kliniken hohe Schulden angehäuft haben.“ Was man ohne Blick in die Bücher nie festgestellt hätte, denn auf den Intensivstationen beider Krankenhäuser ist der Pleitegeier bislang gänzlich unbekannt gewesen. Auch die Staatsanwaltschaft von Oldenburg fand diesen Vogel noch nicht, die Suche ist noch nicht beendet.

Der Anwalt Cord Imelmann hat Recht behalten

Moschee in Wilhelmshaven: Im Mai brennt vor Kinderfest ein Zelt

Moschee in Wilhelmshaven. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Moschee in Wilhelmshaven. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Anfang Mai vorigen Jahres hat hier ein Zelt gebrannt, das für ein Kinderfest aufgestellt wurde. Jemand hatte einen Brandsatz über die Mauer geworfen. Gefeiert wurde trotzdem. Ob der Täter gefasst worden ist, steht nicht im Internet. Der NDR berichtete 10 Tage später, dass man ihn immer noch suche, die Zahl rechtsradikal motivierter Straftaten steige in der Region Wilhelmshaven.

Der Islam-Prozess

NDR beobachtet Giftfrachter im JadeWeserPort und verspricht: Anruf bei Explosion

Warten auf die Explosion. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Da der Oberbürgermeister von Wilhelmshaven schweigt, da der niedersächsische Umweltminister nichts sagt, da das Havariekommando von Cuxhaven nach jedem Beschwichtigungsversuch die Zeit, die angeblich für die Bergung benötigt wird, nach oben schraubt, muss man schon selbst nach dem Giftfrachter „Flaminia“ schauen, der gestern gegen 17.45 Uhr im JadeWeserPort festgemacht hat. Doch wie kommt man an den heran – ohne Gefahr zu laufen, dass man Gefähr läuft das Ende des Maya-Kalenders nicht mehr in Wilhelmshaven zu erleben? Denn angeblich weiß ja niemand, was sich an Bord des Frachters befindet.

Wann fliegt der Giftfrachter in die Luft?