Altkreis-Kurier/Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 38: „Glauben Sie, dass sich noch jemand für den Mauerfall interessiert?“

„Glauben Sie, dass sich dafür noch jemand interessiert?“ Fragt mich vor einigen Wochen der Geschäftsführer des Burgdorfer Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich, als ich ihm einen Lese- und Diskussionabend über den Mauerfall vorschlage. Ähnlich schrill wie diese Frage ist das Musical „Kröpcke“. Doch diese Liebeserklärung an Hannover ist auch noch bunt. Aufgeführt wird sie am 16. November im Isernhagenhof.

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Kultusministerin verleiht Niedersächsischen Schülerfriedenspreis: Tolle Projekte an Schulen

Hannover – Ein KZ-Außenlager in einer Schule, Weltethos, ein Volk dankt seinem Verführer, eine Patenschaft für einen jüdischen Friedhof und ein Musical gegen Vorurteile: Die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Niedersächsischen Schülerfriedenspreises kommen aus Osnabrück, dem Landkreis Hameln-Pyrmont, Steinhude, Wildeshausen und Berenbostel. Im Rahmen einer Feierstunde im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung hat Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am (heutigen) Dienstag die Siegerurkunden und Preise überreicht. Der Schülerfriedenspreis wird in Niedersachsen seit 1993 jedes Jahr für besondere Leistungen an Schulen vergeben.

Für Mut und gegen Vorurteile

Wieder beginnt ein neues Zeitalter ohne Kriegsminister und psychisch kranke Pfaffen

Der Wassermann war 1968. Auch damals begann angeblich ein neues Zeitalter, dazu selbstverständlich auch ein besseres, in dem Regierungen nicht mehr die Ermordung von Menschen befehlen können, mit denen wir noch nie ein Wort gesprochen und die einem persönlich auch nichts getan haben, während die Ermordung von Menschen, mit denen wir so manches Wort gesprochen und die uns persönlich auch etwas getan haben, verboten ist. Irgendwann ist das Gebot „Du sollst nicht töten“ von „Verteidigungs“ministern und Generälen geteilt worden und gilt seither nur noch für Zivilisten. Pfaffen, die sonntags dieses Gebot predigten, segneten montags Waffen und wurden deshalb von vielen nicht mehr ernst genommen. Hat man einen Arbeitgeber, der nie mit einem spricht, kann man schon psychisch so krank werden, dass man als Geistlicher Krieg für etwas Gutes hält und glatt vergisst, was der Arbeitgeber davon hält. Dessen Geburt feiern wir übrigens übermorgen.

Nun sind die Mayas dran