Für die Oberbürgermeisterin von Hannover soll das Wahlrecht geändert werden

Für Rosamunde Schostok soll das Wahlrecht geändert werden. Denn im niedersächsischen Landtag sitzen nach Meinung des SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil zu wenige Frauen. Außerdem ist Weil mit der Arbeit seiner Nachfolgerin nicht zufrieden. „Wir müssen sie dringend aus dem Neuen Rathaus weg loben“, sagte Weil am Rande einer Klausurtagung seiner Partei in Springe.

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Hannover: Kann der niedersächsische Ministerpräsident die Wahl von Rosamunde Schostok noch verhindern?

Es ist in aller Rosamunde: Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin bekam im ersten Wahlgang über 132 000 Stimmen. Das waren 48,9 Prozent. Ob Stephan Weil als ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover und als aktueller niedersächsischer Ministerpräsident da noch was machen kann, ist fraglich. Der führte zwar die Stichwahl wieder ein und zwang so Rosamunde Schostok in den zweiten Wahlgang, aber die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nimmt den nächsten Plakat-Anlauf. 

In aller Rosamunde

Als die Bundesarbeitsministerin noch „Röschen“ hieß: „Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken“

Ein Gerücht aus Burgdorf bei Hannover

Burgdorfer Kreisblatt, 16. August 1980

Das „Burgdorfer Kreisblatt“ berichtet im August 1980 über ein Gerücht, das in der Kleinstadt bei Hannover verbreitet wird. Staatsanwaltschaft und Polizei verweigern jede Auskunft. Dann ruft „Röschen“ Albrecht, heute Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, in der Redaktion an. Nicht einmal, nicht zweimal…Immer wieder. Sie setzt einen 14-Jährigen, der in einem kleinen Dorf wohnt und für viele sofort identifiziert werden kann, schweren Beschuldigungen aus. Der Redakteur erweist sich als Hofberichterstatter des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten und seiner Tochter. Das „Kreisblatt“-Team ist entsetzt. 

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