Der Phantom-Osten wählt die AfD

Erschienen bei Amazon.

Die Medien sind sich einig: Im Osten wird in drei Bundesländern gewählt. Die Medien sind sich immer noch einig: Der Osten fühlt sich abgehängt. Die Medien vermuten deshalb: Die AfD wird in Sachsen, Thüringen und Brandenburg so gut abschneiden, dass der Westen einen Schrecken bekommt.

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Meinungsfreiheit-Gibt es die in Deutschland?

Deutschland ist ein Land, in dem Meinungsfreiheit herrscht. Wirklich???
Vor einigen Wochen mit einem Redakteur eines sehr großen Verlages an einem Artikel gearbeitet. Gefühlte 1000 Versionen gingen hin und her, bis die Rechtsabteilung endlich zufrieden war. O-Ton des Redakteurs: „Ja, in Deutschland darf man nicht alles kritisieren.“
Soeben eine E-Mail eines Zahntechnikers erhalten, der ein kritisches Buch über Zahnmaterialien veröffentlichen wollte. O-Ton des Zahntechnikers: „Das Buch sollte im Oktober auf den Markt kommen. In letzter Minute wurde es zurückgenommen und zensiert. Offenheit und eigene Erfahrungen darf man hier in Deutschland immer noch nicht aussprechen.“

Postet die Autorin Marion Schimmelpfennig auf ihren Facebook-Seiten. Auf diese Anmerkungen reagieren Kommentatoren mit Kritik an den Medien, die nicht wirklich frei seien, zu enge Beziehungen mit Konzernen und der Politik pflegten, schon in der Schule werde freies Denken behindert, worauf ein ehemaliger Pressesprecher der Grünen zu bedenken gibt, dass freies Denken von vielen für Bedrohung gehalten werde, außerdem könne freies Denken zu Egoismus führen, der Grat sei schmal.

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Die Flüchtlingssprache der deutschen Medien

Ich höre dir zu, wenn du sprichst, und ich sage dir, wer du bist. In vielen Medien beginnen die Nachrichten derzeit mit „das Flüchtlingsproblem“, „Verschärfung“, heute heizt der Deutsche Städtetag angeblich die „Flüchtlingsdiskussion“ an, weil der Geschäftsführer Stephan Articus sagt, dass Deutschland „noch mehr Flüchtlinge“ aufnehmen könne, ein Nachrichtensprecher schaut sorgenvoll in die Kamera und sagt: „Das Flüchtlingsthema hat uns auch an diesem Wochenende nicht losgelassen.“

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Von der Un-Fähigkeit in der Bundesrepublik Täuschland

Wenn es in Deutschland „Hamburger Abendblatt“ wird, soll man das Frühstück nicht vor dem Artikel loben. Will man anschließend den Redakteur tadeln, sollte man das Frühstücksei sorgfältig gepellt haben. Denn auf Kritik pellt sich diese Zeitung einen. Was das Abendblättchen nicht gelernt hat, lernt das Abendblatt nimmermehr. Irgendwann ruft immer jemand in die Redaktionsstube „Was heißt eigentlich rescherschieren?“ Wenn zum Beispiel einem Scharlatan die Zerstörung von Familien vorgeworfen wird, sollte man auch nicht in den „Spiegel“ schauen. Denn dort steht auf dem Spiegelbild des Scharlatans sogar „Wissenschaftler“.

Erste Erkenntnis in der Bundesrepublik Täuschland: Trau keinem Medium bis zum nächsten Zeitungsstand.

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Der Arschloch-Faktor in Ehen – Behörden – Medien

Der Radio-Pastor entschuldigt sich für das Wort, das gleich über seine Lippen kommen wird, aber der Buchtitel laute eben so. „Arschloch-Faktor“. Geschrieben von einem bekannten Professor, der Robert L. Sutton heißt. Der Pastor wünscht sich eine Welt ohne A…, sagt er im Mitteldeutschen Rundfunk am 6. November 2014.

Arschlöcher richten Schaden an. Nicht nur wirtschaftlichen. Sondern auch psychischen. Sie machen Menschen hilflos, weil sie nicht wissen, wie sie sich wehren sollen. Oder sich nicht wehren können. Denn Arschlöcher werden auch Chefs. Aber Arschlöcher, die keine Chefs werden, sind auch nicht erfreulicher.

Weitere Gedanken über einen Bestseller

Nach Wulff und Tjaden: Tritt nun die Staatsanwaltschaft von Hannover zurück?

„Medien und Justiz haben sich gegenseitig die Bälle zugespielt.“ Hat gestern Christian Wulff bei der Vorstellung seines Buches „Ganz oben – ganz unten“ gesagt. So hätten die Staatsanwaltschaft von Hannover und Presse/Rundfunk/Fernsehen das Prinzip der Gewaltenteilung bedroht. Das sei eine „ernst zu nehmende Gefahr für unsere Demokratie“. Ansonsten gelte: „Der Rücktritt war falsch.“ und „Ich wäre auch heute noch der Richtige im Amt.“ Nun reize die Staatsanwaltschaft von Hannover auch noch die Frist für die Revision bis zum letzten Tag aus.

„Medien und Justiz haben sich gegenseitig die Bälle zugespielt.“ Das wäre in meinem Fall ein nicht so ganz zutreffender Vorwurf. An dem Tag, an dem Wulffs Buch erschien, habe auch ich meine Broschüre „Zwei Schweinchen und ein Anzeiger“ veröffentlicht. Ein anderer Vorwurf ist allerdings zutreffend: Die Staatsanwaltschaft von Hannover hielt die Provinzpresse auf dem Laufenden, das Neueste erfuhren meine Anwältin und ich monatelang aus der Zeitung, nicht aus Schriftstücken der Ermittler. Jeder Protest dagegen verhallte ungehört. Ich würde auch nicht behaupten, dass ich der richtige Bundespräsident wäre. Das kann ja nicht einmal Joachim Gauck von sich behaupten. Aber eine Feststellung teile ich mit Christian Wulff: „Die Staatsanwaltschaft von Hannover hat nie einen echten Anfangsverdacht gehabt.“  Das war das Schlimme – für die Staatsanwaltschaft von Hannover.

Zweieinhalb Jahre gingen ins Land, bis ich vor dem Amtsgericht in Burgdorf aus tatsächlichen Gründen frei gesprochen wurde. Nicht die Dauer des Verfahrens, sondern der Freispruch wurmte die Staatsanwaltschaft von Hannover. Deshalb legte sie beim Hildesheimer Landgericht Berufung ein. Umgehend antwortete der Richter, dass er diese Berufung nicht zulassen werde. Die Staatsanwaltschaft von Hannover solle sie deshalb sofort wieder zurückziehen. Das wurmte die Staatsanwaltschaft von Hannover noch mehr. Es ging gar nicht mehr um Recht und Gerechtigkeit, es ging um Rechthaberei.

Das Oberlandesgericht von Celle entschied auf Antrag der Staatsanwaltschaft von Hannover, dass mein Fall so lächerlich sei, dass eine Berufung gegen den Freispruch gar nicht abgelehnt werden könne. Es müsse also neu verhandelt werden. Das hat der Hildesheimer Richter dann doch nicht gemacht. Er faltete den Staatsanwalt aus Hannover zusammen, der nach eigenen Angaben erst am Vortag einen Blick in meine Akte geworfen hatte, die er bis dahin noch nie gesehen hatte. 

Seit gestern sind also zwei Bücher mit Kritik an der Staatsanwaltschaft von Hannover auf dem Markt. Wulff ist während dieser Affäre zurückgetreten, ich habe drei Jobs verloren, also frage ich mich: Tritt jetzt die Staatsanwaltschaft von Hannover zurück? Diese Frage hat eine doppelte Bedeutung. Die Erste: Alle Staatsanwälte legen ihre Ämter nieder. Die Zweite: Die Staatsanwaltschaft geht am letzten möglichen Tag in Revision.

Eine Leseprobe aus meiner Broschüre auf http://www.altkreiskurier.de Hier klicken

 

Kein Pirat entert ein Geisterschiff der Medien

Wenn die Presse Wind macht, müssen die Piraten die Segel streichen. Inzwischen dümpelt das Schiff bei Windstärke 3 Prozent dahin. Sind die Piraten erst auf ein Riff gelaufen, werden sie raffen, dass ein Spiegel die Dinge immer verkehrt herum zeigt. Aber gar nicht mehr in den „Spiegel“ schauen, geht auch nicht. Sonst entginge einem Piraten, was diesem Magazin so alles entgeht. Gespräche über den Kurs führen diese Klabautermänner nämlich nur zum Schein. Richtig ist stets, was sie abends den Hafendirnen erzählen.

Die Geisterschiffe der Medien