Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 39/2018: Dirk und ich

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Dirk Rossmann und ich so erfolgreich geworden sind. Dazu nehmen wir Dirks Buch „…dann bin ich auf den Baum geklettert“ zur Hand. Er ist als Kind auf den Baum geklettert, um seinen leiblichen Vater zu sehen, ich bin als Kind auf dem Baum geblieben, um von dem Landwirt, der unten mit einem Spaten herumfuchtelte, nicht verprügelt zu werden.

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Der DDR-Spion, dessen Hund ohne Impfausweis über die Grenze kam

Broschüre über die Wendezeit. Das Coverfoto zeigt den Wunschbrunnen in der Altstadt von Hannover.

Nach dem zweiten Weltkrieg verlieren sich Bruder und Schwester an der Werra aus den Augen. Sie gründen Familien in Kiel und in Dittersdorf bei Karl-Marx-Stadt, finden sich über den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes nach vielen Jahren wieder. Ich heirate die Kieler Tochter des Hauses, besuche mit ihr seit 1986 häufiger die Familie in Dittersdorf. Vom Verfassungsschutz werde ich deswegen wahrscheinlich vorsorglich beobachtet, man hat den Verdacht: „Der ist DDR-Spion.“

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Altkreis-Kurier/Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 38: „Glauben Sie, dass sich noch jemand für den Mauerfall interessiert?“

„Glauben Sie, dass sich dafür noch jemand interessiert?“ Fragt mich vor einigen Wochen der Geschäftsführer des Burgdorfer Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich, als ich ihm einen Lese- und Diskussionabend über den Mauerfall vorschlage. Ähnlich schrill wie diese Frage ist das Musical „Kröpcke“. Doch diese Liebeserklärung an Hannover ist auch noch bunt. Aufgeführt wird sie am 16. November im Isernhagenhof.

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25 Jahre Mauerfall: Geschraubte Antwort aus dem Rathaus von Hannover

Hannover – 24. Juli 2014 (tj). Die Antwort aus dem Rathaus von Hannover – ich erspare mir jeden Kommentar: „Gerne beantworte ich auf diesem Wege Ihr Schreiben. Mit dem 25. Jahrestag finden in Hannover in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit statt. Veranstalter ist die Staatskanzlei des Landes Niedersachsen. Ein wesentlicher Teil dieser Feierlichkeiten wird auch die Demokratievermittlung im historischen Kontext ausmachen. Auch der inhaltliche Beitrag der Landeshauptstadt Hannover wird soweit möglich dem 25. Jahrestag des Mauerfalls Rechnung tragen…“

Hilft meine Broschüre „Ein anderer deutscher Herbst“ weiter?

25 Jahre Fall der Mauer: Schüler aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt starten Projekt

CoverMauerbuch
Erschienen bei http://www.lulu.com

Der Kultusminister Sachsen-Anhalts, Stephan Dorgerloh, und die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt haben die Schulen in den beiden Ländern ermuntert, sich intensiv mit der friedlichen Revolution und dem Mauerfall zu beschäftigen. Dass sich Schulen aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zu einem gemeinsamen Projekttag an der einstigen Grenzübergangsstelle in Marienborn treffen, sei ein sichtbares und wichtiges Zeichen, sagten sie am 14. Juli bei der Eröffnung des Projekttages in der Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn.

Ereignisse nicht vergessen

Gerhard Schröder hält Wiedervereinigung für Unsinn – das DDR-Volk macht diesen Unsinn

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„1986 hatte Gerhard Schröder in dem Buch von Peter Gatter ´Gerhard Schröder – Der Herausforderer´ die Wiedervereinigung noch für ´Unsinn´ erklärt, die deutsche Frage sei ´zum Thema von Sonntagsreden und Stammtischgesprächen verkommen´ -und was in den Hirnen der Bundesregierung vor sich ging, wusste er seinerzeit ganz genau: ´…die Wiedervereinigung (ist) etwas, das man zwar beschwören, aber nicht ernst nehmen darf.´ Die DDR werde niemals in der Bundesrepublik ´aufgehen´.“

Dieser Auszug aus meiner Broschüre „Ein anderer deutscher Herbst“, die ich jetzt bei http://www.lulu.com aktualisiert habe, beweist, wie sehr so mancher Spitzenpolitiker drei Jahre vor dem Mauerfall daneben gelegen hat, als es um die DDR ging. Die meisten sind auch nur selten da gewesen. Deshalb wussten sie nicht, was sich jenseits von Mauer und Stacheldraht tat. Ich dagegen bin ab 1986 regelmäßig in der DDR gewesen. Der Gegenwind für die SED war deutlich zu spüren. 

„Die wenigen Menschen, die bereits vor 1933 frei wählen konnten, sind aus der Übung gekommen; die später Geborenen haben es nie erlernen dürfen, dafür sorgte der sozialistische Vaterstaat. Er sagte ihnen: Wählt die Kandidaten der Nationalen Front! Also gingen, wie auch am 7. Mai 1989, die meisten Bürger brav zu ihren Wahllokalen, falteten ihre beiden Stimmzettel und steckten sie in die Urne. In ihren Gesichtern dieses verschmitzte Lächeln. Die Leute trugen es wie eine Tarnkappe. Wenn man schon als einzelnes Individuum nichts ändern kann, soll auch keiner bemerken, wie man über diese Wahl denkt. Sie hingen als unwillige Marionetten am sozialistischen Gängelband.“

Dieser Auszug aus meiner Broschüre beweist, wie damals nicht nur Uwe Bauer aus Leipzig gedacht hat. Die DDR führte ihre Regierung an der Nase herum, Brecht hatte schon viel früher der SED geraten, sie möge sich doch ein neues Volk wählen. Das klappte aber nicht. Das Volk wählte einen anderen Weg. Es entschied sich für einen „anderen deutschen Herbst“.

Eine Leseprobe