Moin, Wagner! Herr Oberbürgermeister, wir kriegen das für diese beiden Kinder hin!

„Über den Verlust von Einwohnern, die nie da waren, brauchen wir uns nicht zu grämen“, sagt Oberbürgermeister Andreas Wagner zu den neuen Daten der Volkszählung, die Ende Mai 2013 veröffentlicht werden. Dann wird die Einwohnerzahl von Wilhelmshaven unter die 80 000-Einwohner-Marke sinken.

 Moin, Wagner, Sie haben Recht. Wichtig sind die Menschen, die in einer Stadt leben. Dazu gehört seit Ende September 2012 eine Mutter, die vorher in Münster gewohnt hat. Der wurden beide Kinder weggenommen, die Geschwister wurden getrennt. Deshalb rief sie mich am 24. September 2010 an. Diese Mutter schickte mir ein Gutachten aus Dezember 2009 und weitere Schriftsätze. Als ich diese Dokumente gelesen hatte, ging nicht mehr in meinem Kopf, was in Münster geschehen war. Ich schlug dieser Mutter ein Gespräch mit dem Jugendamt von Münster vor. Sie bekam einen Termin, ich war dort – und wurde zu dem Gespräch nicht zugelassen. Zwei Mitarbeiter des Jugendamtes von Münster ließen mich auf dem Flur warten.

Taufe ist Kindeswohlgefährdung?

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Wenn sich Paare in Münster der Geburt eines Kindes schuldig machen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir sind kürzlich nach Münster gezogen, weil wir auch schon vorher in einer eher hässlichen Stadt gewohnt haben und uns nicht umstellen mussten. Ende des Jahres erwarten wir zum ersten Mal Nachwuchs. Es wird ein Junge! Müssen wir die Geburt unseres Kindes schon jetzt dem Jugendamt anzeigen – oder können wir uns darauf verlassen, dass diese Meldung vom Krankenhaus übernommen wird? Uns ist inzwischen bekannt, dass man in Ihrer Stadt Pflegeeltern für die besseren Eltern hält. Dabei wollen wir keinesfalls stören. Wir sind also bereit, unser Kind sofort nach der Geburt einem Jugendamtsmitarbeiter auszuhändigen, damit unser Junge von Anfang an die Erziehung bekommt, die er verdient und nicht erst von uns vernachlässigt werden muss, damit das Jugendamt mit seiner sicherlich segensreichen Arbeit beginnen kann.

Fortsetzung des satirischen Briefes

Jugendamtsmitarbeiter von Münster hält nichts von seinem Oberbürgermeister?

Andere Städte – andere Sitten? Wenn ich in Wilhelmshaven Ärger mit einer Behörde hätte, mich deswegen an Oberbürgermeister Andreas Wagner wenden würde, bekäme ich dann von dieser Behörde die Antwort: „Glauben Sie, dass der Oberbürgermeister sich darum kümmert? Wo sind wir denn?“ In Münster…

Geschehen in Münster-Kinderhaus

Oberbürgermeister von Münster soll Adresse einer Ex-Jugendamtsmitarbeiterin rausrücken

Guten Tag Heinz-Peter Tjaden !

Vielen Dank für Ihre Nachricht: V. S.  gegen Stadt Münster

Sehr geehrer Herr Oberbürgermeister,

ich fordere Sie hiermit auf, mir als Beistand von Frau S.  bis Montag, 1. Oktober 2012, 12 Uhr, die ladungsfähige Adresse von Frau P.  mitzuteilen, die anfangs für den Fall zuständig gewesen ist. Diese Adresse benötigen wir für einen Antrag auf eine einstweilige Anordnung/einstweilige Verfügung, die wir vor einem deutschen Familiengericht außerhalb von Münster erwirken wollen.

Die mir gegenüber vor fast zwei Jahren aufgestellte Behauptung einer Jugendamtsmitarbeiterin, Post erreiche Frau P.  unter der Rathaus-Adresse, hat sich seinerzeit als falsch erwiesen. Mein Brief kam nicht an. Ich benötige also offenbar eine andere Anschrift. Die von Herrn T,  ist mir bekannt.

Sollten Sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, erwäge ich gegen Sie einen Strafantrag wegen Missachtung deutscher Gerichte.

Als Adresse haben Sie angegeben:
Heinz-Peter Tjaden
Krumme Straße 1
26384 Wilhelmshaven
Telefon: 04421809286
E-Mail: tjadenheinzpeter@aol.com

Freundliche Grüße,
Ihr Büro Oberbürgermeister

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Jugendamt und Familiengericht in Münster: Stur, sturer – Ostwestfalen

In Münster werden originelle „Tatort“-Folgen gedreht, auch eine erfolgreiche Krimi-Serie kommt aus dieser Stadt und Preußen Münster hat soeben Werder Bremen aus dem Pokal geworfen – und dann gibt es dort noch das Jugendamt und das Familiengericht. Oberbürgermeister Markus Lewe hat Ende 2010 darauf hingewiesen, dass in seiner Stadt alles etwas länger dauere, dafür aber stets erfolgreich ende. Da ist die Tochter einer Mutter bereits seit über einem Jahr, der Junge seit mehr als einem halben Jahr weg gewesen, obwohl eine Gutachterin den jahrelangen Entzug beider Kinder gar nicht in Erwägung gezogen hatte.

Nun hat das Familiengericht von Münster einen zweiten Gutachter eingeschaltet (Az. 57 F 167/10), die Mutter verweigerte eine erneute Begutachtung. Darf sie, entschied das Gericht am 18. Juli 2012, denn niemand könne dazu gezwungen werden. Allerdings wird ihr die Weigerung negativ angekreidet.

Mail an Familiengericht und Psychotherapeutenkammer