Anjas Erste Property oder: Ist das eine Morddrohung oder kann das weg?

In Wilhelmshaven habe ich von 2007 bis 2013 in einem Schimmel-Haus gewohnt, das einer Heuschrecke gehörte, die sich Anjas Erste Property nennt und sich weitere Namen gibt. Sie frisst sich in einem englischen Steuerparadies voll und lässt ihre Immobilien in Deutschland verrotten. Verwaltet worden ist das Haus von Treureal mit Sitz in Mannheim. Die Sitze der zuständigen Treureal-Büros wechselten ständig. Abgewimmelt wurden die Beschwerden der Mieter in Hamburg, Bremen, Hannover, Chemnitz, Leipzig und irgendwann in Munster. Trotz dieser Skandale war die Heuschrecke vor Gericht meistens erfolgreich.

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Anjas Erste Property/Beates Zweite Property: Mein Name ist André Haas – ich weiß von nichts…

Sie liegen in der Steuer-Sonne einer englischen Insel und streicheln sich den Spekulantenbauch. Die Verwaltung der Häuser wechselt, wenn der Beschwerdenberg eine gewisse Höhe erreicht hat. Das Mieter-Abwimmel-Geschäft hat jahrelang Treureal aus Mannheim übernommen, nun dreht Fortera aus Berlin an der Schweigespirale, während immer mehr Gebäude vergammeln. Den tollsten Job hat der Geschaftsführer von Anjas Erster Property/Beates Erster Property. Sein Gehalt steigt mit der Zahl der Verstecke, die er im Laufe der Zeit gefunden hat. 

Berichte über diese Heuschrecke auf http://www.zweisechsdreiachtvier.de – Stichwort: Treureal

Der Krimi über Anjas Erste Property wird immer dicker

Der Anjas-Krimi wird immer dicker. Inzwischen verscherbelt die Heuschrecke, die sich irgendwo bei London vollgefressen hat, ihre Häuser in Wilhelmshaven wieder. Treureal als Verwalterin der Futternäpfe gibt es nicht mehr. Verfahren gegen Mieter gibt es aber immer noch. Während eine Leipziger Kanzlei diese Heuschrecke weiter am Spekulantenbauch krault, bekommt eine Mannheimer Kanzlei offenbar Zweifel. Sie will meine Akte sehen und so herausfinden, warum ich behaupte, dass es Anjas Erste Property in Frankfurt gar nicht gibt. Das sage aber nicht nur ich, sondern auch der Südwest-Funk, der sich seit Jahren mit dieser Heuschrecke beschäftigt, die sich in Kaiserslautern Beates Zweite Property nennt. In Wilhelmshaven dagegen ist das kein Thema für die Lokalzeitung oder für andere Medien. Auch der Oberbürgermeister und Lokalpolitiker äußern sich dazu nicht öffentlich. Was in Wilhelmshaven mit Mieterinnen und Mietern gemacht wird, soll wohl nicht an die große Glocke gehängt werden.  Der Zweite, der einen Bericht über Anjas geschrieben hat, war vor ein paar Jahren ein 13-Jähriger, der in der Nachbarschaft eine eigene Zeitung verteilte. Dieser Junge sollte vielleicht irgendwann als Oberbürgermeister kandidieren, der sich um lokale Skandale kümmert. Dann wäre er besser als alle seine Vorgänger…

Ich hänge seit 2007 alles an die große Glocke. Das Geläute wird von immer mehr Betroffenen gehört – inzwischen sogar in der Schweiz.

Hier wird geläutet