Für Skandale muss man gar nicht in der Wilhelmshavener CDU sein

Heute plan ich, morgen bau ich, das genehmigt der Rat geschwind. Wenn es einem Menschen immer zu leicht gemacht wird, wird er leichtsinnig. Dafür muss er gar nicht in der Wilhelmshavener CDU sein. Die Rede ist keinesfalls von Manfred Adrian, Verleger des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ). Für den gilt: Was ich heute in meiner Zeitung verschweige, geschieht morgen sowieso, da kann ich dem Tjaden noch so oft mit Klage gedroht haben.

Ein Nachhilfeunterricht

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Manfred Adrian teilt mit: „Flaminia“-Starter-Set mit zwei Brandnestern auf dem Baukasten-Markt

In der Parkstraße wird fleißig gebastelt, denn seit heute ist der Brune-Mettcker-Verlag kein Zeitungsverlag mehr, sondern ein Hersteller von Modellbaukästen. Das hat der Verleger Manfred Adrian mitgeteilt. Chef-Baumeister wurde Gerd Abeldt, der sich sehr auf seine neue Aufgabe freut: „Mit der Modellbauserie ´Flaminia´ wollen wir Kindern die Angst vor dem Giftfrachter nehmen, der am Sonntag im JadeWeserPort festgemacht hat.“ Das werde gelingen, versichert Vize-Baumeister Maik Michalski, ehemals Lokalchef der „Wilhelmshavener Zeitung“ (WZ): „Früher haben wir Kindern die Angst vor der deutschen Sprache genommen, indem wir sie nicht anwendeten, jetzt wenden wir pädagogische Mittel an, um Kindern beizubringen, dass Gefahrgüter an sich nichts Gefährliches sind.“

Kindern die Angst vor Giftfrachter nehmen

Als einmal der Wilhelmshavener Verleger Manfred Adrian nicht klagen wollte

Manfred Adrian ist ein Verleger aus Wilhelmshaven, der einiges nicht mag: Redakteure, die der deutschen Sprache mächtig sind, Zeitungen, die nicht aus seinem Stammel-Hause kommen – doch eine Broschüre scheint er zu mögen.

Gegen die hat er nicht klagen wollen