Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 6/2019: Ab in die Nische

Die Reisetasche ist gepackt, die Erzählung „Immer Ärger mit Red-In Duisburg und auf Madeira“ (siehe http://madeiranowordsneeded.blogspot.com) verstaut, morgen fliegt „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden wieder nach Funchal und übernachtet dort im 29 Madeira Hostel. Doch nicht nur Tjaden macht den Abflug, den soll nach Auffassung eines Burgdorfer Redakteurs auch die FDP machen. Joachim Dege nennt diese Partei neuerdings „Nischenpartei“. Doch: Was ist eigentlich eine Nische?

Die Antwort in der sechsten Ausgabe 2019 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

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Zu den „Kreisblatt“-Freunden gehört seit Samstag auch ein Restaurantbesitzer aus Mainz.

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Mainz ist jede Bahn-Panne in Frankfurt wert

Das also ist Macbeth.

Das Fest vor dem Staatstheater hat noch nicht begonnen, da denkt diese Mainzerin schon an ihre Geburtstagsfeier und ruft einer Vorübergehenden zu: „Ist dieses Mal am Rosenmontag.“ Denn nichts ist in Mainz wichtiger als der Karneval. Immer und überall.

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Zum Ausdrucken: „Burgdorfer Kreisblatt“, Ausgabe 32/2018

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Sensation im Deutschland-Trend: Erdogan knapp vor Sigmar Gabriel

Ersten Umfragen zufolge wissen 60 Prozent der Deutschen nicht, was ein Gedicht ist, 99 Prozent kennen Jan Böhmermann nicht und Erdogan steht zum ersten Mal in den Top Ten der „beliebtesten deutschen oder in Deutschland einflussreichen Politiker“. Mit einem Sympathiewert von minus 5,9 liegt er knapp vor Sigmar Gabriel.
Alle Fakten zum Fall Böhmermann

4. Februar 1976, Mainz-Laubenheim, ein Telegramm von M. aus Hannover

Mainz-Laubenheim

Mainz-Laubenheim

„Komm bitte zu mir. M.“ Fast dreieinhalb Jahre nach der Trennung bekomme ich von ihr dieses Telegramm in Mainz-Laubenheim. Fünf Wörter. Mehr wären teurer gewesen.

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Unser Hund „Einstein“ sonnt sich an der Leine.

Einstein

Die ARD-Themenwoche „Heimat“ kann sie gern machen – aber ohne mich

Die ARD wird eine Woche lang heimatlich. Darf sie. Aber ohne mich. Wo meine Heimat ist, weiß ich, wenn ich meine Wohnung in Burgwedel verlasse. Dieses Gefühl habe ich in meinem Geburtsort nur selten gehabt, bei meiner vorübergehenden Rückkehr nur, wenn meine Nichte oder mein Neffe zu Besuch war. Der Rest war unwirklich in Wilhelmshaven, wie ein schlechter Traum, aus dem man endlich aufwachen will. Ich bin aufgewacht.

Und das war gut so

Wie in Arad (Rumänien): Silvester ohne Böller und Raketen

Arad

An der Silvester-Knallerei beteilige ich mich nicht. Warum ich Euro-Scheine in die Luft jagen soll, könnte mir auch niemand erklären. Das Neue Jahr begrüßen, geht auch anders.

1973 ist das Jahr der ersten Ölkrise gewesen. Weihnachten besuchte ich meine Eltern in Wilhelmshaven, ich studierte damals in Mainz. Den 2. Feiertag und den 27. Dezember verbrachte ich in Zügen. Die ersten brachten mich zurück nach Mainz. In meiner Studentenbude packte ich meine Koffer, Abfahrt des Zuges nach Wien und Budapest war kurz vor 23 Uhr. In meinem Abteil hatte ich immer neue Gesprächspartner, die Fahrgäste kamen und gingen. Unterwegs machte ich kein Auge zu. In Budapest stieg ich um. Als ich nach 36 Stunden in Arad ankam, taumelte ich schlaftrunken aus dem Zug. Elly (Foto) schleppte mich mit zu einem Nahverkehrszug, hinfallen konnten wir nicht, so voll waren die Abteile.

Warum Euro-Scheine in die Luft jagen?

Wie funktioniert das Gehirn?

Wie funktioniert das Gehirn? Diese Frage aus einer Wiederholung eines Hannover-„Tatortes“ lässt sich bei den meisten Politikerinnen und Politikern leicht beantworten: gar nicht! Die SPD fordert seit 2009 einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro, der möglicherweise 2016 eingeführt wird. Dann sind die 8,50 Euro aus 2009 wegen der Inflation keine 7,50 Euro mehr wert. Berücksichtigt man dann auch noch Steuer- und Gebührenerhöhungen, von denen jeder Haushalt gebeutelt wird, rutscht der Mindestlohn unter die 7-Euro-Grenze. Wenn die SPD mit solch einem Kompromiss eine Große Koalition eingeht, ist ihr nicht mehr zu helfen. 

Weise sind die auch nicht