NDR-Magazin „Zapp“ fragt: Warum werden Medien immer unglaubwürdiger?

Cover Zeitungsenten

Gestern Nacht sind sie im NDR-Medienmagazin „Zapp“ alle in Sack und Asche gegangen, Chefredakteure gaben Fehler zu, man müsse raus aus dem Glaskasten, in dem die Redaktionen sitzen, sich wieder unter das Volk mischen. Denn die Medien verlieren an Glaubwürdigkeit, die Auflagen sinken. Das Internet wird als Informationsquelle immer wichtiger, aber auch dort wird viel Unfug verbreitet, manchmal sogar gezielt und lediglich zu Propagandazwecken oder zur Verbreitung von Verschwörungstheorien. In der halben Stunde Sendezeit war allerdings kein Platz für Themen wie „Druck am Redaktions-Arbeitsplatz“, „Schrumpfende Redaktionsteams“, „Ausbildungsnotstand an Redaktionsschreibtischen“, „Schere im Kopf“…

In meiner Broschüre „Wenn Zeitungsenten abheben“ schildere ich ein Extrem-Beispiel schlampiger Recherchen, das für mich fatale Folgen gehabt hat, Redakteure verließen sich auf Hörensagen und zweifelhafte Hinweise, sie konnten ihre Behauptungen nicht belegen und wanden sich irgendwie aus dem Thema wieder heraus, indem sie ein wichtiges Gerichtsurteil verschwiegen. Darauf wies ich in einem Leserbrief hin, der aber gar nicht abgedruckt wurde, denn in der Redaktion wollte man sich offenbar nicht selbst bloßstellen. Ich hätte den Verlag verklagen können, doch dafür fehlten mir die finanziellen Mittel, denn wahrscheinlich wäre ich durch alle Instanzen gejagt worden. Dann wurde ich auch noch belogen…

Der Klick zum e-book „Wenn Zeitungsenten abheben“.

„Marktspiegel/Burgwedeler Nachrichten“ veröffentlichen Anzeige nicht/Gleichgeschaltete Medien aus dem Madsack-Konzern?

Ist allen peinlich, was ich in meinen Broschüren „Zwei Schweinchen und ein Anzeiger“ (für Burgdorf) und in „Ein Mann namens Paul Rohde“ schreibe?

Offener Brief an den Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter Hier klicken

Im Netz unter http://www.altkreiskurier.com
Nachrichten aus der Region Hannover unter http://www.burgdorferkreisblatt.de

Burgdorfer Kreisblatt/Lehrter Stadtblatt: Bald 100 000 Leser

Vor 30 Jahren hat ein junges Team den letzten Rettungsversuch für das „Burgdorfer Kreisblatt/Lehrter Stadtblatt“ gestartet – und tatsächlich: Die Auflage stieg wieder. Der Verleger nutzte diesen Erfolg aber lediglich für seine Verkaufsverhandlungen mit dem Madsack-Konzern, der die Traditionszeitung 1986 schluckte. Berichte über den Altkreis Burgdorf sind seither Beilagen-Sache der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung/Neue Presse.

Mein blog http://www.burgdorferkreisblatt.de mit kuriosen und ernsten Zeitungsgeschichten überschreitet in Kürze die 100 000-Leser-Grenze. Stöbern Sie ruhig mal…

Madsack-Konzern verschweigt Anfechtung der Oberbürgermeisterwahl in Hannover

Wie in fast allen Städten hat auch in Hannover ein Verlag das Meinungsmonopol. Im Madsack-Verlag erscheinen die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und die „Neue Presse“. Die Ideen kleinerer Verlage hat sich der Medienriese einverleibt, und zwar so: Erst mit Klagen drohen, dann das Scheckbuch zücken.

Dennoch behauptet sogar der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, in Deutschland existiere ein Qualitätsjournalismus. Der Mann heißt Michael Konken und hat als Pressesprecher der Stadt Wilhelmshaven gelernt, dass Flunkern zum Handwerk gehört. Das verrät er in seinen Vorträgen über die Zukunft des Journalismus aber nicht.

Eine schwere Kette

Hannover: Kann der niedersächsische Ministerpräsident die Wahl von Rosamunde Schostok noch verhindern?

Es ist in aller Rosamunde: Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin bekam im ersten Wahlgang über 132 000 Stimmen. Das waren 48,9 Prozent. Ob Stephan Weil als ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover und als aktueller niedersächsischer Ministerpräsident da noch was machen kann, ist fraglich. Der führte zwar die Stichwahl wieder ein und zwang so Rosamunde Schostok in den zweiten Wahlgang, aber die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nimmt den nächsten Plakat-Anlauf. 

In aller Rosamunde

Neue Adresse für Seiten über „Burgdorfer Kreisblatt/Lehrter Stadtblatt“

burgdorferkreisblatt

Meine Seiten über das „Burgdorfer Kreisblatt/Lehrter Stadtblatt“, das 1986 vom hannoverschen Madsack-Konzern geschluckt worden ist, haben eine neue Adresse. Die lautet

www.burgdorferkreisblatt.de

Flugblatt über geplantes Buchprojekt

Burgdorfer Kreisblatt

Fast 100 000 Besucherinnen und Besucher auf Seiten über das Burgdorfer Kreisblatt/Lehrter Stadtblatt

Fast 100 000 Besucherinnen und Besucher haben sich inzwischen auf meinen Seiten über das „Burgdorfer Kreisblatt/Lehrter Stadtblatt“ die Surf-Klinke in die Internet-Hand gegeben. Die Broschüre über diese Lokalzeitung, die Ende April 1986 vom Madsack-Konzern aus Hannover geschluckt worden ist, plane ich immer noch. Sturmreif geschossen wurde das Blatt vom eigenen Verleger. Der stellte die Zeitung nicht von Mittags- auf Morgenzeitung um, der legte sich in einem offenen Brief mit der SPD in Burgdorf an, die darauf mit einem gezielten Boykott reagierte,  der ließ von einem freien Mitarbeiter alle und jeden verleumden, bis die Auflage unter 10 000 gesunken war.

Über Ostern bin ich wieder einmal in der Region Hannover gewesen. Die Zeitungslandschaft im Altkreis Burgdorf  ist öde geworden. Die vor gut 20 Jahren gegründete Wochenzeitung „Neue Woche“ wird mit Anzeigen vollgepflastert, die drumherum platzierten Berichte gleichen einem Wundpflaster, das die Wunden noch tiefer macht. In der Osterausgabe wird Toten empfohlen, bei der eigenen Beeerdigung die Regie zu übernehmen.  So kann man die christliche Botschaft von der Auferstehung natürlich auch lächerlich machen.

Osterdienstag war ich im Rathaus von Hannover. Dort traf ich eine Mitarbeiterin, der ich von meinem Kreisblatt-Projekt erzählte. Sie sagte: „Das wäre sicherlich spannend. Schreiben Sie das Buch!“ Schaun mer mal…

Die Kreisblatt-Seiten