Eine liebe Geschichte aus Funchal auf Madeira: Carolina

Wenn Frauen unlogisch sind, dann ist sie die Erfinderin dieser Eigenschaft. „Du musst obrigrado sagen“, ruft sie mir im Vorübergehen in ihrem Hostel zu und bedankt sich bei mir an den folgenden Tagen mit „thank you“. Also wechsele ich zum Englischen, worauf sie mit Portugiesisch reagiert. Wieder tagelang.

Nebenbei bringt sie mir auch noch bei, dass ich „obrigado“ sagen muss, weil ich keine Frau bin. Da sie eine sei, sei ihr „obrigada“ vorbehalten. Das kann ich mir bei meinem ersten Besuch in Funchal merken, obwohl Carolina, so heißt die vermeintliche Erfinderin der Unlogik, bis zu meiner Abreise nur noch Englisch mit mir spricht.

Die Kassiererin im Supermarkt, die auf dem Display durch ihre Brille nur die Summe sieht, die ich bezahlen muss, spricht dagegen immer Portugiesisch, und da ich mir „obrigada“ gemerkt habe, freut sie sich wohl heute noch über eine neue Kundin im Supermarkt. Ob sie zum Bekanntenkreis von Carolina gehört, weiß ich nicht. Vermute ich aber. Denn irgendwann antwortet sie mit „obrigado“. Im Schaufenster des Supermarktes überzeuge ich mich nach diesem Einkauf davon, dass ich immer noch ein Mann bin. Wer weiß schon, was Carolina so alles mit mir anstellt, während sie mir Nachhilfe in Portugiesisch verspricht, um anschließend Englisch zu sprechen.

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Der Klick zum Bestsellerautor und die Umfrage zur Bürgermeisterwahl in Burgdorf

Hier fehlen meine Bücher – noch?

Das müsste ich auch mit meinen Büchern schaffen: Nun spekuliert jemand im Facebook, warum bei der „Kreisblatt“-Umfrage zur Bürgermeisterwahl schon 798 Stimmen abgegeben worden sind. Dazu verbreitet er einen Link, mit dem man angeblich die Klicks erhöhen kann. Solche Möglichkeiten mag es geben, aber mir stehen zwei Statistiken zur Verfügung, aus denen ich Schlüsse ziehen kann. Die eine Statistik liefert mir WordPress, die andere google. Gibt es auch einen Link für Manipulationen beider Statistiken?

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Siehe auch Ausgabe 13 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

Burgdorfer Kreisblatt 9/2019: Madeira und Burgdorf verleihen Flügel

Was macht ein Schriftsteller, wenn seine Erzählung ins Stocken gerät? Ich mache das: Ich schwinge mich auf mein Rad und trinke in Burgdorf Kaffee, der vorgestern dem frechen Vogel Red wieder Flügel verliehen hat. Und mir. Mit fiel ein katholischer Pater ein, der schon in der ersten Folge von „Immer Ärger mit Red“ eine wichtige Rolle gespielt hatte. Die spielte er nun wieder. Fertig war der zweite Teil.

Dies und noch mehr in der neunten Ausgabe der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Ehe die Grünen den dritten Flug im Jahr verbieten: Erzählung wird fortgesetzt

Kunst auf Türen in Funchal: Dieser Vogel ist hübscher als Red.

Ehe die Grünen den dritten Flug im Jahr verbieten oder sauteuer machen, habe ich mir die Reise 3 bereits gesichert. Los geht es am 16. April. Bis dahin schreibe ich den zweiten Teil meiner Erzählung „Immer Ärger mit Red“. Was Ta allerdings für überflüssig hält. Aber hoffentlich nur in dem zweiten Teil meiner Erzählung. Ein Auszug:

Elvira ist am Ende. Sie will aufgeben.

„Dieser Vogel hat mich geschafft“, sagt sie. „Ich kann nicht einmal mehr den Telefonhörer halten, ohne zu zittern.“

„Und was heißt das? Übernimmt Red den Sender?“

Elvira klingt wie früher.

„Danke für diesen Satz. Jetzt bin ich wieder munter. Und ich habe sogar eine Idee. Du hast doch mal mit Red einen Friedensvertrag geschlossen. Du hast darüber sogar in unserer Zwitscher-Zeitschrift berichtet.“

„Hab ich das?“

„Ich schick dir mal den Text und hau mich aufs Ohr. Ich leg mich quer vor die Tür, damit Red nicht ausreißen kann.“

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#madeiranoewordsneeded

Burgdorfer Kreisblatt 7/2019: Von Madeira bis nach Hänigsen

Eine Broschüre, die auf Madeira spielt, eine Aktion des Naturschutzbundes für Kinder aus Burgwedel, eine Komikerin, die auch auf einer Bühne in Burgdorf eindeutig zweideutig ist und in Hänigsen ein Maler, der immer fällt.

Das alles steht in der siebten Ausgabe der internetten Zeitung „Burdorfer Kreisblatt“

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Die sprachlose ehemalige Jugendamtsmitarbeiterin und mein Krimi „Die Mörderin, die unschuldig ist“

Abends ein beliebter Treffpunkt in Hostel auf Madeira. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Ich wohne zum zweiten Mal in einem Hostel in Funchal auf Madeira. Das erste Mal im Dezember, nun bis zum 21. Februar. Besonders abends kommt es zu interessanten Begegnungen und Gesprächen im Innenhof des Hostels. Manche schweigen aber auch. Habe ich gestern erfahren.

Im Dezember verfolgte eine ältere Dame schweigend die Gespräche, die ich mit einem Mann aus Düsseldorf führte. Dabei ging es auch um Jugendämter, denn mein Krimi „Die Mörderin, die unschuldig ist“ hatte die Aufmerksamkeit einiger Gäste geweckt. Diese Broschüre stiftete ich der Bibliothek des Hostels.

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Kunst auf Türen in Funchal auf Madeira: Im Reißverschluss geht die Sonne auf

Reißverschluss auf für die Sonne. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Was sich liebt, das schützt sich. Foto: Harald Bauer

cof

Geckos. Foto: Janelle Wiese

Veröffentlicht auf http://madeiranowordsneeded.blogspot.com