Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 5/2017: Darf es zu Ostern auch ein Schild sein?

Da staunt sogar der Osterhase.

Darf zu Ostern auch gelacht werden? Diese Frage kann mit einem klaren Ja beantwortet werden. Wenn man in einer Buchhandlung Schilder aus der „Spiegelburg“-Collection entdeckt – wie mir das geschehen ist in der Burgdorfer Buchhandlung „FreyRaum“. Trotzdem bin ich von einem Radfahrer „Esel“ genannt worden. Schon fiel mir der Sketch „Auf dem Telegrafenamt“ von Emil aus Luzern ein. Warum, das erfahren Sie in der Ausgabe 5 des „Burgdorfer Kreisblattes“.

Sie müssen diese Ausgabe nur hier ausdrucken

Werbeanzeigen

Die ARD-Themenwoche „Heimat“ kann sie gern machen – aber ohne mich

Die ARD wird eine Woche lang heimatlich. Darf sie. Aber ohne mich. Wo meine Heimat ist, weiß ich, wenn ich meine Wohnung in Burgwedel verlasse. Dieses Gefühl habe ich in meinem Geburtsort nur selten gehabt, bei meiner vorübergehenden Rückkehr nur, wenn meine Nichte oder mein Neffe zu Besuch war. Der Rest war unwirklich in Wilhelmshaven, wie ein schlechter Traum, aus dem man endlich aufwachen will. Ich bin aufgewacht.

Und das war gut so

Bei „Tatort“ aus Luzern: Schweiz soll Sekten beobachten

„Tatort“ aus Luzern steht stets für tödliche Langeweile nach dem Mord. Das ist auch heute Abend so. Dieses Mal wird eine 14-Jährige ermordet, die zu einer frommen christlichen Sekten-Familie gehört. Zu den Verdächtigen zählt der leibliche Vater des Mädchens, ein Querulant und Dieb, der zu Gewalt neigt.

Wie glaubwürdig ist dieser Krimi?

Johannes Mario Simmel hat in Luzern gelebt – oder: „Der Südkurier“ hat die Schweiz verlegt

„Auch Johannes Mario Simmel hatte sein Herz an die Schweiz verloren, er lebte überwiegend in Luzern.“ Schreibt der „Südkurier“ am 22. August 2012. Stimmt nicht. Dort ist dieser Bestsellerautor am 1. Januar 2009 gestorben. Wovon ich Wikipedia seinerzeit überzeugen musste. Denn dort stand, Simmel sei in Zug gestorben. Dort hatte er gelebt.

„Der Südkurier“ hat die Schweiz verlegt

Schweizer Politnetz deckt Skandal auf: Toter Politiker schwänzt Abstimmungen

Dass Ruedi Lustenberger nicht immer Lust hat, seine Schweizer Käsebrote im Parlament zu essen, sondern lieber am Vierwaldstätter See in der Sonne sitzt und dort einen Milchkaffee genießt, mag verständlich sein, dass aber auch Otto Ineichen immer häufiger Abstimmungen im Nationalrat schwänzt, versteht nur noch die Boulevardzeitung „Blick“.

Ab in die Schweiz