Orakel-Terrier fragt sich: In welcher Wäsche tritt der Hamburger SV gegen die Bayern an?

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Immer hinter dem Ball (her).

Da bin ich wieder, euer Orakel-Terrier Mike Tjaden, der auch im bundesligalosen Sommer unter seinem Herrchen Heinz-Peter Tjaden, also unter diesem Heini am anderen Ende der Leine, gelitten hat wie sonst nur der Hamburger SV, der eigentlich immer noch erklären muss, warum er weiter in der Ersten Liga spielt. Aber immerhin: Inzwischen hat der Hamburger SV wichtige Papiere weggeworfen, der Verein macht auf seinen Fanartikeln Werbung für Hertha BSC und Darmstadt ist wieder drin. Immer, wenn Darmstadt drin gewesen ist, wurde der Hamburger SV Meister, auf den er heute Abend trifft, weil er selbst nicht mehr Meister wird. Das wird also ein tolles Eröffnungsspiel für Bayern München, spannend ist nur: In welchem Trikot spielt der Hamburger SV? Im eigenen, im Trikot von Hertha BSC oder in irgendeiner Wäsche, die jemand in einem Park gefunden hat?

Hier wird weiterorakelt

Diesen Samstag in Hannover: HoGeSa, EFavor und JaGeLu

Ballverliebter Jagdterrier

Da wir schon einmal am Steintor sind, dort trifft sich diesen Samstag auch die EFavor. Sonst treffen sich dort nur die Ehemänner, die anschließend heimlich zum Reitwall gehen. Aber dieses Mal demonstrieren sie mit ihren Frauen für „Ehe und Familie vor“ – und freuen sich insgeheim auf das nächste Stein-Tor.

Aber wir sind mehr! Denn ich habe gestern die Initiative JaGeLu gegründet. Die wird am Samstag über 40 000 Anhängerinnen und Anhänger haben. JaGeLu steht für „Jagdterrier gegen Leverkusen“. Nicht nur HoGeSa, Gegendemonstranten und EFavor stehen morgen dicht beieinander, in der Tabelle stehen auch Leverkusen und Hannover 96 dicht beieinander.

Das Orakel des Jagdterriers

Erst Liga-Orakel dann im Theater: Mike Tjaden ist ein dürrer Jagdterrier

Ausgerechnet mich hat Lars-Ole Walburg als Intendant des Staatsschauspiels von Hannover bisher vergessen. Da aber sein Vertrag um drei Jahre verlängert worden ist, kommt er nun um mich als Liga-Orakel und Jagdterrier nicht mehr herum. Auf dem Spielplan steht deswegen demnächst „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque. Mir wäre zwar „Im Fressnapf nichts Neues“ lieber gewesen, aber dazu habe ich den Intendanten nicht überreden können. 

Mit mir muss gerechnet werden

Jagdterrier Mike Tjaden zollt Uli Hoeneß keinen Respekt

Als Jagdterrier würde ich nie für den Zoll arbeiten, deswegen zolle ich Uli Hoeneß auch keinen Respekt dafür, dass der sich nach dem richten will, was ein Richter für ihn gerichtet hat, bevor für den ehemaligen Bayern-Chef die Zelle hergerichtet wird, die nach sechs Monaten einen Freigang bekommen soll, falls der Uli seine Einnahmen, die er beim Tüten kleben verdient, korrekt versteuert.

Liga-Orakel von Mike Tjaden

Der Orakel-Terrier Mike Tjaden und der ewig diskutierende Hamburger SV

Wo geht es lang? Das wollen an diesem Wochenende viele Mannschaften wissen. Nur die beim Hamburger SV wissen nicht mehr, was sie tun. Wie wollen die mit einem Trainer auf Abruf in Braunschweig gewinnen? Ich als fast immer richtig orakelnder Jagdterrier gewinne mit einem Herrchen auf Abruf doch auch keinen Blumentopf, geschweige denn ein besseres Zuhause. Das mein Herrchen demnächst auch noch wechseln will – wie der Hamburger SV mal den Trainer, dann doch wieder nicht den Trainer.

Ich haue mir auch alles rein

Mirko Slomka soll bei Hannover 96 verdufnern

Meine Bilanz als Orakel-Hund ist fast makellos. Die von 96-Trainer Mirko Slomka nicht. Der soll nach Weihnachten verdufnern. Das sagt der Manager-Dirk zwar nicht klar und deutlich, sondern eher durch einen halb gefüllten Fressnapf, aber offenbar haben sie den Auswärts-Nullinger bereits abgenagt wie einen Knochen, den ich auch nur noch verbuddeln würde. Der Hörgeräte-Martin hört den Namen Mirko ebenfalls nicht mehr gern. Das sei allenfalls noch ein 40 : 60-Trainer. Für Slomka ist die Saison also gelaufen wie für die Roten, die nach Europa wollten und nicht einmal mehr in Freiburg wissen, wo sie eigentlich sind.

Jagdterrier Mike Tjaden macht Vorschläge für den Nachfolger

Orakel-Hund hat es geahnt: Boris Becker pfeift Hoffenheim zum Sieg

Sogar die Hoffenheimer haben sich in Interviews nach dem Spiel gefragt, ob alles richtig war, was beim Spiel gegen Hannover 96 geschah. Ich versichere als Orakel-Hund: Es ist alles richtig gewesen. Auch mein Tipp, dass die Hoffenheimer gegen die Roten eine Klatsche bekommen. Dabei dachte ich an Boris Becker, der offenbar eine hat, außerdem ahnte ich bereits, dass Boris Becker das Spiel für die Hoffenheimer pfeifen würde. Er nannte sich zwar Tobias Stieler, aber schon nach wenigen Minuten war klar, dass meine Orakel nicht ganz einfach zu deuten sind.

Die Klatsche

Jagdterrier Mike Tjaden orakelt: Die Roten gewinnen Wiederholungsspiel gegen Dortmund mit Gicht und Rheuma

Er ist in Dortmund nicht dabei. Wer soll nun für die Roten zum ersten Mal das Auswärtstor treffen? Mir fällt niemand ein. Dafür fällt mir ein: Ich könnte ganz schnell nach Dortmund flitzen, mich ins Stadion schleichen und dort Löcher in die Tornetze reißen. Vielleicht macht dann ein Roter den Kießling. Ein Loch-Treffer würde eine Wiederholung des Spiels bedeuten und das könnte bedeuten, dass Diouf dann wieder gesund ist.

Sieg ist 2033 möglich

Mit diesen Orakeln macht die Fußball-Bundesliga noch mehr Spaß

Wenn er richtig tippt, grinst er über die ganze Schnauze – und meistens orakelt er richtig. Sein hellseherisches Talent hat der Wilhelmshavener Jagdterrier Mike Tjaden zum ersten Mal bei der Fußball-Europameisterschaft bewiesen. Nur bei einem Spiel verpfotete er sich.  Orakel-glatt verlief für ihn auch die Bundesliga-Saison 2012/13 und in die neue Saison ist er sensationell gestartet. Er sagte nicht nur das FCB-Eigentor voraus, sondern auch die Platzverweise der Wolfsburger in Hannover. 

Mit Mike macht die Bundesliga noch mehr Spaß

Wer? Der? Wer. Der. Doch nicht gegen Hannover 96

Wer? Der? Frage ich immer, wenn jemand behauptet, ich hätte ein tolles Herrchen. Mein Herrchen ist leider immer noch Heinz-Peter Tjaden, dieser erfolglose Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven. Genauso erfolglos ist in der Rückrunde bisher? Genau: Wer. Der. Das wollen die nun mit einem Hund in der Elf ändern. Aber eine Elf ist das doch gar nicht mehr. Jedenfalls nicht bis zur 90. Minute. Dann ist Werder nur noch eine Neun. Das ergibt fast so viele Gegentore in der Rückrunde wie Spieler.

Niederlage von Hannover 96 geht gar nicht