Amtsgericht Lüdinghausen: Staatsanwaltschaft Münster klagt Lehrer wegen Gotteslästerung an

Auch die Gerichts-Welt ist ungerecht. „Es besteht höchste Gefahr für das Kindeswohl, die Kinder sollen getauft werden“, hat 2011 eine Verfahrensbeiständin aus Lüdinghausen an das Oberlandesgericht Hamm geschrieben. Ihr wahres Ziel war aber nicht die Lästerung des katholischen Glaubens, sondern: Sie wollte ein Wiedersehen von Bruder und Schwester, die sich zuletzt gesehen hatten, als das Mädchen noch ein Säugling war, mit allen ihr möglichen juristischen Mitteln verhindern. Darüber verfasste ich damals im Namen meines Jagdterriers Mike Tjaden einen spöttischen Text, weil mir zu einer ernsthaften Auseinandersetzung nicht mehr zumute war.

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Die Gedanken sind frei

Dieses Lied kennen wir alle. Die meisten von uns sind von Lehrerinnen und Lehrern mit den Strophen bekannt gemacht worden – und ich als Schüler habe gedacht: „Da haben Sie Recht. Wenn Sie wüssten…“

Was aber geschieht, wenn die Gedanken nicht nur frei sind, sondern man auch noch so frei ist, sie jemandem mitzuteilen? 

Noch nie gemacht?

Die Neuapostolische Kirche lässt gottlose Lehrer tot umfallen

„So lange wie Johann Gottfried Bischoff in dieser Predigt, nämlich bis Jesus wiederkommt, hat die NAK-Spitze aber nicht immer warten wollen. Einige Gegner wurden schon früher bestraft. Der Onkel des neuapostolischen Jungen Heinz zum Beispiel, über den in „Unsere Familie“ vom 5. März 1953 berichtet wurde. Die Überschrift: „Den Gottlosen wird das Unglück töten“. Onkel Felix war Freidenker, lud seinen dreizehnjährigen Neffen auf sein Gut ein, im Unterricht, den ein Privatlehrer gab, bekam der Junge die Aufgabe: „…schreibe zu morgen zehnmal den Satz: Es gibt keinen Gott!“ Heinz aber blieb dabei: „Es gibt einen Gott.“ Das brachte den Lehrer aus der Fassung und das brachte ihm auch den Tod, stand damals in „Unsere Familie“: “ (Der Lehrer) wurde…sehr zornig, so daß sein Gesicht förmlich entstellt war. Seinen ganzen Haß gegen alles, was Gott und Gotteswort war, goß er über Heinz aus, auch die Neuapostolischen vergaß er nicht.“

Wieder bekam der Dreizehnjährige eine Strafarbeit aufgebrummt, doch abgeben musste er sie nicht mehr: „Zur selben Stunde wurde auch seine Mutter bewegt, an Heinz zu denken, und in ihr entstand der Entschluß, zu ihm zu fahren, um sich zu überzeugen, ob alles in Ordnung sei. Natürlich ging Heinz am Morgen recht beklommen zum Unterricht. Was würde der Lehrer nun zu der Strafarbeit sagen?…Aber dazu sollte es gar nicht mehr kommen. Die Kinder warteten vergeblich auf den Lehrer, denn der war tot!“

Auszug aus Heinz-Peter Tjaden, „Nach mir kommt keiner mehr“, Pfingsten 2013 erschienen bei www.lulu.com

Der achte Stammapostel der Neuapostolischen Kirche Wilhelm Leber hat sich kurz vor Pfingsten 2013 mit einer Stellungnahme zur Botschaft von Johann Gottfried Bischoff in den Ruhestand verabschiedet. Bischoff war das dritte geistliche Oberhaupt dieser Glaubensgemeinschaft und behauptete ab Weihnachten 1951 öffentlich, er werde nicht mehr sterben, weil Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkomme. Kritiker wurden zur Hölle gewünscht, als Zeugen für diese „Botschaft“ mussten auch Kartenleger, Astrologen und Wahrsager herhalten. In der neuapostolischen Zeitschrift „Unsere Familie“ erschienen merkwürdige Geschichten, die vom toten gottlosen Lehrer war eine von vielen. Darüber schweigt sich Wilhelm Leber in seiner Stellungnahme aus, Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven, aber nicht.

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Baby entreißt Hebamme die Geburtsurkunde und füllt sie selbst aus

Die abgewetzte Ledertasche, die er schon seit Jahrzehnten durch die Kleinstadt trägt, wird er weiter durch die Kleinstadt tragen. Denn er ist nicht nur Lehrer, sondern auch für lange Zeit pleite. Bettler lässt er seit Monaten in der Marktstraße rechts stehen, sollen die doch in der Pankratius-Kirche um Hilfe und ein wenig Nahrung bitten, während er sich bei allzu laut knurrendem Magen und allzu trockener Kehle immer noch in Ulis Buchhandlung etwas zum Ablenken von Hunger und auch Durst besorgen könnte, denn für guten Lesestoff ist dieser Laden schon so lange bekannt, wie es Bücher gibt. Der Inhaber ist zehn Jahre früher zur Welt gekommen und hat sofort der Hebamme die Geburtsurkunde entrissen, um sie selbst auszufüllen.

Das Jüngste Gerücht