Eineiige Krimis: Wenn ein Leo P. Ard nicht mehr für Spannung sorgt

Ganz bestimmt keine eineiigen Zwillinge.

So manches Spiel bei der Fußball-WM entwickelt sich zum Krimi mit Elfmeterschießen. Neuerdings treffen sogar die Engländer. Wen aber trifft man, wenn Krimis zur Serie werden? Fragen wir doch einmal Leo P. Ard. Der ist inzwischen so eineiig wie viele seiner Kollegen.

Ob schwedischer oder deutscher Fernsehkrimi, sobald man sich fragt, wer für die Morde verantwortlich sein könnte, gibt es die Überraschung, die gar keine ist. Der Vater der TV-Tochter ist gar nicht der Vater der TV-Tochter.

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SPD mit Herausforderer: Schulz-Schock für Angela Merkel

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Ein Stern, der seinen Namen trägt.

Das hat nicht einmal „Bild“ vorher gewusst: Mit der Magenverkleinerung werden auch die Ansprüche von SPD-Chef Sigmar Gabriel kleiner. Heute hat er sich eine Kanzlerkandidaten-Diät verschrieben.

Für die Verbreitung politischer Langeweile ist in nächster Zeit nur noch die „Zeit“ zuständig. Die vertickt ab sofort vierwöchige kostenlose Wochenzeitungs-Zusendungen.

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Marian Plohr malt die Langeweile des Lady-Gaga-Fotos weg

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Wenn Lady Gaga sehen würde, wie sie von dem 18-jährigen Gymnasiasten Marian Plohr gemalt worden ist, würde sie sich wahrscheinlich nie wieder nackt fotografieren lassen. Im Sommer posierte die 27-Jährige für das „V Magazine“. Die Fotos schossen die Niederländer Vinoodh Matadin und Inez van Lamsweerde. Die Facebook-Gemeinde zerriss sich die Mäuler über das September-Cover.

Junge Talente aus Wilhelmshaven

Schöne Bescherung! Im Wilhelmshavener Stadttheater gähnt die Langeweile

„Schöne Bescherungen“ von Alan Ayckbourne hat am 17. Dezember 1983 am Schlosstheater von Celle Deutschland-Premiere gefeiert.  Wenn dieses Theater nicht so wunderschön wäre, hätte ich wohl schon nach 10 Minuten den  Ort des öden Geschehens verlassen.  Außerdem besuchte ich die Vorstellung als Redakteur. Da ist man schon ein wenig an seinen Theatersitz gebunden.  Am nächsten Tag schrieb ich mir meinen Frust über die vertane Zeit von der Seele.  Dafür wählte ich die Überschrift:  „Alle Fußballfans gehen in der Halbzeitpause“.  Ich schrieb meine Kritik wie eine Fußballreportage. Danach bekam ich zu jeder Premiere im Schlosstheater von Celle eine Einladung. 

Dann doch lieber ein Film

Bei „Tatort“ aus Luzern: Schweiz soll Sekten beobachten

„Tatort“ aus Luzern steht stets für tödliche Langeweile nach dem Mord. Das ist auch heute Abend so. Dieses Mal wird eine 14-Jährige ermordet, die zu einer frommen christlichen Sekten-Familie gehört. Zu den Verdächtigen zählt der leibliche Vater des Mädchens, ein Querulant und Dieb, der zu Gewalt neigt.

Wie glaubwürdig ist dieser Krimi?

Flachpfeifen treiben sich jetzt auch schon in Feuchtgebieten herum

Derweil schreiben Flachpfeifen sogar Bestseller, die auch noch verfilmt werden. „Feuchtgebiete“ heißt der neueste. Ich kann gar nicht so schnell umschalten, wie für diesen Film Werbung gemacht wird. Und was machen ein paar Idioten bei Facebook? Sie sperren jeden, der Trailer ins Netz stellt. Was ich noch verstehen könnte, wenn die Verbreitung von Langeweile unter Strafe stünde. Sie aber sperren die Trailer, weil sie moralisch empört sind. So erzeugen sie Spannung, die dieser Film gar nicht verbreitet. Ein Mädel plaudert in den Filmausschnitten, die ich nicht schnell genug weg zappen kann, burschikos über Sex – und das soll aufregend sein? Zwischendurch dürfen auch noch Tränen vergossen werden, weil die Kleine ein Scheidungskind ist?

Sie gehen mir auf den Geist