Anwalt aus Burgdorf will diese Suppe vom Landgericht Hannover nicht bezahlen

Koch

Was wollen wir kochen, was wäre am 1. März 2016 Recht? Das Landgericht Hannover empfiehlt Kostenfestsetzungssuppe der schärfsten Art. Wichtigste Zutat: Pfeffer. Am ersten Tisch sitzt: Anjas Erste Property, ein Immobilienunternehmen, das angeblich in der Kennedyallee 102, Frankfurt, beheimatet ist, und derzeit von der Stadt Neu-Isenburg gesucht wird, weil es nur in Neu-Isenburg gefunden werden könnte – wenn überhaupt.

Hier weiter am Gerichts-Herd stehen

Werbeanzeigen

Immer wieder schnarcht das Landgericht von Hannover

Seit Jahr und Tag schlage ich mich mit einem Unternehmen herum, das eigentlich mehrere Firmen ist, was das Handelsgesetzbuch untersagt, aber das Landgericht Hannover sagt dazu: „Alles korrekt!“ Auch der nicht existierende Firmensitz wird von diesem Gericht bestätigt. Er stehe korrekt im Handelsregister.

Dann ist es wohl auch korrekt, dass Post bei diesem Unternehmen nicht ankommt, niemand vor Gericht erscheint, wenn Mieter ihre Kosten für Sanierungen von dieser Mehrfach-Firma zurückfordern und ihr Geld in den Wind Frankfurter Gerichtssäle schreiben müssen, weil sie dort allein unter Richtern sind.

Der juristische Tiefschlaf

Betr. Wulff: Wieder einmal blamiert sich die Staatsanwaltschaft von Hannover

„Bild“ stellt schon die Frage, ob Christian Wulff als Bundespräsident überhaupt zurücktreten musste. Eine knappe Mehrheit ist der Auffassung, dass dieser Rücktritt überflüssig war. Wie der Strafprozess gegen Christian Wulff? Die Staatsanwaltschaft von Hannover blamierte sich wieder einmal bis auf die Knochen. Was die Zeuginnen und Zeugen vor dem Landgericht in Hannover ausgesagt haben, werden sie auch den Staatsanwälten erzählt haben. Wenn man davon ausgeht, dass die auch wirklich alle verhört worden sind. Da kann man bei der Staatsanwaltschaft von Hannover allerdings nicht sicher sein.

Blamage – die nächste

Justizministerin verabschiedet Chef der Staatsanwaltschaft von Hannover und verschweigt alle Skandale

Soeben hat mich eine Pressemitteilung des niedersächsischen Justizministeriums erreicht. Meine Kommentare dazu in kursiver Schrift.

„Ein bedeutsames Ereignis für die Hannoveraner Justiz führt uns heute zusammen“, so die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz zu Beginn der heutigen Feierstunde im Gebäude des Landgerichts Hannover anlässlich der offiziellen Amtseinführung der neuen Behördenleitung bei der Staatsanwaltschaft Hannover. 

Es gilt das gebrochene Wort

Vor Wulff-Prozess muss noch ein fähiger Staatsanwalt nach Hannover umziehen

Also doch! Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff muss sich vor Gericht verantworten. Die Verantwortung hat das Landgericht von Hannover aber weiter heruntergeschraubt. Die staatsanwaltschaftliche Schraube blieb bei „Bestechlichkeit“ hängen, Richter Frank Rosenow will Wulff „Vorteilsnahme“ anhängen. Was aus dem Verfahren überhaupt wird, hat eineinhalb Jahre in der Luft gehangen. Zeitweise hingen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Hannover fest. Das kennt man nicht anders von ihr. Die Staatsanwälte konnten sogar einen Computer nicht hochfahren.

Wulff will es wissen