Hartz IV-Unmensch bei Maischberger und dann in der „Bild“-Zeitung

„Er lebt seit Jahren auf Staatskosten, lehnt sämtliche Jobangebote ab – und prahlt damit auch noch stolz im Fernsehen.

RALPH BOES (55) AUS BERLIN IST DEUTSCHLANDS FRECHSTER HARTZ-IV-SCHNORRER!

Rund 1,9 Millionen Menschen sahen am Dienstagabend, wie Boes in der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ (ARD, 22.45 Uhr) seine Totalverweigerung erklärte. Er lümmelt sich im Schneidersitz aufs Sofa, verbreitet seine dummdreisten Thesen.“

Die sonst nie von der „Bild“-Zeitung verbreitet werden. Dafür ist das Niveau dieses Springer-Blattes zu hoch. Aber auf Ralf Boes darf man schon einmal böse sein. Denn ab und zu muss ein Hartz-IV-Empfänger per Aufmacher aufgehängt werden. Mit dem Zitat „Jobangebote sind Zwangsarbeit“ in der Schlagzeile baumelt er sofort am Ast. Das hat Ralph Boes in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ aber gar nicht gesagt, erfährt man  jedoch nur, wenn man nicht nur die großen Buchstaben, sondern auch den Text liest.

Aber warum sollte die „Bild“-Zeitung auf einen Hartz-IV-Empfänger Titel-Rücksicht nehmen? Hat der doch gar nicht verdient. Ralph Boes hält zwar nach eigenen Angaben Vorträge wie Peer Steinbrück, aber ein SPD-Spitzenpolitiker – ob nun ex oder wieder ausgebuddelt – ist eben wesentlich gleicher als ein Hartz-IV-Schnorrer, der auch noch frech ist – und deswegen für seine Referate meistens nichts bekommt. Doch von der ARD ist Ralph Boes nach der Sendung bezahlt worden. Alle Gäste bekommen Geld. Sogar, wenn sie ihren Namen alle Ehre machen.

Vielleicht hat´s der 55-Jährige jetzt begriffen: Hartz-IV-Empfänger haben keine Rechte. Falls Ralph Boes demnächst von Günther Jauch eingeladen werden sollte, sollte er darauf bestehen. Oder zum Frisör gehen – und sich dann nach Mainz einfliegen lassen. Dann ist auch „Bild“ ganz lieb zu ihm. Wie seinerzeit Kurt Beck als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Auf das Versöhnungsfoto mit „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann darf man sich jetzt schon freuen.

Wie schnell man Hartz-IV-Empfänger werden kann, ist hier nachzulesen. Man muss nur von einem Staatsanwalt belogen werden…

Werbeanzeigen

Beck-Sozialismus in Mainz: Ex-Hoteldirektor vernascht Wurst und Prostituierte

In Rheinland-Pfalz gibt es den Beck-Sozialismus. Dort zu Lande nimmt man den staatsmonopolistischen Kapitalismus nicht so ernst wie beispielsweise in Berlin auch nicht. Deshalb geht es einem ehemaligen Hoteldirektor in Mainz besser als in Wiesbaden.

Dafür erforderlich ist ein ehrgeiziges Projekt, das Rheinland-Pfalz nicht allein in den Sand setzen will. Sagen wir mal am Nürburgring. Dann muss erst einmal Zeitdruck hergestellt werden, denn unter Druck kann man sich nicht lange nach Investoren umschauen. Man kann die Erstschlechtesten nehmen. Also auch einen ehemaligen Hoteldirektor aus Wiesbaden. Der bekommt eine Provision in Millionenhöhe und da er davon allein nicht leben kann noch einen Vorschuss in sechsstelliger Höhe.

Elferrat mit Pfandsiegeln auf der Stirn