Wäre Staatsanwaltschaft Hannover sogar ungeeignet für eine Groteske von Dario Fo gewesen?

Dass ein blog, der von mir seit langer Zeit nicht mehr gepflegt wird, immer noch täglich über 100 Leserinnen und Leser hat, dürfte ungewöhnlich sein. Ich selbst schaue nur noch selten auf diese Seiten, weil ich das, was ich mit der Staatsanwaltschaft Hannover erlebt habe, mittlerweile eher für einen schlechten Traum als für bittere Wahrheit halte, die gelegentlich ins Unglaubliche abdriftet. Denn so dreist kann doch eigentlich eine Behörde, die der Rechtspflege dient, gar nicht sein, wie mir geschehen.

Wenn sich jemand meine Geschichte ausgedacht und als Krimi veröffentlicht hätte, wäre ich wahrscheinlich nicht weiter als bis Seite 30 gekommen. Die Verfilmung hätte ich mir vermutlich nicht lange angeschaut. Es sei denn, der Autor hätte das Stilmittel der Groteske gewählt. Dario Fo dazu in seinem „Handbuch des Schauspielers“: „Die Macht, und zwar jede Macht, fürchtet nichts mehr als das Lachen, das Lächeln, den Spott. Sie sind ein Anzeichen für kritischen Sinn, Fantasie, Intelligenz und das Gegenteil von Fanatismus.“

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Das biblische Geheimnis der ersten Frau von Adam

Erschienen bei Amazon.

Ein Konstrukteur und Mechaniker will mit dem Erzähler ein biblisches Geheimnis lüften: Wo ist die erste Frau von Adam geblieben? Mit dem von Hesekiel beschriebenen Fluggerät landen sie im Garten Eden und erleben dort viele Überraschungen. Nichts ist, wie es in der Bibel steht.

Ein Auszug aus „Wer hat die erste Frau von Adam beiseite geschafft?“

„Ich kann mir nicht helfen“, sagt der Mechaniker und Konstrukteur, der seinen grauen Overall auszieht und seine Schutzbrille abnimmt. „Das Ding sieht aus wie ein Pilz. Und der soll fliegen?“

„Glauben Sie an Gott?“, frage ich ihn und schlage die Bibel auf.

„Wenn ich mit diesem Ding fliegen würde, würde ich mir das überlegen. Sicher ist sicher.“

Der Mechaniker und Konstrukteur setzt sich auf eine Holzkiste und schraubt seine Thermoskanne auf. Seine Schutzbrille legt er auf die Werkbank. Der Kaffeegeruch steigt mir in die Nase, während ich das Fluggerät in Augenschein nehme und mit den Angaben des Propheten Hesekiel vergleiche. Gute Arbeit, denke ich. Alles stimmt.

„Ihnen ist hoffentlich klar, wie teuer das Ding geworden ist. Besteht schließlich aus Gold und Diamanten.“

„Schon klar“, antworte ich in Gedanken versunken. „Das, was Sie Ding nennen, muss laut Hesekiel blitzen. Die Verstrebungen, die wie ein Mensch, ein Löwe, ein Stier und ein Adler aussehen, sind Ihnen aber sehr gut gelungen.“

„Da war ein Künstler am Werk,“, trinkt der Mechaniker und Konstrukteur seinen Kaffee in kleinen Schlucken. „Nicht ich. Sondern ein wahrer Künstler von einer Akademie. Und Sie bezahlen per Paypal?“

„Sobald ich angekommen bin. Wie versprochen. Ich nehme mein Smartphone mit.“

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Belohnung! 20 Kilogramm Äpfel vom Baum der Erkenntnis-Gesucht wird: Die erste Frau von Adam Das Fahdungsplakat hier ausdrucken

Verein „Stoppt Red“ stimmt ab: Was soll gefördert werden?

Blick ins Vereinslokal.

Bei Amazon gibt es zwei Erzählungen über den verrückten Vogel Red, der in Duisburg ein Busunglück verursacht und auf Madeira eine Kirche ansteckt. Autor ist Heinz-Peter Tjaden, der nach der Veröffentlichung dieser Geschichten in sich gegangen und Vorsitzender des Burgwedeler Vereins „Stoppt Red“ geworden ist. Doch nach einem Telefongespräch zwischen Tjaden und Red könnte es eine Annäherung geben, denn der verrückte Vogel behauptet, er sei so unbefleckt wie die Frau in Tjadens Krimi „Die Mörderin, die unschuldig ist“.

Nun sind die Mitglieder des Vereins gefragt. Sie sollen in einer Umfrage darüber entscheiden, welche der drei Veröffentlichungen von Tjaden der Verein fördern soll.

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Für den Gabentisch: Man kann natürlich auch schlechtere Bücher kaufen

Heinz-Peter Tjaden, geboren in Wilhelmshaven, Student in Mainz, seit 2014 wieder in der Region Hannover, Redakteur und Schriftsteller schreibt Krimis, Kurzgeschichten, ironische Erzählungen, Kinder- und Sachbücher. Eine Geschichte ist verfilmt, eine andere Geschichte in ein schwedisches Schulbuch aufgenommen worden. Seine Kurzgeschichten erschienen auch in Zeitungen und Zeitschriften. Für den Gabentisch hat er jetzt vier seiner Veröffentlichungen empfohlen.

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Westjordanland, die „Bild“-Zeitung-oder: Die falschen Freunde Israels

Schulheft aus Israel (1985)

Krimis von Autorinnen und Autoren aus Skandinavien haben ihren eigenen Reiz, weil in ihnen immer auch die Missstände in der Gesellschaft gespiegelt werden. Per Wahlöö hat sicherlich zu den klügsten gehört. 1983 erschien von ihm „Wind und Regen“. Die Frage lautet: Wie verführt man sich selbst und andere zum Hass? So: Man glorifiziert die Vergangenheit, behauptet einen Bruch in der Geschichte und weist einer Minderheit die Schuld an diesem Bruch zu. Auch in „Wind und Regen“ sind das Juden.

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„Burgdorfer Kreisblatt“ 36/2019: Radfahrer und Christoph Metzelder-wie bescheuert ist das denn?

Radfahrerinnen und Radfahrern muss man nur zeigen, was man von ihnen hält-und schon lassen sie diesen Unsinn und nehmen das Auto? „Bild“ und Staatsanwälten muss man nur zeigen, was eine einstweilige Verfügung ist-und schon lassen sie diesen Unsinn und achten den Rechtsstaat?

Fragen, die in der Ausgabe 36/2019 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ beantwortet werden. Hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Heißen demnächst immer mehr Nationalspieler Christoph Metzelder?

Vorläufiges Machtwort.

„Bild“ darf nicht mehr „in einer diesen durch Nennung seines Namens und Veröffentlichung seines Bildnisses identifizierbaren Weise“ über den ehemaligen Nationalspieler Christoph Metzelder berichten. Hat jetzt das Kölner Landgericht in einer einstweiligen Verfügung entschieden. Dagegen will „Bild“ klagen.

Diese einstweilige Verfügung wird sicherlich auch anderen Medien erst einmal eine Warnung sein.

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Nach dem Rücktritt von Rosamunde Schostok: Wieder ein Autor als Oberbürgermeister von Hannover?

Das Neue Rathaus in Hannover. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Nun hat Rosamunde Schostok, die sich als Oberbürgermeisterin von Hannover stets nur ein Zubrot verdiente, noch mehr Zeit für ihre Bücher. Soeben gab sie ihren Verzicht auf das Zubrot bekannt. Ihre Leistungen als Schriftstellerin können auch von der Staatsanwaltschaft Hannover nicht geschmälert werden.

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„Burgdorfer Kreisblatt“ soll in der 14. Ausgabe obrigado sagen

Soeben als e-book erschienen.

Was man über Funchal wissen muss, steht auf einem Lesezeichen, das ich in der Markthalle für 30 Cent gekauft habe. Ich zitiere: „Funchal, die Hauptstadt Madeiras, wurde im Jahre 1508 zur Stadt gehoben und im 2000 verdient die Gold-Auszeichnung im Europäische Mitwerbung der Stadten in Blüte.“

So beginnt die liebe Geschichte aus Funchal auf Madeira, die „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden soeben bei Amazon als e-book veröffentlicht hat. Madeira ist eine wunderschöne Insel mit unglaublichen Menschen. Unglaublich ist auch Carolina, von der diese Geschichte handelt.

Weitere Informationen und Veranstaltungstipps in der 14. Ausgabe der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Der Klick zum Bestsellerautor und die Umfrage zur Bürgermeisterwahl in Burgdorf

Hier fehlen meine Bücher – noch?

Das müsste ich auch mit meinen Büchern schaffen: Nun spekuliert jemand im Facebook, warum bei der „Kreisblatt“-Umfrage zur Bürgermeisterwahl schon 798 Stimmen abgegeben worden sind. Dazu verbreitet er einen Link, mit dem man angeblich die Klicks erhöhen kann. Solche Möglichkeiten mag es geben, aber mir stehen zwei Statistiken zur Verfügung, aus denen ich Schlüsse ziehen kann. Die eine Statistik liefert mir WordPress, die andere google. Gibt es auch einen Link für Manipulationen beider Statistiken?

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Siehe auch Ausgabe 13 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken