Safia aus Hannover, das Messer, der Salafisten-Prediger Pierre Vogel und die „Bild“-Zeitung

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Jetzt taucht im Netz ein Video von Pierre Vogel auf. Er meldet sich aus Frankfurt, hat die „Bild“-Zeitung in der Hand, die behauptet, dass die 15-jährige Messerstecherin aus dem Hauptbahnhof zu Hannover ihre „Terror-Laufbahn mit 7“ begonnen habe. Veröffentlicht wird ein Foto von Pierre Vogel, daneben steht ein Foto von Safia. Das Video hat den Titel „Safia aus Hannover und das Messer“.

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Die merkwürdige Rolle der Frauen im Koran und in der Bibel

Das „Cicero“-Interview mit Peter Sloterdijk („Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung.“) ist in den Medien bereits ausreichend gewürdigt worden, seine Pegida-nahen Thesen sollen hier nicht wiederholt werden. In der Januar-Ausgabe dieses Magazins geht es aber auch um die Frauen-Rolle im Islam. Der Politik-Wissenschaftler und Autor Hamed Abdel-Samad meint: „Eine Religion, die die Frau entweder als Besitz oder Gefahr sieht, ist Teil des Problems.“

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Weihnachtsgeschichten aus Wilhelmshaven: Der Islam/Der 10-Euro-Schein/Das Paket

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Sure 19, 34. Das ist Jesus, der Sohn der Maria – das Wort der Wahrheit, das sie bezweifeln.

Ich sitze vor dem Computer in einem Internet-Café, stecke mir eine Zigarette in den Mund, ein Mann, der neben mir sitzt, steht auf, sein Gesicht ist sonnengegerbt, deshalb kann ich sein Alter nicht schätzen, er gibt mir Feuer und sagt: „Danke, dass sie uns verteidigt haben. Schön, dass man sie frei gesprochen hat.“ Er meint den Islam-Prozess in Oldenburg, über den ich hier berichte.  Wir wünschen uns gegenseitig das Beste. Fröhlich setze ich meine Radtour mit meinem Jagdterrier Mike fort.

Diese Tour unterbreche ich stets in einer Sparkassen-Filiale. Viele mit Bänken gibt es nicht mehr. Dort lese ich die Samstagsausgabe der „Neuen Presse“ aus Hannover. Eine Frau mit Kind kommt herein, zieht Geld aus dem Automaten. Die Frau drückt mir zehn Euro in die Hand. „Für Sie und Ihren Hund“, sagt sie. Schon ist sie wieder weg. Ihr Junge dreht sich noch einmal um. Schwarze Haare, dunkelbraune Augen. 

Abends klingelt ein junger Mann an meiner Wohnungstür und drückt mir ein großes Paket in die Hand. „Für Sie“, sagt er. „Zu Weihnachten.“ Ich öffne das Paket. Zum Vorschein kommen Schuhe, ein Pullover, Rotwein, eine harte Mettwurst, Kekse, selbstgemachte Marmelade, mehrere Tafeln Schokolade, ein großer Schokoladenweihnachtsmann, ein Bildband über Wilhelmshaven und Hundefutter. Von wem das Paket stammt, weiß ich nicht. Schuhe und Pullover passen wie angegossen. 

BamS-Kolumnist Peter Hahne als Selbstmordattentäter auf Weihnachtsmarkt?

Mit „vor dem Glauben“ meint Peter Hahne den christlichen Glauben, als sei der in der Bundesrepublik Deutschland Staatsreligion und der einzig mögliche. Ist er aber nicht. Manchmal sind wir allerdings dicht dran gewesen. In Bayern zum Beispiel, wenn katholische Geistliche ihren Schäfchen die Warnung mit auf den Weg gegeben haben, dass SPD wählen den direkten Weg in die Hölle bedeuten könnte. Das glauben in diesem Freistaat einige immer noch. Peter Hahne ist in Ostwestfalen geboren. Das ist auch so eine Region, in der nicht alle Hirn abbekommen haben.

Was will er eigentlich?