Heimleiterin als „Teufelin“-Kindermord auf dem Greitberg?

Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald, Zuchthaus und bis 1972 ein Kinderheim: Auf dem Greitberg in Holzen bei Holzminden hat Grausamkeit Geschichte. Auch heute noch erscheinen im Internet Suchanzeigen von ehemaligen Heimkindern, die im evangelischen Kinderheim „Rübezahl“ viel Leid erlitten haben. Soldaten sollen so genannte gefallene Mädchen missbraucht haben, Demütigungen waren an der Tagesordnung, die Erzieherinnen sollen grausam gewesen sein, eine Heimleiterin bekam den Spitznamen „Die Teufelin“. Ich habe mich vor Ort umgehört, ich führte viele Gespräche, sogar von einem Mord war die Rede.

Meine Recherchen in Holzen weckten auch die Aufmerksamkeit eines ehemaligen Heimkindes aus Burgwedel. Auch er ist in der Neuauflage zu Wort gekommen.

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Nineeleven 1973 in Chile: Krieg der Mumien mit deutscher Beteiligung

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist für ein paar Stunden nach Chile gejettet. Dieser südamerikanische Staat ist reich an wichtigen Bodenschätzen. Die sollen nicht nur für China ausgebuddelt werden, sondern auch für Deutschland. Deshalb war die Kanzlerin dort.

Ein paar Tage zuvor sind in Chile Generäle verhaftet worden, die bei dem Putsch im Jahre 1973 eine unrühmliche Rolle gespielt haben sollen. Auch damals ging es um die Bodenschätze von Chile. Die gehörten nicht dem chilenischen Volk, sondern größtenteils amerikanischen Firmen. Bis der Sozialist Salvador Allende Präsident wurde. Das war 1970. Die Wahl war demokratisch, die Aufregung in den USA, aber auch in Deutschland groß. Besonders wütend machte die CDU, dass die Christdemokraten aus Chile diesen sozialistischen Präsidenten bei einigen Vorhaben unterstützten. Sie hatten ihm im Parlament sogar ihre Stimmen gegeben.

Der Krieg der Mumien