Christoph Metzelder-oder: Wenn „Bild“ Wolfgang Kubicki die Schuhe auszieht

„Die Artikel einiger Boulevardmedien ziehen mir die Schuhe aus.“
Wolfgang Kubicki (FDP)

Die Geschichte beginnt mit einer Falschmeldung der Hamburger Staatsanwaltschaft. Sie lautet: Der ehemalige Fußballprofi Christoph Metzelder hat einer Frau aus Hamburg kinderpornografische Dateien geschickt. Mindestens 15. Sie sorgt für das Ermittlungsverfahren. Einige Stunden später soll ein Dritter für die Ermittlungen gesorgt haben. Bei Twitter wird der Fall diskutiert.

Hier weiterlesen

Werbeanzeigen

Kinderpornografie: Niedersächsisches Justizministerium testet private IT-Polizei

Die IT-Polizei von morgen?

Dass in Deutschland nur wenige Firmen schlechter arbeiten als die Staatsanwaltschaft von Hannover, glaube ich sofort. Trotzdem bin ich gegen eine Privatisierung der Justiz.

Dass die Staatsanwaltschaft Hannover jetzt zwei Verfahren wegen Verbreitung von Kinderpornografie für ein Pilotprojekt des niedersächsischen Innenministeriums ausgesucht hat, weil getestet werden soll, ob private Firmen bei der Fahndung bessere Dienste leisten als die Polizei, erstaunt mich trotzdem.

Hier weiterlesen

Anonyme blogger äffen den Lüneburger Sozialpädagogen Ruthard Stachowske nach

Informiert habe ich heute schon den Bürgermeister von Burgdorf, Alfred Baxmann, den Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich, und den „Anzeiger für Burgdorf“ (Beilage von „Hannoversche Allgemeine Zeitung“/“Neue Presse“).

Im Netz gibt es seit 2011 anonyme blogs über ehemalige Klientinnen und Klienten (dazu gehören auch Kinder) der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, die 2012 an die Step gGmbH Hannover verschenkt worden ist und bis Juli 2011 von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske geleitet wurde, und über mich. Jetzt ist ein weiterer blog hinzugekommen.

Hier weiterlesen

Dazu eine Sonderausgabe „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

Wird aus „Fall Edathy“ ein „Fall Fröhlich“ (Staatsanwaltschaft Hannover)?

Image

 

„Nachdem Herr Edathy seinen Mandatsverzicht erklärt hatte, habe ich am 11. Februar 2014 Kontakt zu den Verantwortlichen des Bundestages aufgenommen, und wir haben sofort die entsprechenden IT-Daten dort sichern lassen. Das Abgeordnetenbüro von Herrn Edathy haben wir versiegeln lassen, dass insoweit kein Beweismittelverlust mehr droht.“

Jörg Fröhlich, Chef der Staatsanwaltschaft Hannover, am 14. Februar 2014 während einer Pressekonferenz. Edathy legte sein Mandat am 7. Februar 2014 nieder. 

Der nächste Justizskandal?

Friedrich fällt über den Fall Edathy/Merkel bleibt Kanzlerin der verlorenen Minister

Der Weizen muss Trauer tragen. Bundesagrarminister Hans-Peter Friedrich ist zurück getreten, weil er im Fall Sebastian Edathy die SPD auf den Fall vorbereitet hat, der allerdings kein Fall mehr ist. Da der Fall eingetreten sein könnte, dass dies geschah, weil Friedrich im Oktober vorigen Jahres mit Sigmar Gabriel über Edathy sprach, wich der Minister dem Druck der Staatsanwaltschaft von Hannover, die bei der Durchsuchung der Wohnung und der Büros des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten offenbar nichts Strafbares fand, sondern nur Dateien im „Grenzbereich zur Kinderpornografie“, den der Chef der Staatsanwaltschaft Hannover, Jörg Fröhlich, heute eigens für diesen Nicht-Fall erfand.

Irgendwann bleibt nur die Uschi?

Der Fall Edathy: Lokalredakteur der „Harke“ fotografiert Wohnungsdurchsuchung

„Die öffentliche Behauptung, ich befände mich im Besitz kinderpornografischer Schriften bzw. hätte mir diese verschafft, ist unwahr. – Die Tatsache, dass bei einer nur auf Mutmaßungen beruhenden gestrigen Hausdurchsuchung in meiner Privatwohnung die Lokalpresse zugegen war, nehme ich zum Anlass, Strafanzeige zu erstatten. – Ich gehe davon aus, dass die Unschuldsvermutung auch für mich gilt. – Ein strafbares Verhalten liegt nicht vor.“

Schreibt der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy auf seinen Facebook-Seiten.

Staatsanwaltschaft Hannover – der nächste Skandal?