Frühjahrskonferenz der katholischen Bischöfe-oder: Die Abspeisung der missbrauchten Kinder

Die Zeichen der Verdrängung.

Beim Geld hört der Missbrauch noch lange nicht auf: Nächste Woche will sich die Frühjahrskonferenz der katholischen Bischöfe mit der Entschädigung einiger Opfer in katholischen Kinderheimen beschäftigen. Von den im Herbst versprochenen Summen ist schon jetzt keine Rede mehr.

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Heimleiterin als „Teufelin“-Kindermord auf dem Greitberg?

Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald, Zuchthaus und bis 1972 ein Kinderheim: Auf dem Greitberg in Holzen bei Holzminden hat Grausamkeit Geschichte. Auch heute noch erscheinen im Internet Suchanzeigen von ehemaligen Heimkindern, die im evangelischen Kinderheim „Rübezahl“ viel Leid erlitten haben. Soldaten sollen so genannte gefallene Mädchen missbraucht haben, Demütigungen waren an der Tagesordnung, die Erzieherinnen sollen grausam gewesen sein, eine Heimleiterin bekam den Spitznamen „Die Teufelin“. Ich habe mich vor Ort umgehört, ich führte viele Gespräche, sogar von einem Mord war die Rede.

Meine Recherchen in Holzen weckten auch die Aufmerksamkeit eines ehemaligen Heimkindes aus Burgwedel. Auch er ist in der Neuauflage zu Wort gekommen.

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