Burgdorfer Fußball-Geschichte: „Burgdorfer Löwen“ spielen für gute Zwecke

Die Löwen

Das Ende des vorigen Jahrtausends hat mit den ersten Kapiteln einer einmaligen Burgdorfer Fußballgeschichte begonnen. Ratsherren und Geschäftsleute gründeten die „Burgdorfer Löwen“, die in Hallen und auf dem grünen Rasen hinter dem runden Leder her jagten und so mancher sozialen Einrichtung Geld in die Kasse spielten.

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Die „freundliche Elbestadt“ Heidenau und die hasserfüllten Nazis

Im Internet stellt sich Heidenau als „freundliche Elbe-Stadt“ vor, Schlagzeilen macht dieser Ort in diesen Tagen mit Nazis, die sich erst besaufen und dann Steine werfen, Bürgermeister Jürgen Opitz fürchtet in einer aktuellen Pressemitteilung um den Ruf von Heidenau, weil Flüchtlinge um ihr Leben bangen müssen.

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Veranstaltungszentrum und Kindergarten in Otze: Kluge Bürgerinnen und Bürger aus Burgdorf und Trillerpfeifen vor dem Rathaus

Die Stadt Burgdorf hat kluge Bürgerinnen und Bürger. Aber man hört nicht immer auf sie. Deshalb wird es gelegentlich teuer. Das soll nun mit einem neuen Konzept für das Veranstaltungszentrum am Stadion geändert werden? Schon der Name ist eine Katastrophe, die Geschichte dagegen interessant.

Es begab sich zu einer Zeit, als sich die SPD und die CDU in Burgdorf mit Prunkbauten gegenseitig ausstechen wollten. Die CDU gelüstete es nach einem Besuchermagneten, aus nah und fern sollten sie herbeiströmen zu tollen Konzerten, Theatervorstellungen und anderen Ereignissen von überregionaler Bedeutung, dass Burgdorf wieder glänze wie einstmals als Kreisstadt. Die SPD entlüstete dieses Vorhaben sogleich mit Plänen für ein neues Hallenbad. Beides jedoch konnte sich die Kleinstadt nicht leisten. Also sollte das eine Vorhaben über die Klinge des jeweils anderen Vorhabens springen.

Romance Scam: Betrüger kopieren Masche der Politikerinnen und Politiker

Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, die von Politikerinnen und Politikern schon lange angewendet wird: „Romance Scam“. Gaunerinnen und Gauner bauen im Internet eine Beziehung zu einem Mann oder zu einer Frau auf, sie fälschen ihre Lebensläufe und gaukeln die große Liebe vor. Dann passiert ihnen ein Unglück – sie brauchen dringend Geld, das sie auch noch bekommen. Zu einer persönlichen Begegnung kommt es nicht. Die Opfer schöpfen keinen Verdacht, bis sie übers finanzielle Ohr gehauen worden sind.

Doktor ist kaum jemand

Sexualkunde an Schulen in Basel: Vorschläge für die Abiturprüfung

Die Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“ hat 30 Koffer in Basel entdeckt. Die werden in diesen Tagen an Kindergärten und Schulen verschickt. In diesen Koffern geht es laut „Blick“ um „ein heikles Thema: Sex“. Warum Sex ein heikles Thema ist, verrät die Boulevardzeitung nicht. Worum geht es also?

Ein neues Pflichtfach

Bundestagswahl in Wilhelmshaven: Ist meine Erststimme doch mehr wert als ein kleines Glas Marmelade von dem CDU-Kandidaten Hans-Werner Kammer?

Das erlebe ich auch nicht jeden Sonntag: Eine hübsche Frau ruft mir zu „Herr Tjaden, heute besteche ich Sie mal.“ Ich steige von meinem Rad, sie drückt mir ein kleines Glas Marmelade in die Hand. „Heute: Wählen gehen! CDU. ´Sonnige Grüße´ von Hans-Werner Kammer.“ Bei diesem Wahlgeschenk handelt es sich um „handgemachten Brotaufstrich mit 44 Prozent Aprikosen, 22 Prozent Orangensaft, Zucker und Geliermittel Pektin“ aus der www.diemarmeladenmanufaktur.de, die in Münster ihren Sitz hat. Hans-Werner Kammer dagegen hat bislang einen Sitz im Bundestag. Den bekam er 2009 über die CDU-Liste. Dieses Mal muss er die Wahl direkt gewinnen, sein Listenplatz reicht nicht. Wenn er so viele Erststimmen bekäme wie im Brotaufstrich Aprikosen sind, würde es reichen. Aber: Reicht solch ein Wahlgeschenk für meine Stimme? Möglicherweise nicht.

Nach dieser Begegnung vor einem Café in der Bismarckstraße habe ich beschlossen: Ich zögere meine Stimmabgabe bis zum letzten Moment hinaus. Das könnte darauf hinauslaufen, dass ich weitere Wahlgeschenke bekomme. Vielleicht sogar noch vor dem Wahllokal, das sich im evangelischen Kindergarten im Inselviertel befindet. Eine frühere Geschenkübergabe wäre mir allerdings lieber, weil ich gern Zeit hätte für einen Vergleich der Kammer-Marmelade mit den anderen Zugaben.

Als bestechlich hat sich heute auch schon mein Jagdterrier erwiesen. Er ließ sich von einer FDP-Frau mit Leckerlis füttern. Aber der ist immer bestechlich…Gestattet sei mir noch diese Bitte: Nur Frauen für die Geschenkübergabe auswählen, die so hübsch sind wie die CDU-Wahlhelferin. In dieser Hinsicht bin ich ein wenig verwöhnt…

Betreten des Rasens verboten – Bellen verboten – Verbieten erlaubt

In Neu Wulmstorf dürfen Hunde draußen nicht mehr bellen. Hat jetzt das Oberverwaltungsgericht von Lüneburg entschieden. Still sein müssen demnach Hunde täglich von 22 bis 7 Uhr, sonntags immer. Können sie nicht die Schnauze halten, müssen sie weggesperrt werden. Sonst dürfen Hunde beschlagnahmt werden.

Hoffentlich wird mit diesem Urteil keine Lawine losgetreten wie sie 2005 vom Hamburger Landgericht mit einem Beschluss gegen einen Kindergarten los getreten worden ist. Danach galt Kinderlachen lange Zeit als Lärmbelästigung, nicht nur der Bau von Kindergärten wurde verhindert, auch Bolzplätze mussten dicht gemacht werden.  Bis die Politik endlich diesen Irrsinn beendete.

Was wollen solche Kläger eigentlich? Aus jedem Ort einen Friedhof machen? Wird nicht passieren, sagen Juristen. Neuwunstorf wird ein Einzelfall bleiben. Hoffentlich täuschen sie sich nicht. Wenn erst Frau Schimpf und Herr Mecker auch anderswo spitz kriegen, dass Richter spitz aufs Verbieten sind, lassen sich sicherlich auch Anwälte finden, die spitz aufs Honorar sind.