Betr. Wulff: Wieder einmal blamiert sich die Staatsanwaltschaft von Hannover

„Bild“ stellt schon die Frage, ob Christian Wulff als Bundespräsident überhaupt zurücktreten musste. Eine knappe Mehrheit ist der Auffassung, dass dieser Rücktritt überflüssig war. Wie der Strafprozess gegen Christian Wulff? Die Staatsanwaltschaft von Hannover blamierte sich wieder einmal bis auf die Knochen. Was die Zeuginnen und Zeugen vor dem Landgericht in Hannover ausgesagt haben, werden sie auch den Staatsanwälten erzählt haben. Wenn man davon ausgeht, dass die auch wirklich alle verhört worden sind. Da kann man bei der Staatsanwaltschaft von Hannover allerdings nicht sicher sein.

Blamage – die nächste

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Wer hat´s erfunden? Yes, we scan – die Bild-Zeitung – Spiegel online – oder ich?

„Es ist eine Ehre, aber leider eine Ehre zu viel…“ verzichtet die „Bild-Zeitung“ in der heutigen Ausgabe auf einen Preis des „Vereins Deutsche Sprache“. Den hätte diese Boulevard-Zeitung beinahe für die am 10. Juni 2013 veröffentlichte Schlagzeile „Yes, we scan“ bekommen. Auf den zweiten Preis für die Schlagzeile „Wir gegen uns“ zum Champion-League-Finale Bayern München gegen Borussia Dortmund verzichtet „Bild“ aber nicht.

Medien und Internet-Gemeinde diskutieren

Mit Kai Diekmann „Bild“ doof finden

„Findet ihr Bild, so wie wir heute sind, doof und würdet alles anders machen?“ Diese Frage twittert Chefredakteur Kai Diekmann und macht sich auf die Suche nach Visionären, die das Blatt mit neuen Darstellungsformen aufpeppen.

Bis der Kai Post von Wagner bekommt

No deal! Christian Wulff sponsert Staatsanwaltschaft von Hannover nicht

No deal! Die Staatsanwaltschaft von Hannover soll von Ex-Bundespräsident Christian Wulff finanziell knapp gehalten werden. Die verdienen auch so alle schon zu viel, denkt sich wohl das kurzfristige Staatsoberhaupt, das ohne Angela Merkel einer größeren Öffentlichkeit nie bekannt geworden wäre.

Gabriel ein wenig nölig

17. Februar 2013: Die Rückkehr von Christian Wulff als Bundespräsident

Der Kai hat sich die Story nicht nehmen lassen, er berichtete exklusiv über die Trennung von der Bettina und dem Christian. Die Fotos vor der Anwaltskanzlei machte der Fabian. Der war zufälligerweise dort. Er hatte sich gerade im 96-Fan-Shop einen Schal gekauft. Da klingelte die Bettina. Wo die ist, dachte sich der Fabian, ist auch der Christian nicht weit. Er behielt Recht. Der Christian hatte dem Kai auf die Mailbox gesprochen und angekündigt, dass er nun auch ehemäßig den Rubikon überschreiten werde, 15 Minuten später überquerte der Christian den Mittellandkanal.

Die Rückkehr

Peer Steinbrück kämpft gegen schlechte Schufa-Auskunft von Angela Merkel

Peer Steinbrück, der aussichtsloshalber für die SPD als Kanzlerkandidat antritt, macht sich Sorgen um die finanzielle Zukunft von Angela Merkel, die in armen FDJ-Propaganda-Verhältnissen aufgewachsen ist. „Ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin verdient in Deutschland zu wenig – gemessen an der Leistung, die sie oder er erbringen muss und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung und viel größerem Gehalt“, hat er deswegen die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) um eine Artikelserie für die Bundeskanzlerin gebeten, damit die Regierungschefin endlich ihre schlechte Schufa-Auskunft los wird.

So soll das Vorhaben gelingen

Hartz IV-Unmensch bei Maischberger und dann in der „Bild“-Zeitung

„Er lebt seit Jahren auf Staatskosten, lehnt sämtliche Jobangebote ab – und prahlt damit auch noch stolz im Fernsehen.

RALPH BOES (55) AUS BERLIN IST DEUTSCHLANDS FRECHSTER HARTZ-IV-SCHNORRER!

Rund 1,9 Millionen Menschen sahen am Dienstagabend, wie Boes in der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ (ARD, 22.45 Uhr) seine Totalverweigerung erklärte. Er lümmelt sich im Schneidersitz aufs Sofa, verbreitet seine dummdreisten Thesen.“

Die sonst nie von der „Bild“-Zeitung verbreitet werden. Dafür ist das Niveau dieses Springer-Blattes zu hoch. Aber auf Ralf Boes darf man schon einmal böse sein. Denn ab und zu muss ein Hartz-IV-Empfänger per Aufmacher aufgehängt werden. Mit dem Zitat „Jobangebote sind Zwangsarbeit“ in der Schlagzeile baumelt er sofort am Ast. Das hat Ralph Boes in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ aber gar nicht gesagt, erfährt man  jedoch nur, wenn man nicht nur die großen Buchstaben, sondern auch den Text liest.

Aber warum sollte die „Bild“-Zeitung auf einen Hartz-IV-Empfänger Titel-Rücksicht nehmen? Hat der doch gar nicht verdient. Ralph Boes hält zwar nach eigenen Angaben Vorträge wie Peer Steinbrück, aber ein SPD-Spitzenpolitiker – ob nun ex oder wieder ausgebuddelt – ist eben wesentlich gleicher als ein Hartz-IV-Schnorrer, der auch noch frech ist – und deswegen für seine Referate meistens nichts bekommt. Doch von der ARD ist Ralph Boes nach der Sendung bezahlt worden. Alle Gäste bekommen Geld. Sogar, wenn sie ihren Namen alle Ehre machen.

Vielleicht hat´s der 55-Jährige jetzt begriffen: Hartz-IV-Empfänger haben keine Rechte. Falls Ralph Boes demnächst von Günther Jauch eingeladen werden sollte, sollte er darauf bestehen. Oder zum Frisör gehen – und sich dann nach Mainz einfliegen lassen. Dann ist auch „Bild“ ganz lieb zu ihm. Wie seinerzeit Kurt Beck als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Auf das Versöhnungsfoto mit „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann darf man sich jetzt schon freuen.

Wie schnell man Hartz-IV-Empfänger werden kann, ist hier nachzulesen. Man muss nur von einem Staatsanwalt belogen werden…