Horst Seehofer wählt für alle-aber nicht für mich

Unmittelbar vor dem Krisengipfel zwischen CDU und CSU im Kanzleramt zeigt sich Bundesinnenminister Horst Seehofer tief verletzt und kampfeslustig. „Ich lasse mich nicht von einer Kanzlerin entlassen, die nur wegen mir Kanzlerin ist“, sagte er am Montagnachmittag der Süddeutschen Zeitung. Damit spielt er auf die im Vergleich zur CDU deutlich besseren Wahlergebnisse der CSU in Bayern an, aber auch auf die langwierigen Koalitionsgespräche, zunächst mit FDP und Grünen und schließlich mit der SPD, die er gemeinsam mit Merkel durchgestanden habe.

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Künstliche Intelligenz reicht für Talkshows, aber nicht für Fußball

Das Niveau von Talkshows soll demnächst mit der neuen „Debater“-Software von IBM gehoben werden. Der Computer argumentiert momentan noch etwas langsam, aber Argumente wären schon einmal etwas Neues für diese Gesprächsrunden. Aus San Francisco gibt es also gute Nachrichten.

Auf dem Niveau von Talkshows verharren dagegen Analysten. Besonders mangelhaft arbeitet die US-Investmentgesellschaft Goldman Sachs, wenn es um die Fußball-WM in Russland geht.

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