Zurück in die Zukunft: Gänsehaut bei Sekten und Jugendämtern

Irgendwie fühle ich mich wie vor 30 Jahren: Damals habe ich meine Sekten-Erzählung „Insel des Zweifels“ geschrieben, die Geschichte eines Mädchens, das von einer strengen Glaubensgemeinschaft in den Wahnsinn getrieben wird. Die ersten drei Auflagen waren immer gleich wieder vergriffen, „Insel des Zweifels“ wurde in Zeitungen und im Rundfunk besprochen, kündigte ich eine Neuauflage an, ging diese Ankündigung rund. Ich bekam Briefe von Betroffenen.

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Burgdorfer Kreisblatt beantwortet Leserfrage: Warum eigentlich Peter Wilmers?

Simmel

Die Briefkastentante Johannes Mario Simmel und Peter Wilmers

„Warum steht auf Ihren Internet-Seiten eigentlich „Eingestellt von Wilmers Peter“?“, hat mich kürzlich ein Bekannter gefragt, als er an seinem Computer meine Seiten http://www.burgdorferkreisblatt.de aufrief. Ich gab ihm darauf nur eine Antwort, obwohl es auf seine Frage eigentlich mehrere Antworten gegeben hätte: „Das war mein Pseudonym bei einer Nachrichtenagentur in Hamburg. Der Chefredakteur meinte, dass man nicht alle Artikel von mir unter meinem Namen verbreiten könne, weil ich einfach zu viel schreibe.“

Weitere Antworten

Vorhang zu – und nie auf diese Wilhelmshavener Polizisten und auf diese Jugendamtsmitarbeiter hoffen…

Download

Guten Tag,

Wir haben nunmehr veranlasst, dass das gegenständliche eBook von der Website http://www.amazon.de entfernt wird. Ihre Berufung gegen das Urteil des AG Wilhelmshaven wurde nach den uns vorliegenden Unterlagen abgewiesen. Wir fordern Sie hiermit auf, das eBook nicht erneut einzustellen, sofern es die verbotenen Aussagen enthält.

Freundliche Grüße,

Betty A
Kindle Direct Publishing
http://kdp.amazon.de

Nach dieser Mitteilung schließe ich das Kapitel „Verbote meiner Broschüre über eine illegale Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes“. In Anlehnung an das Schlusswort in Simmels Theaterstück „Der Schulfreund“ stelle ich fest: „Wer mit diesen Polizeibeamten und diesen Jugendamtsmitarbeitern Suppe essen will, muss einen verdammt langen Löffel haben. Aber so einen langen Löffel gibt es nicht.“ (Briefträger Fuchs, 1960 gespielt von Heinz Rühmann) Hier klicken

Ich gebe also den Löffel nach diesen Szenen ab:

1. Szene 17. Juni 2013, 21.40 Uhr

Die Polizeibeamten B. und St. dringen in meine damalige Wilhelmshavener Wohnung ein, sie nennen sich Wiegand und Schweiger, dass sie meinen Patenjungen J. aus Münster suchen, kann ich nur erahnen. Die Polizeibeamten verlassen meine Wohnung unverrichteter Dinge wieder. Vor meiner Wohnungstür steht eine Frau. Sie arbeitet für das Wilhelmshavener Jugendamt. Das erfahre ich aber erst später, weil sie kein Wort sagt.

2. Szene 18. Juni 2013, 10 Uhr

Ich rufe das Jugendamt an, bitte um Aufklärung und werde ausgelacht, aufgeklärt werde ich nicht.

10. Dezember 2014, Amtsgericht Wilhelmshaven, Zivilverfahren, angestrengt von dem Polizeibeamten B.

Die beiden Polizeibeamten sagen aus, sie hätten an meiner Wohnungstür geklopft und geklingelt. Ich hätte geöffnet, sie hätten sich vorgestellt und mir den Grund für ihr Erscheinen genannt. Die Jugendamtsmitarbeiterin T. P., die am 17. Juni 2013 schweigend vor meiner Wohnungstür gestanden hat, darf nicht aussagen. Im Namen des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters werde ich als Stalker dieser Jugendamtsmitarbeiterin verleumdet. Das Amtsgericht Wilhelmshaven verbietet mir die Verbreitung der Wahrheit. Da ich wegen Verleumdung verklagt worden bin, hat der Richter gar keine andere Wahl. Ich muss beweisen, dass ich die Wahrheit sage. Ohne die Aussage der Jugendamtsmitarbeiterin T. P. kann mir das gar nicht gelingen, weil ich am 17. Juni 2013 allein in meiner Wohnung gewesen bin.

Was danach geschehen ist: Der Polizeibeamte B. veröffentlicht unter seinem Namen Internet-Seiten, die er „Die Akte Tjaden“ nennt. Die sind seinem Chef zu wüst, B. muss sie wieder aus dem Netz nehmen. Hin und wieder informiere ich das Wilhelmshavener Jugendamt über die Ereignisse, das gilt auch für den Wilhelmshavener Oberbürgermeister. Alle schauen tatenlos zu. Die Wahrheit soll offenbar nicht ans Licht kommen.

Meine Broschüre „Die Eindringlinge“ ist aus dem Amazon-Angebot wieder verschwunden. Wie vorher bei Lulu und bei einem anderen Internet-Anbieter. Diese Verbote kann B. nun feiern, er schädigt mich auch finanziell, doch die Erfahrung hat mich gelehrt: Solche Lügner machen irgendwann genau den Fehler, der sie zu Fall bringt. Das ist auch so, wenn ein Jugendamt und andere mitwirken. Es gibt Menschen, die können sich nicht einmal mehr schämen…Fremd schämen liegt mir nicht.

P. S. Gestern hat mir Amazon noch versichert, meine Broschüre bleibe im Programm. Das habe ich auch auf mehreren Seiten veröffentlicht. Danach muss der Polizeibeamte B. aus Wilhelmshaven gleich wieder aktiv geworden sein.

Wilhelmshaven und Johannes Mario Simmel: Gott schützt die Lügenden?

Im Garten

Ein schöner Nachmittag im Garten meiner Eltern: Der neue Simmel und qualmende Zigarette. Foto: Monka

Manchmal schlägt man ein Buch auf und traut seinen Augen nicht. Wie ich derzeit bei Simmels Roman „Gott schützt die Liebenden“.

Lizenzausgabe für die Mitglieder des Deutschen Bücherbundes Stuttgart Hamburg München
Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung, vorbehalten
Paul Zsolnay Verlag Gesellschaft m.b.H., Wien/Hamburg 1957
Satz und Druck: Hanseatische Druckanstalt, Hamburg
Papier: Bohnenberger & Cie., Niefern
Bindearbeiten: Müller & Sohn, Stuttgart 80

In dieser Geschichte heißen zwei Romanfiguren Wagner und Hellwig. Hellwig ist der Höhergestellte. Das wäre der CDU-Fraktionsvorsitzende auch gerne, deswegen hat er den Oberbürgermeister bereits zum Problem erklärt, wenn es in der Koalition mit der SPD knirscht. Bald kracht es. Aber erst kommt das Silvesterfeuerwerk.

Es stinkt zum Simmel

„Es stinkt zum Simmel“ war die Überschrift einer Rezension, in der ein Roman von Simmel – wie lange üblich – verrissen wurde.

Der „Spiegel“-Kulturchef Hellmuth Karasek und ein verschworener Haufen an der Hamburger Akademie für Publizistik

„Hellmuth Karasek hat bei vielen Menschen die Kenntnis und die Liebe zur Literatur, zum Theater und zum Film entscheidend erweitert und vertieft.“ Schreibt Bundespräsident Joachim Gauck an die Witwe des ehemaligen „Spiegel“-Kulturchefs, der mit dem „Literarischen Quartett“ eine gewisse Fernseh-Berühmtheit erlangt hat. Mit diesem Satz bildete Gauck die Medienwirklichkeit ab.

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Die Wilhelmshavener Kunsthalle und die UW-Geh mir mit diesem Kulturbegriff vom Acker

Mit diesem Anruf aus dem katholischen Kirchenstaat habe ich nicht gerechnet. Der Moral-Minister des Papstes bot mir einen Job als Zölibat-Überwachungsminister an. Dieses Ministerium sei direkt der NSA unterstellt und habe die Aufgabe, jegliches Liebes- und Sexualleben katholischer Geistlicher zu verhindern. Die Überwachung sei noch nicht ganz lückenlos, deswegen brauche man dringend meine Unterstützung. Die Enthaltsamkeit katholischer Geistlicher sei ein Alleinstellungsmerkmal und mache den katholischen Kirchenstaat zunehmend für Touristen attraktiv, die nicht glauben wollen, dass ein Gemeinwesen ohne Frauen funktionieren könne. Die Zahl der Touristen, die sich noch einreden ließen, man müsse den Vatikan besuchen, weil dort der Stellvertreter Gottes wohne, sinke dagegen. Protzbischöfe, Kinderschänder und Geldwäscher hätten den Ruf des katholischen Kirchenstaates nachhaltig beschädigt.

Wer zu spät kommt, den bestraft der Kulturbeauftragte

In eigener Sache: Neue Facebook-Seite mit Lesestoff von mir

Mein Roman über Wilhelmshaven mit dem Titel „Streichelnde Worte“ ist in Hannover mit einem Rezensionsverbot belegt worden, gegen meine Bücher über klassische Sekten gab es unzählige Strafanträge, die alle erfolglos blieben, weil die Staatsanwälte mir gute Recherchen bescheinigten, meine Erzählungen sind meistens ironisch, die erfolgreichste ist bis heute „Tödliche Wolke“, die Geschichte einer irren Flucht nach einer Atomkatastrophe.  Meine Sekten-Erzählung „Insel des Zweifels“ ist verfilmt worden, an den Produktionskosten beteiligte sich auch der Bestsellerautor Johannes Mario Simmel. 

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