Der Unsterbliche: Aufschlussreicher Blick in die Geschichte der Neuapostolischen Kirche

Das Foto von Johann Gottfried Bischoff (ganz oben) hing in den 50er-Jahren in allen neuapostolischen Haushalten.

Prädikat Wertvoll
2. März 2019
Format: Kindle Edition
Als Ex-NAKler finde ich dieses Buch sehr aufschlussreich
und zugleich ist es ein Blick in die Geschichte, die
man so nicht erzählt bekommt

Schreibt ein Leser bei Amazon über mein e-book
„Die Weihnachtsbotschaft“, in der ich mich mit der
Zeit beschäftige, in der den Mitgliedern der Neuapostolischen
Kirche (NAK) eingetrichtert worden ist: „Der Stammapostel stirbt
nicht, weil Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkommt.“

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Der „Focus“, die Alternsforscher und mein Ratgeber „Zerstreutes Wohnen“: Ich lebe ewig

Mediziner, Neurowissenschaftler, Psychologen, Soziologen und Ökonomen wollen mir scheinbar die Leserinnen und Leser meiner Broschüre „Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70“ wegnehmen. Im neuen „Focus“ behaupten sie, das heutige 70 sei das neue 50. Das kann meinem Ratgeber aber nicht schaden.

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Geheime Verschlusssache: Neuapostolische Kirche will Forschungsergebnisse geheim halten

135 haben die Petition unterschrieben, die sich an die internationale Leitung der Neuapostolischen Kirche (NAKi) wendet. Sie wollen die Chefs zur Einlösung eines Versprechens zwingen. Die haben ein Forschungsprojekt über die Zeit in Auftrag gegeben, als der internationale Leiter behauptete, er werde nicht sterben, weil Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkomme. Die Ergebnisse sind in einer Schublade verschwunden. Aus der versprochenen Veröffentlichung soll nichts werden. Weil sie zu peinlich wäre?

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Neuapostolische Kirche und Apostolische Gemeinschaft: Versöhnung mit Drei-Viertellüge über jemanden, der nicht sterben wollte

„Stammapostel Bischoff hat nie öffentlich darüber gesprochen, auf welche Weise er die Botschaft empfangen und welchen genauen Wortlaut sie hatte. Man kann davon ausgehen, dass er sie persönlich als göttliche Offenbarung empfand.“

Heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Neuapostolischen Kirche (NAK) und der Apostolischen Gemeinschaft, deren Wege sich im Januar 1955 getrennt haben. Zukünftig wollen diese beiden Glaubensgemeinschaften pfleglich miteinander umgehen. Was lange nicht so gewesen ist.

Johann Gottfried Bischoff verkündete Weihnachten 1951 zum ersten Mal öffentlich, dass er nicht mehr sterben werde, weil Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkomme (d. i. „die Botschaft“). Die meisten Funktionäre folgten ihm, einige äußerten Kritik, die von der Neuapostolischen Kirche mit Ausschlüssen und Hasspredigten beantwortet wurde. Wenn solche Ereignisse ohne weitere Diskussionen zu den Akten gelegt werden sollen, kommt eine gemeinsame Erklärung nicht ohne Kompromissformeln aus.

Die Behauptung, Bischoff habe nie öffentlich gesagt, von wem er die „Botschaft“ empfangen habe, ist eine solche Formel, sie ist eine Halbwahrheit, also eine Dreiviertel-Lüge. Sie ist nur für den „genauen Wortlaut“ zutreffend. In einem Brief an die Amtsträger und NAK-Mitglieder im Raum Düsseldorf behauptete Bischoff am 18. Januar 1955 eine „unmittelbare, persönliche Offenbarung“ von Jesus. In Köln erweiterte er diese Behauptung am 27. Februar 1955 sogar noch – und zwar öffentlich! Die neuapostolische Zeitschrift „Unsere Familie“ berichtete darüber.

In der Erklärung verschwiegen wird, dass nach dem Tod von Bischoff am 6. Juli 1960 so getan wurde, als gelte „die Botschaft“ nun für seinen Nachfolger Walter Schmidt.

Wie sich „die Botschaft“ entwickelte und was damals geschah, habe ich in einer Broschüre mit dem Titel „Nach mir kommt keiner mehr“ geschildert. Sie ist bei Amazon erhältlich. Hier klicken

Wortlaut der gemeinsamen Erklärung Hier klicken

Betr. WDR-Bericht über Neuapostolische Kirche: Der Redakteur ist unbekannt?

Mit einem eher freundlichen Bericht über die Neuapostolische Kirche hat WDR.de für heftige Reaktionen gesorgt, die zu zwei weiteren Folgen geführt haben. Ausgelöst wurden die heftigen Diskussionen von jemandem, der bei diesem Sender „nicht zu ermitteln“ ist. Teilt mir jetzt die Post mit – und schickt mir einen Brief an den Redakteur Andreas Sträter zurück. Auch der Westdeutsche Rundfunk hat einen Stempel auf den Umschlag gedrückt

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Die Neuapostolische Kirche lässt gottlose Lehrer tot umfallen

„So lange wie Johann Gottfried Bischoff in dieser Predigt, nämlich bis Jesus wiederkommt, hat die NAK-Spitze aber nicht immer warten wollen. Einige Gegner wurden schon früher bestraft. Der Onkel des neuapostolischen Jungen Heinz zum Beispiel, über den in „Unsere Familie“ vom 5. März 1953 berichtet wurde. Die Überschrift: „Den Gottlosen wird das Unglück töten“. Onkel Felix war Freidenker, lud seinen dreizehnjährigen Neffen auf sein Gut ein, im Unterricht, den ein Privatlehrer gab, bekam der Junge die Aufgabe: „…schreibe zu morgen zehnmal den Satz: Es gibt keinen Gott!“ Heinz aber blieb dabei: „Es gibt einen Gott.“ Das brachte den Lehrer aus der Fassung und das brachte ihm auch den Tod, stand damals in „Unsere Familie“: “ (Der Lehrer) wurde…sehr zornig, so daß sein Gesicht förmlich entstellt war. Seinen ganzen Haß gegen alles, was Gott und Gotteswort war, goß er über Heinz aus, auch die Neuapostolischen vergaß er nicht.“

Wieder bekam der Dreizehnjährige eine Strafarbeit aufgebrummt, doch abgeben musste er sie nicht mehr: „Zur selben Stunde wurde auch seine Mutter bewegt, an Heinz zu denken, und in ihr entstand der Entschluß, zu ihm zu fahren, um sich zu überzeugen, ob alles in Ordnung sei. Natürlich ging Heinz am Morgen recht beklommen zum Unterricht. Was würde der Lehrer nun zu der Strafarbeit sagen?…Aber dazu sollte es gar nicht mehr kommen. Die Kinder warteten vergeblich auf den Lehrer, denn der war tot!“

Auszug aus Heinz-Peter Tjaden, „Nach mir kommt keiner mehr“, Pfingsten 2013 erschienen bei www.lulu.com

Der achte Stammapostel der Neuapostolischen Kirche Wilhelm Leber hat sich kurz vor Pfingsten 2013 mit einer Stellungnahme zur Botschaft von Johann Gottfried Bischoff in den Ruhestand verabschiedet. Bischoff war das dritte geistliche Oberhaupt dieser Glaubensgemeinschaft und behauptete ab Weihnachten 1951 öffentlich, er werde nicht mehr sterben, weil Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkomme. Kritiker wurden zur Hölle gewünscht, als Zeugen für diese „Botschaft“ mussten auch Kartenleger, Astrologen und Wahrsager herhalten. In der neuapostolischen Zeitschrift „Unsere Familie“ erschienen merkwürdige Geschichten, die vom toten gottlosen Lehrer war eine von vielen. Darüber schweigt sich Wilhelm Leber in seiner Stellungnahme aus, Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven, aber nicht.

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Mein Buch über die Neuapostolische Kirche ist bei Amazon viel zu teuer

Eines meiner Bücher finde ich zu teuer: Jemand bietet bei Amazon „Kauft nicht bei Ex-Neuapostolischen“ für einen Mindestpreis von 56,63 Euro an. Denn diese Broschüre verkaufe ich immer noch bei www.lulu.com. Für 9,94 Euro.

Auf keine Veröffentlichung von mir hat die Neuapostolische Kirche so höhnisch und so wütend reagiert wie auf diese. Der damalige Kirchenpräsident Richard Fehr schrieb mir sinngemäß, ich solle doch schreiben, was ich wolle, die Leserinnen und Leser würden schon wissen, was sie davon zu halten hätten. Kaum war das Buch auf dem Markt, erstattete die Neuapostolische Kirche gegen mich Strafantrag. Begründet wurde die Anzeige mit der frei erfundenen Behauptung, ich hätte geschrieben, dass die Neuapostolische Kirche ihre Mitglieder so behandele wie „Hitler die Juden“. Die Staatsanwaltschaft legte den Vorgang zu den Akten.

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