Das „Gebüsch-Gerücht“ aus Wilhelmshaven: Berufung vor dem Oldenburger Oberlandesgericht

Wilhelmshavener Zeitung 2. 7. 2015

Bericht der „Wilhelmshavener Zeitung“ vom 2. Juli 2015

Das Urteil des Oldenburger Landgerichtes (5 O 2491/14) vom 1. Juli 2015

Der Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, wörtlich oder sinngemäß gegenüber Dritten mündlich, in gedruckter Form oder im Internet zu behaupten oder zu verbreiten,

a) die Klägerin habe mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Ehebruch begangen und

b) der Kläger habe wegen Ehebruchs der Klägerin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven diesen krankenhausreif

Klägerin und Kläger sind ein Unternehmer-Ehepaar aus Wilhelmshaven, der Beklagte bin ich. Wir gehen in Berufung, entworfen habe ich diesen Schriftsatz. Die in diesem Schriftsatz erwähnte Broschüre „Jagdszenen aus Wilhelmshaven“ ist bei http://www.lulu.com erschienen, erhältlich ist sie auch bei Amazon.

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Jagdszenen aus Wilhelmshaven und das Oldenburger Landgericht: Nach diesem Urteil wird ein Orwell-Staat gegründet?

Der Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, wörtlich oder sinngemäß gegenüber Dritten mündlich, in gedruckter Form oder im Internet zu behaupten oder zu verbreiten,

a) die Klägerin habe mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Ehebruch begangen und

b) der Kläger habe wegen Ehebruchs der Klägerin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven diesen krankenhausreif geschlagen.

Urteil des Oldenburger Landgerichtes, hier weiterlesen

Wilhelmshavener Jagdszenen wegen eines Gerüchtes: Wilhelmshavener Ratsfrau verurteilt

treibjagd in whv

„Der OB soll von Tom Nietied mit dessen Frau erwischt worden sein, worauf dieser ihn entsprechend „gerügt“ hat. Nun soll er ´nen Zahn verloren und ein blaues Auge gewonnen haben! Darüber sind alle ganz „traurig“!“ Hier klicken Für diese Facebook-Behauptung vom 16. August 2014 soll die Wilhelmshavener Ratsfrau Helga Weinstock eine Strafe von 1 950 Euro zahlen. Hat das Wilhelmshavener Amtsgericht gestern entschieden. Helga Weinstock will gegen das Urteil Berufung einlegen.

Hier weiterlesen

Eine Zensur findet nur in Wilhelmshaven statt

In Wilhelmshaven geboren, von 2004 bis 2013 in diese Stadt zurückgekehrt, jetzt wieder in der Region Hannover, die Unterschiede genießend: Als Autor von ironischen Erzählungen und von Sachbüchern habe ich auch die Wilhelmshavener Stadtbücherei stets mit meinen Neuerscheinungen versorgt. Keine einzige wurde in den Bestand aufgenommen.

Als ich mich beim Leiter der Stadtbücherei nach dem Grund erkundigte, reagierte der sofort – und mit einer unglaublichen Arroganz. Er nehme nicht einmal geschenkt, was in anderen Städten sogar gekauft werde, bestätigte er eine Vermutung von mir. Wäre ja auch noch schöner gewesen, wenn sich Büchereinutzerinnen und Büchereinutzer über merkwürdige Vorgänge in Wilhelmshaven hätten informieren können.

Beispielsweise bei der Oberbürgermeisterwahl 2011. Bei dieser Wahl trat ich als parteiloser Kandidat an. Nach einer gewissen Zeit beschwerte sich eine Wilhelmshavenerin bei der Lokalzeitung darüber, dass meine Vorschläge verschwiegen wurden. Dass dieser Protest nicht veröffentlicht wurde, hätte ich hier beinahe erwähnt – muss aber nicht sein. Diese Wilhelmshavenerin unterstützte auch meine Kandidatur per Unterschrift auf einem Unterstützerformular. Das verschwand im Wahlamt…Erzählt habe ich das in meiner Broschüre „Wahl spezial – Gelebte Demokratie an der Jade“.

In einer weiteren Broschüre beschäftigte ich mich mit dem Demokratieverständnis der Unabhängigen Wählergemeinschaft, die aus den Freien Wählern Wilhelmshaven hervorgegangen war. Titel: „Deutsche Presse nicht platt machen“. Die habe ich kürzlich bei der Stadtbücherei von Burgdorf vorbeigebracht. In Burgdorf war ich bis 2003 Lokalredakteur. Und nun klicken Sie einmal hier

Demnächst werde ich dieser Bücherei auch noch meine Broschüre „Jagdszenen aus Wilhelmshaven“ geben. Wegen dieser Veröffentlichung bin ich von einem Wilhelmshavener Unternehmer verklagt worden. Dann kann man hier lesen, was in Wilhelmshaven kein Nutzer und keine Nutzerin der Bücherei erfahren soll.

Meine Broschüren sind erschienen bei http://www.lulu.com – einige sind auch bei Amazon erhältlich