Der Islamprozess: Freispruch auf Antrag der Oldenburger Staatsanwaltschaft

„Wir haben die Pressefreiheit doch nicht beseitigt.“ Mit diesen Worten hat der Richter die heutige Verhandlung vor dem Landgericht Oldenburg geschlossen, die auf Antrag der Oldenburger Staatsanwaltschaft mit einem Freispruch für mich endete Meine Berichte über die außerordentliche Mitgliederversammlung der Freien Wähler Wilhelmshaven seien nicht angreifbar.

Mit diesen Freispruch wurde das Schlusskapitel einer fast schon Endlos-Geschichte geschrieben. Das erste Kapitel schrieben die beiden Wilhelmshavener Ratsherren Frank Uwe Walpurgis und Horst Dieter Walzner mit Strafanträgen gegen mich. Ein Wilhelmshavener Amtsgerichtsrichter hielt die beiden für glaubwürdig und verurteilte mich auf Antrag der Staatsanwaltschaft zu einer Geldstrafe von 1500 Euro. Dieser Richter drohte mir im Wiederholungsfalle sogar mit Gefängnis, dass ich Redakteur und Schriftsteller bin, zweifelte er an.

Ratsherren verlieren an Glaubwürdigkeit

Werbeanzeigen

Weihnachtsgeschichten aus Wilhelmshaven: Der Islam/Der 10-Euro-Schein/Das Paket

Image

Sure 19, 34. Das ist Jesus, der Sohn der Maria – das Wort der Wahrheit, das sie bezweifeln.

Ich sitze vor dem Computer in einem Internet-Café, stecke mir eine Zigarette in den Mund, ein Mann, der neben mir sitzt, steht auf, sein Gesicht ist sonnengegerbt, deshalb kann ich sein Alter nicht schätzen, er gibt mir Feuer und sagt: „Danke, dass sie uns verteidigt haben. Schön, dass man sie frei gesprochen hat.“ Er meint den Islam-Prozess in Oldenburg, über den ich hier berichte.  Wir wünschen uns gegenseitig das Beste. Fröhlich setze ich meine Radtour mit meinem Jagdterrier Mike fort.

Diese Tour unterbreche ich stets in einer Sparkassen-Filiale. Viele mit Bänken gibt es nicht mehr. Dort lese ich die Samstagsausgabe der „Neuen Presse“ aus Hannover. Eine Frau mit Kind kommt herein, zieht Geld aus dem Automaten. Die Frau drückt mir zehn Euro in die Hand. „Für Sie und Ihren Hund“, sagt sie. Schon ist sie wieder weg. Ihr Junge dreht sich noch einmal um. Schwarze Haare, dunkelbraune Augen. 

Abends klingelt ein junger Mann an meiner Wohnungstür und drückt mir ein großes Paket in die Hand. „Für Sie“, sagt er. „Zu Weihnachten.“ Ich öffne das Paket. Zum Vorschein kommen Schuhe, ein Pullover, Rotwein, eine harte Mettwurst, Kekse, selbstgemachte Marmelade, mehrere Tafeln Schokolade, ein großer Schokoladenweihnachtsmann, ein Bildband über Wilhelmshaven und Hundefutter. Von wem das Paket stammt, weiß ich nicht. Schuhe und Pullover passen wie angegossen. 

Immer wieder ein Hochgenuss: Kommentare von intelligenten Leuten

Wer mag die nicht? Eine angenehme Unterhaltung mit neuen Erkenntnissen und Einsichten. Danach fühlt man sich erfrischt, ist voller Tatendrang. Schwung können auch Kommentare auf meinen Seiten http://www.zweisechsdreiachtvier.de und http://www.szenewilhelmshaven.de verleihen. Wenn da jemand „stimmt doch alles nicht“ und „sie sind ein dreister lügner“ schreibt, werden mir als Autor Flügel verliehen. Auf anderen Seiten wie http://www.regionhannover.co und http://blogdirdeinemeinung.blogspot.com gibt es derart Intelligentes nicht. Das mag daran liegen, dass ich dort nur selten ein Ereignis aus Wilhelmshaven würdige, muss aber nicht. Vielleicht sind die Leute in Hannover oder anderswo einfach nicht so spritzig. Vielleicht sollte ein Wissenschaftler eine Studie machen.  Wer bei einer solchen Untersuchung befragt werden müsste, weiß ich. Das würde die wissenschaftliche Arbeit sicherlich erleichtern. Hoffe ich. Ich habe alle Kommentare gespeichert. Die es bei einem weiteren Wilhelmshavener Ereignis allerdings nicht mehr gibt. Die Kommentarfunktion bei http://islamprozess.blogspot.com habe ich für anonyme Kommentare gesperrt. Dass es Verlinkungen auf http://www.sekten.co gibt, die kommentiert werden könnten, verrate ich hier nicht. Diese hier gewürdigten intelligenten Leute werden das irgendwann schon herausfinden. Da bin ich sicher 🙂 Es wird nur etwas dauern, weil dieser Beitrag aus mehr als vier oder fünf Wörtern besteht. 

 

Wenn meine Postbotin um die Ecke kommt

Image

Zerrt mein Hund an der Leine. Denn er bekommt von ihr täglich ein Leckerli. Heute hat meine Postbotin auch ein Leckerli für mich. Einen gelben Briefumschlag. „Vom Landgericht in Oldenburg?“, frage ich. „Das ist aber selten, dass sich jemand über so was freut“, antwortet meine Postbotin. Ich erzähle ihr, dass zwei Ratsherren aus Wilhelmshaven mit dem Versuch gescheitert seien, mich zu verklagen. Das nimmt sie zur Kenntnis, ohne nach den Namen der beiden Politiker zu fragen. So ist das in Wilhelmshaven. Humor ist, wenn man hier trotzdem wohnt.

Hätte ich meiner Postbotin erzählt, dass der Oberbürgermeister meine Frau ermordet hat, hätte sie wahrscheinlich gefragt: „Sie haben das Messer behalten und er klagt auf Herausgabe?“  Möglich. In Wilhelmshaven ist vieles möglich. 

Die schriftliche Urteilsbegründung des Oldenburger Landgerichtes habe ich in meine Broschüre über diesen Islam-Prozess aufgenommen, dazu zwei Screenshots des Wilhelmshavener Ratsherrn Frank Uwe Walpurgis, der mich im Juli 2013 auf seinen Facebook-Seiten als „Schmierfink“ bezeichnet hat, der nun von ihm juristisch erlegt wird. Versuch missglückt. 

Die Broschüre „Deutsche Presse nicht platt machen“ ist bei Lulu erschienen. Als Print und als e-book.

Hier klicken

Broschüre über einen Prozess: Mann vergasen ist besser als Frau und Vater vergasen?

Schon in Wilhelmshaven kann man Interessierten die Lokalpolitik und anderes kaum noch erklären, anderswo ist das vollkommen unmöglich. So hat sich am 31. Oktober 2013 ein Richter am Oldenburger Landgericht darüber gewundert, dass ein Zeuge darauf hinwies, er habe bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einer Wählergemeinschaft keinesfalls eine Frau und deren Vater in die Gaskammer gewünscht, sondern einen Mann, als sei das Eine besser als das Andere. Den Hinweis des Richters, dass beides schlimm sei, verstand der Zeuge gar nicht. Schon Oldenburg redete also an Wilhelmshaven vorbei. In der Broschüre „Und willst du nicht mein Wähler sein“, die heute bei mir eingetroffen ist, habe ich aufgeschrieben, was sonst noch vor, während und nach dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung geschehen ist. Angeboten wird diese Broschüre von http://www.lulu.com.

Oldenburger Richter ist erstaunt

Über allen Wipfeln ist Ruh – balde schläft der letzte Wilhelmshavener Verleumder auch?

Ruhe ist! Das Amtsgericht von Wilhelmshaven hat mich im April 2013 wegen angeblicher Verleumdung der UWG-Ratsherren Frank Uwe Walpurgis und Horst Dieter Walzner zu einer Geldstrafe von 1 500 Euro verurteilt, das Landgericht von Oldenburg hob dieses Urteil am 31. Oktober 2013 mit der Begründung, ich hätte niemanden verleumdet und ordentlich recherchiert, wieder auf.

Die Zeit dazwischen nutzten einige Kommentatoren auf meinen Seiten für übelste Beschimpfungen (die ich nicht veröffentlicht habe). Als das Jugendamt von Wilhelmshaven bei mir eine illegale Wohnungsdurchsuchung startete, nannte mich jemand wegen meiner Berichte über diese Aktion einen „üblen Lügner“. Eine Gruppe, die im Netz auch die Geschichte der Neuapostolischen Kirche würdigt, veröffentlichte das Amtsgerichts-Urteil und fügte einige Falschinformationen hinzu, um mich in negatives Licht zu tauchen. Dass ich inzwischen freigesprochen worden bin, meldete diese Gruppe noch nicht, obwohl ich sie über die Entscheidung sofort informiert habe.

Die UWG-Geschichte habe ich inzwischen in der Broschüre „Und willst du nicht mein Wähler sein“ veröffentlicht. Darauf reagiert ein Leser aus Oldenburg so: „Walpurgis hat Sie also auf seinen Facebook-Seiten als stadtbekannten Schmierfink bezeichnet und behauptet, er werde die Sache nun zu Ende führen. Nun ist das Ende da. Das Erwachen des Herrn Walpurgis müsste eigentlich schrecklich sein, seine Anhänger müssten ihm in Scharen davonlaufen.“

So ganz scheint dieser Leser Wilhelmshaven nicht zu kennen. Wie wüst hier zu Stadt bestimmte Kreise miteinander umgehen, habe ich noch nirgendwo erlebt. Kritik muss erlaubt sein, Beschimpfungen und üble Nachrede jedoch sollten tabu sein. Vielleicht ist aber nicht jeder zu einer fundierten Analyse fähig.

Immer häufiger habe ich den Eindruck, dass inzwischen jede und jeder in Wilhelmshaven mit übler Nachrede rechnen muss. Sogar vor dem privaten Bereich wird nicht Halt gemacht.  Das geht bis ins Lächerliche. Ist jemand erfolgreich, muss er sich im Zweifelsfall hoch gevögelt haben. Außer der Wilhelmshavener Umweltdezernent Jens Graul. Über den vermerkt das Wilhelmshavener Bürgerportal heute, dass „hoch schlafen“ nicht möglich gewesen sei. Die dazu veröffentlichte Karikatur ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten.

Schon gemerkt? Wir leben im 21. Jahrhundert. Sexuelle Anspielungen bei Aktionen, die jemandem schaden sollen, sind nur noch Zeichen von eigener Verklemmtheit. Manchmal kommt noch Neid hinzu. In der Behauptung, Jens Graul habe sich nicht „hoch schlafen“ können, steckt die Vermutung, dass er es als Frau versucht haben könnte. Wie Frauen das eben so machen, wenn sie erfolgreich sein wollen? So mancher, der sich im fortschrittlichen Lager wähnt, endet in der Schmuddel-Ecke der Spießer…Wenn der seine erotischen Fantasien veröffentlichen würde, wäre das ein Gruselroman. So sehen dann auch die Verleumdungskampagnen aus. Spießig und muffig.

„Polizei mit Taschenlampen – illegale Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes“ auf http://www.zweisechsdreiachtvier.de
Freispruch vor dem Oldenburger Landgericht auf http://islamprozess.blogspot.com

Ein Prozess in Oldenburg und ein paar Parkuhren am Fliegerdeich von Wilhelmshaven

Auch in der Ausgabe 44 der internetten Zeitung 2sechs3acht4 geben sich peinliche Leute ein Stelldichein. Nicht erwähnt wird der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Hellwig, der sich im Rat gestern darüber aufgeregt hat, dass die BASU mit der Linken zusammengeht. Begründung: Die neue Gruppe müsse sich BASU/Linke nennen, sonst wüssten die Wähler der Linken gar nicht, dass die Linke nun mit der BASU zusammenarbeitet. Oder so. Was Stefan Hellwig im Rat sagt, ist immer sagenhaft.  Erwähnt werden dagegen zwei UWG-Ratsherren und ein Uralt-Sozialdemokrat. Wie die heißen? Lesen Sie doch einfach die 

Ausgabe 44

Im Netz unter http://www.zweisechsdreiachtvier.de