Nun also Babo! Das „Neue Wilhelmshaven“ stürzt sich in Jugendsprache-Gefahr

Nun also Babo. Kein gefährlicheres Wort in diesem Jahr. Sagen Jugendforscher und das „Neue Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) hat nicht nur die Mittwochs-Frage „Sollte ein Jugendwort des Jahres gewählt werden?“, sondern sich auch der Gefahr gestellt, die von dem Wort „Babo“ ausgeht. Joelina jedoch findet nichts dabei, Kevin hält nichts davon, Jana und Tony machen sich lustig, Miriam hat sich mit ihrem Lieblingswort „Swag“ = „ich habe es drauf“ verwählt und Evo möchte ungezwungen bleiben. Gefahr gebannt – dank NW.

Nur die Bundeswehr ist ungefährlich

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Dieses Kind stellt Fragen: Denkt sich das Wilhelmshavener Jugendamt falsche Namen für Polizisten aus?

„Hammerhart!“ Dieses Wort ist einem Bekannten von mir gestern eingefallen. Er lebt in Südafrika. Die Geschichte von einer illegalen Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes mit Polizeibeamten, die bei der Durchsuchung meiner Wohnung falsche Namen angegeben haben, löst bei den meisten Erwachsenen Sprachlosigkeit aus. Nicht aber bei diesem Kind.

Man kennt mich in Wilhelmshaven, weil ich einen Jagdterrier habe. Bei der ersten Radtour heute Vormittag hält mich eine Mutter mit Kind an. Der Junge ist elf Jahre alt. Die Mutter fragt mich, ob ich endlich wisse, wie die Polizisten wirklich heißen. Diese Frage muss ich verneinen. Auch das Jugendamt, das diese illegale Aktion veranlasst hat, hülle sich immer noch in Schweigen.

Da hat der Kleine seinen Auftritt. Er fragt, ob sich das Jugendamt für die Polizei falsche Namen ausdenke, wenn ich von denen Besuch bekomme: „Oder macht das die Polizei selbst?“

„Weiß ich nicht“, antworte ich. „Wie die Frau vom Wilhelmshavener Jugendamt heißt, weiß ich ja auch nicht.“ Schon schlägt der nächste Gedankenblitz des Kindes ein: „Die ist bestimmt bei der Polizei und denkt sich einen aus.“

www.zweisechsdreiachtvier.de „Polizisten mit Taschenlampen“