Die Broschüren-Elf und der Bücherschrank von Hans-Joachim Watzke

„Insel des Zweifels“-1997 verfilmt mit Klaus-Peter Großmann, Eike C. Völker, Fritz Seggebruch und Melanie Botzki.

„Natürlich wird Michael Zorc in diesem Sommer immer wieder mit den Hymnen konfrontiert, die über seine Arbeit auf dem Transfermarkt gesungen werden. Der Sportdirektor von Borussia Dortmund fühlt sich dann geschmeichelt, aber das Lächeln über das Lob weicht meist einem Defensivakt. ´Wartet doch erst einmal ab´, sagt dann Zorc…“

Schreibt Daniel Theweleit in seinem Vorbericht zum Spiel des BVB in Köln.

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Neuer BVB-blog: Einer kam sogar an Jesus vorbei

Bildnummer: 00891183 Datum: 30.07.1966 Copyright: imago/Kicker/Metelmann
Sigfried Held (re.) und Lothar Emmerich (beide BVB)

Die Lieblingsspieler meines Vaters.

Da ich dem Geschäftsführer von Borussia Dortmund Ende voriger Woche meine Broschüre „Heiß ist es auch, wenn man nicht lacht“ geschickt habe, werde ich die Spiele dieses Vereins besonders aufmerksam verfolgen. Denn Hans-Joachim Watzke muss mir diese Broschüre zurückgeben, wenn der BVB nicht Meister wird. Was eignet sich besser für diese Beobachtung, als ein neuer BVB-blog? Den habe ich gestern eingerichtet.

Mein Vater ist ein großer BVB-Fan gewesen, deshalb erinnere ich mich in diesem blog auch an die Sportschau-Zeiten mit meinem Vater. Ein Auszug:

Dieser Spieler gehörte zu den Lieblingen meines Vaters. Wenn „Emma“ das Tor traf, musste der Torwart aufpassen, dass er nicht mit dem Ball ins Tor flog. Das gefiel meinem Vater. Die Mannschaften spielten damals noch mit einem Torwart (das ist so geblieben), zwei Verteidigern, im Mittelfeld mit einem rechten, mittleren und linken Läufer und mit fünf Stürmern. Emmerich war Linksaußen.

Wenn die „Sportschau“ 1963 und 1964 die Spiele des BVB zeigte, blieb mein Vater noch relativ gelassen. Als aber Sigi Held ab 1965 die rechte Seitenlinie rauf und runter hechelte, durfte ich mich vor dem Fernseher nicht einmal mehr bewegen. Meinen Vater störte alles. Er sah nur Emma und Sigi.

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Neues e-book: Heiß ist es auch, wenn man nicht lacht

Das Cover-Foto zeigt den Fischtorbrunnen in Mainz

Viele halten die Wiederholung der Sommertemperaturen aus dem Vorjahr für eine Zumutung. Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Burgwedel bei Hannover, nicht. Für nicht zumutbar hält er kaum etwas, abgesehen von Thilo Sarrazins Äußerungen zu seinem Ausschluss aus der SPD, die zu humorvollen Anmerkungen nicht mehr taugen, und weiße Männerbeine, die aus Shorts ragen.

Ansonsten gilt: Heiß ist es auch, wenn man nicht lacht. Deshalb ist dieses Büchlein so wichtig. Nicht nur für die hoffentlich zahlreichen Leserinnen und Leser, sondern auch für den Autor, der auch in diesem Sommer mehr Geld für Getränke ausgibt als beispielsweise 2017.

Heinz-Peter Tjaden, geboren 1949 in Wilhelmshaven, hat nach dem Abitur in Mainz Volkswirtschaftslehre und Publizistik studiert. Danach arbeitete er als Redakteur, verantwortlicher Redakteur oder Chefredakteur für Fachzeitschriften, Wochenzeitungen, für eine Hamburger Nachrichtenagentur und für Tageszeitungen.

Seine erste Erzählung erschien 1983 und hieß „Der Erlöser“. Tjaden erzählte die Geschichte eines Mädchens, das von einer Sekte in den Wahnsinn getrieben wird. Später erschien diese Erzählung unter dem Titel „Insel des Zweifels“.

Es folgten Kurzgeschichten in Anthologien, die Romane „Streichelnde Worte“, „Auch sie trinkt Wein“, „Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken“ und „Die Mörderin, die unschuldig ist“.

Seit einigen Jahren ist Heinz-Peter Tjaden blogger. Literarisch kommt er meistens ironisch daher. Beispiele dafür sind die Jugendamts-Satire „Holger heißt gar nicht Hannes“ und „Immer Ärger mit Red“.

Weitere Informationen über den Autor auf heinzpetertjaden.de.

Vorwort „Heiß ist es auch, wenn man nicht lacht“, als e-book erschienen bei Amazon Hier bestellen

Ausgabe 27/2019: Das „Burgdorfer Kreisblatt“ und der heiße Sommer

Im Sommer wird Mann hässlich.

In der Ausgabe 27 packt die internette Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ zwei heiße Eisen an.

1. Hässliche Männerbeine

Im Sommer wachsen in den Gärten nicht nur Obst und Gemüse, sondern auf Straßen und Plätzen auch aus Shorts weiße Männerbeine, die in kurzen Socken und Sandalen Wurzeln schlagen, damit die Haare zwischen den Kniescheiben besser sprießen.

2. Das Auto als Schwitzkasten

Die Eier schlage ich auf, sie bruzzeln auf dem Beifahrersitz auf einer Alu-Folie. In Engensen nehme ich einen Schluck aus der Flasche. Zitronensaft schmeckt gekocht nicht so besonders. Da meine Schokolade inzwischen flüssig ist, träufele ich kurz vor Schillerslage etwas davon in die Flasche. Schmeckt nun besser.

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Wie lange ließ Wilhelmshavener Ratsherr Hund bei Mittagshitze in Auto schmoren?

Frage_Walpurgis

Dazu kann ich auf den Facebook-Seiten des Wilhelmshavener UWG-Ratsherrn Frank
Uwe Walpurgis nichts meinen, weil er mich schon vor Jahren gesperrt hat. Ich habe nur ein paar Fragen: Woher weiß Walpurgis, dass der Hund an die 90 Minuten in diesem Auto gesessen hat – und zwar bei Mittagshitze? Warum hat er niemanden alarmiert? Will er mit den auf Facebook veröffentlichten Fotos beweisen, wie gleichgültig ihm das Leid eines Tieres ist?

Wie gleichgültig ist der denn?