Kaiser verehrt? Mit Hitler zusammengearbeitet? Die DDR gut gefunden? Interessiert die „Wilhelmshavener Zeitung“ nicht…

Seit Monaten druckt das „Neue Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) Werbeartikel für die Neuapostolische Kirche ab, die angeblich 150 Jahre alt geworden ist. In einem Leserbrief wies ich auf die Zusammenarbeit dieser Glaubensgemeinschaft mit Kaiser, Hitler und SED hin. NW-Chefredakteur Gerd Abeldt hat heute die Veröffentlichung schriftlich abgelehnt. Ohne Begründung.

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93,45 Prozent – aber: Aus Peer Steinbrück wird nie ein Willy Brandt

In seiner mit Spannung erwarteten Rede hat heute der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in Hannover einen großen Bogen geschlagen. Der 65-Jährige erinnerte an die Verfolgung im Kaiserreich und während des Hitler-Faschismus, er streifte die Verleumdungskampagnen gegen Willy Brandt und zitierte Otto Wels, der am 23. März 1933 in der Berliner Krolloper eine Rede gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz hielt: „Freiheit und das Leben kann man uns nehmen, die Ehre aber nicht.“ Wegen Brandt sei er in die SPD eingetreten, sagte Steinbrück. Dieser Bundeskanzler wollte „mehr Freiheit wagen“ und die Schule zur „Schule der Nation“ machen. Willy Brandt schlug Schneisen in die Front der kalten Krieger – und war so Wegbereiter der deutschen Einheit, dem man einen Spion auf den Hals schickte.

Aus Steinbrück wird nie ein Brandt

Freie Wähler Wilhelmshaven/UWG: Wieder Gewalt gegen eine Weltreligion?

Als Zeugen benennt die Staatsanwaltschaft von Oldenburg die beiden Anzeigenerstatter. Drittes Beweismittel ist ein „Auszug der Facebook-Kommunikation vom 17. Dezember 2011“, der „in Augenschein“ genommen worden sein soll. Damals reagierte ich auf einen widerwärtigen Kommentar von Erika H. auf den Seiten von Walpurgis mit der Frage: „sind sie nun neofaschistin bei walpurgis oder woanders?“ Der Kommentar von Erika H. befindet sich hoffentlich auch in der Akte…Auf jeden Fall steht er im Diskussionsverlauf auf meinen Facebook-Seiten, denn am 21. Dezember 2011 hat sich dazu ein Wilhelmshavener Lokalpolitiker zu Wort gemeldet.

Der Islam muss raus aus Deutschland?

Für Toleranz: König und Priester organisiert „Bunten Herbst“ in Wilhelmshaven

Einer dieser zukünftigen Könige und Priester organisiert derzeit den „Bunten Herbst“ in Wilhelmshaven. Beantwortet soll in dieser Veranstaltungsreihe gegen Extremismus auch die Frage, welche Wurzeln der Antisemitismus hat. In der Glaubensgemeinschaft des Organisators fand man schon vor Jahrzehnten darauf diese Antwort: „Die Juden haben Jesus ans Kreuz genagelt.“ 1933 schrieb ein hoher Funktionär dieser Glaubensgemeinschaft an Hitler und versicherte ihm, dass man die NSDAP schon während der Weimarer Republik stärker unterstützt habe als alle anderen, deshalb habe Hitler keinen Grund, an dieser Glaubensgemeinschaft und ihrer Treue zum Faschismus zu zweifeln.

Warum der Kaiser den Ersten Weltkrieg nicht gewonnen hat

Mein Buch über die Neuapostolische Kirche ist bei Amazon viel zu teuer

Eines meiner Bücher finde ich zu teuer: Jemand bietet bei Amazon „Kauft nicht bei Ex-Neuapostolischen“ für einen Mindestpreis von 56,63 Euro an. Denn diese Broschüre verkaufe ich immer noch bei www.lulu.com. Für 9,94 Euro.

Auf keine Veröffentlichung von mir hat die Neuapostolische Kirche so höhnisch und so wütend reagiert wie auf diese. Der damalige Kirchenpräsident Richard Fehr schrieb mir sinngemäß, ich solle doch schreiben, was ich wolle, die Leserinnen und Leser würden schon wissen, was sie davon zu halten hätten. Kaum war das Buch auf dem Markt, erstattete die Neuapostolische Kirche gegen mich Strafantrag. Begründet wurde die Anzeige mit der frei erfundenen Behauptung, ich hätte geschrieben, dass die Neuapostolische Kirche ihre Mitglieder so behandele wie „Hitler die Juden“. Die Staatsanwaltschaft legte den Vorgang zu den Akten.

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