Sexueller Missbrauch- oder: Margot Käßmann hat noch nie weg gesehen

Margot Kaessmann, Botschafterin fuer das Reformationsjubilaeum 2017 der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), am 24.11.2015 beim Evangelischen Presseverband (EPV) in Muenchen.

Demnächst beschwert sich die Mafia noch darüber, dass nicht alle Verbrechen aufgeklärt werden.

Margot Käßmann, ihres Zeichens ehemalige niedersächsische Landesbischöfin und Kolumnenschreiberin in der „Bild am Sonntag“, beklagt heute die Opfer des 56-jährigen Andreas V. und des 34-jährigen Mario S., die auf einem Campingplatz in Lügde fast 300 Mal Kinder missbraucht haben. Sie könne nicht verstehen, wie diese scheußlichen Verbrechen so lange unbemerkt geblieben sind.

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„Burgdorfer Kreisblatt“ in der Ausgabe 47 über einen blog als Kontaktbörse für Heimkinder

Auch hier haben Kinder gelitten.

Acht Jahre nach dem Bericht des „Kreisblatt“-Redakteurs Heinz-Peter Tjaden über die Pestalozzistiftung in Burgwedel bei Hannover auf http://bundestagsausschuss.blogspot.de melden sich immer noch ehemalige Heimkinder, die das Kontaktformular für ihre Berichte und zur Kontaktaufnahme mit anderen Leidensgenossinnen und Leidensgenossen nutzen.

Die Ausgabe 47 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ kann hier ausgedruckt werden.

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Lesetipp: http://www.burgdorfklingtgut.de

Ruthard der Bibelkenner und die Heimkinder

Akademie für Publizistik in Hamburg, 1980: Er schiebt die Tür auf, die den Seminarraum teilt. Alle drehen sich um. „Guten Tag“, sagt er. „Ich bin gleich wieder weg.“ Weg ist er wieder.

„Das war Michael Holzner“, sagt der Seminarleiter. „Er hat einen Roman geschrieben über seine Erfahrungen als Heimkind. Wenn jemand diesen Roman lesen will, ich kann ihn bestellen.“

Viele wollen diesen Roman lesen. Er heißt „Treibjagd“. Der Romanheld wird von seinen Eltern in ein Heim abgeschoben.

Kinder reißen immer wieder aus

Unseriös schadet allen – auch den Heimkindern…

Der Pressesprecher einer dieser Vereine hat mir heute eine mail geschickt. Gebeten werde ich um Informationen über „Pole Poppenspäler“ in Sankt
Peter-Ording. Ein Link in dieser mail führt zu einem Interview, das ein Vater gegeben hat. 80 Minuten lang erzählt er seine Geschichte, die mir hinlänglich bekannt ist, weil mich dieser Mann mehrfach angerufen hat.  Nach Angaben dieses Pressesprechers wird in diesem Interview irgendwann auch mein Name erwähnt. So weit bin ich allerdings nicht gekommen, denn ich habe keine Lust, mir bestimmte Geschichten immer wieder anzuhören.

Warum hat man mich nicht gefragt?