2sechs3acht4-Lesetipps: „Giftcocktail Körperpflege“ und Erzählung über die Medienwirklichkeit

Aus einem Pffftt unter die Achseln ist ein Buch geworden, das sich liest wie ein Krimi und wie ein Tagebuch über eine Abenteuerreise durch eine Welt der Gaukler und Betrüger. Diese Reise beginnt im Badezimmer von Marion Schimmelpfennig, die sich eines Morgens Deo unter die Arme sprüht und anschließend unter Atemnot leidet, zu der sich schon bald eine Allergie gesellt. Die Frage, was an diesem Morgen mit ihr passiert ist, lässt sie nicht mehr los, die Antworten stehen in ihrem Buch „Giftcocktail Körperpflege“. Die Autorin deckt einen Skandal nach dem anderen auf, dabei helfen ihr Experten, manche von ihnen wollen nicht namentlich genannt werden. Heute weiß Marion Schimmelpfennig: Ihr Badezimmer ist eine Sondermülldeponie gewesen. Der Traum von ewig straffer Haut und stets makellos weißen Zähnen ist ein Alptraum.

„Giftcocktail Körperpflege“ ist schon wenige Tage nach dem Erscheinen bei Amazon fast vergriffen, dieses Buch scheint ein Bestseller zu werden. 

Die Medienwirklichkeit hat nur selten etwas mit der Wirklichkeit zu tun. Was aber geschieht hinter den Kulissen der Zeitungsverlage? Die Frage beantwortet Heinz-Peter Tjaden in seiner Erzählung „Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken“. Mal ernst, mal heiter erzählt der Autor, wie die „Bild“-Zeitung eine eher harmlose Geschichte reißerisch verpackt, wie die heutige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen 14-Jährigen an die Medien-Wand nagelt, wie er bei einem Interview mit Heike Makatsch die Zeit vergessen hat, wie sauer Richie Müller werden kann und was ein Bundesliga-Trainer von Sportredakteuren hält. Und dann fällt auch noch eine Ampel um…

Dieses Buch wird von den Medien verschwiegen. In der einzigen Rezension heißt es: „…raffiniert montiert, spannend erzählt.“

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Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen in Burgdorf noch „Röschen“ hieß

Das erfahren die Leserinnen und Leser selten oder gar nicht: Was geschieht hinter den Kulissen der Medien? Nun erfahren sie es aber doch: Aus der bei Lulu erschienenen Broschüre „Ich hörte sein Keuchen hinter meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen noch Röschen hieß“, mit ihrem Rad das elterliche Anwesen in Burgdorf bei Hannover verließ und sich ein 14-Jähriger im August 1980 an ihre Reiterstiefel heftete, sollte das unbedingt in der Lokalzeitung stehen, während Polizei und Staatsanwaltschaft jede Auskunft verweigerten, um ein Kind zu schützen.

Später stand ein Betrunkener am Schreibtisch von Heinz-Peter Tjaden, der war mit einer Axt auf Wohnungssuche, stand Gerhard Schröder nicht Rede und Antwort und behauptete, eine „stern“-Titelstory nicht zu kennen, stand der aus dem „Tatort“ bekannte Schauspieler Richie Müller auf dem Schlauch, weil er in einem Film mit unlogischer Handlung mitgespielt hatte, stand der Regisseur Peter Sehr plötzlich in der Tür, weil Heike Makatsch sonst die Kinopremiere ihres Filmes „Obsession“ verpasst hätte, standen „Bild“-Redakteure kurz vor der Entlassung, weil sie nicht lügen wollten, standen Autodiebe auf der Straße, wurden aber nicht gefasst, weil die Polizei unglaubliche Fehler machte, stand in der „Bild“-Zeitung eine uralte Geschichte über den Bestsellerautor Johannes Mario Simmel…

„Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen noch Röschen hieß“, ist die zweite Medien-Erzählung von Heinz-Peter Tjaden. Bei der ersten kam der Verlag mit dem Druck nicht nach, so groß war die Nachfrage.

Die Broschüre

Das e-Book