Oberbürgermeisterwahl: Stefan Schostok (SPD) bleibt für Hannover-Connection auf dem Posten

Stell dir vor, es sind Wahlen…

…und es geht sogar noch jemand hin. Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 werden es wohl unter 70 Prozent sein. Was für eine Klatsche für die Parteien! Bei Landtagswahlen lässt die Beteiligung schon lange zu wünschen übrig. Bei Kommunalwahlen ist sie katastrophal.

Diese Katastrophe trägt die Namen der Parteien. Die von diesen Parteien aufgestellten Kandidaten haben auf kommunaler Ebene inzwischen die Strahlkraft einer Sonnenfinsternis. Doch es soll so finster bleiben. Hat jetzt das Verwaltungsgericht von Hannover vor der Oberbürgermeisterwahl entschieden. Für Einzelbewerber werden deswegen weiterhin Hürden aufgestellt. Sie müssen Unterschriften sammeln. Wie viele das sind, hängt vom Wohnort ab. In Erfurt werden mehr Unterschriften verlangt als in Hannover. Aber das ist in Ordnung, sagt das Verwaltungsgericht von Hannover.

Wähler schleppen sich zur Stichwahl

Werbeanzeigen

Ohne d wäre Wallraff für die CDU in Hannover angetreten

Was für ein Glanz in der Hütte, die Palmen am Maschsee verneigen sich. Die CDU
von Hannover schickt den „Staranwalt“ Matthias Waldraff ins Rennen um das
Rathaus. Im letzten Moment hat Parteichef Dirk Toepffer noch ein d gefunden,
sonst wäre Wallraff Kandidat geworden. Auch damit wäre der CDU zwar „ein Coup“
gelungen (Vera König in der „Neuen Presse“ von Hannover), aber die Freude hätte
wohl kaum lange gewährt. Wer will schon Enthüllungen über die
Hannover-Connection?

Der Coup