Diesen Samstag in Hannover: HoGeSa, EFavor und JaGeLu

Ballverliebter Jagdterrier

Da wir schon einmal am Steintor sind, dort trifft sich diesen Samstag auch die EFavor. Sonst treffen sich dort nur die Ehemänner, die anschließend heimlich zum Reitwall gehen. Aber dieses Mal demonstrieren sie mit ihren Frauen für „Ehe und Familie vor“ – und freuen sich insgeheim auf das nächste Stein-Tor.

Aber wir sind mehr! Denn ich habe gestern die Initiative JaGeLu gegründet. Die wird am Samstag über 40 000 Anhängerinnen und Anhänger haben. JaGeLu steht für „Jagdterrier gegen Leverkusen“. Nicht nur HoGeSa, Gegendemonstranten und EFavor stehen morgen dicht beieinander, in der Tabelle stehen auch Leverkusen und Hannover 96 dicht beieinander.

Das Orakel des Jagdterriers

Werbeanzeigen

Ich bin wieder hier – in meinem Revier/Weg von Wilhelmshaven

Image

Fußfallfans in einem Biergarten. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Ich packe den letzten Umzugskarton. Im Radio spielen sie „Ich bin wieder hier – in meinem Revier“ von Marius Müller-Westernhagen. Diesen Liedermacher mag ich ich eigentlich nicht – aber das Lied passt. Denn in wenigen Stunden bin ich wieder hier – in meinem Revier. Mein Revier – das sind Hannover und die Region, wo ich endlich nicht mehr in einer Gegend lebe, die mindestens 100 Kilometer von der Zivilisation entfernt liegt und von Größenwahnsinnigen immer mehr an den Rand und ins Abseits gedrängt wird. Wilhelmshaven – die Stadt der Blinden, die nach immer Neuem strebt, während das Alte verkommt. 

Ansprüche sind niedrig

Der Orakel-Terrier Mike Tjaden und der ewig diskutierende Hamburger SV

Wo geht es lang? Das wollen an diesem Wochenende viele Mannschaften wissen. Nur die beim Hamburger SV wissen nicht mehr, was sie tun. Wie wollen die mit einem Trainer auf Abruf in Braunschweig gewinnen? Ich als fast immer richtig orakelnder Jagdterrier gewinne mit einem Herrchen auf Abruf doch auch keinen Blumentopf, geschweige denn ein besseres Zuhause. Das mein Herrchen demnächst auch noch wechseln will – wie der Hamburger SV mal den Trainer, dann doch wieder nicht den Trainer.

Ich haue mir auch alles rein

Oberbürgermeisterin von Hannover veröffentlicht Spruch „Fuck BTSV“

ImageAuf ihren Internet-Seiten veröffentlicht sie auch den Spruch „Fuck BTSV“. Den hat ein Facebook-Freund von ihr hinterlassen. Eintracht Braunschweig mag Rosamunde Schostok also nicht. Diese Auffassung teilt sie mit einigen Hooligans, die sich jüngst vor dem Heimspiel der Roten gegen die Eintracht mit der Polizei gefetzt haben.

Rosamunde Schostok nicht immer mit Kuschelfaktor

Mirko Slomka soll bei Hannover 96 verdufnern

Meine Bilanz als Orakel-Hund ist fast makellos. Die von 96-Trainer Mirko Slomka nicht. Der soll nach Weihnachten verdufnern. Das sagt der Manager-Dirk zwar nicht klar und deutlich, sondern eher durch einen halb gefüllten Fressnapf, aber offenbar haben sie den Auswärts-Nullinger bereits abgenagt wie einen Knochen, den ich auch nur noch verbuddeln würde. Der Hörgeräte-Martin hört den Namen Mirko ebenfalls nicht mehr gern. Das sei allenfalls noch ein 40 : 60-Trainer. Für Slomka ist die Saison also gelaufen wie für die Roten, die nach Europa wollten und nicht einmal mehr in Freiburg wissen, wo sie eigentlich sind.

Jagdterrier Mike Tjaden macht Vorschläge für den Nachfolger

Orakel-Terrier Mike Tjaden rätselt: Ist bei Hannover 96 alles Tierheim?

Und was macht Martin Kind vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt? Der wäre bereits mit einem Unentschieden zufrieden, sagt er. Ein Sieg wäre für ihn eine Überraschung – wie meine Übernachtungen im Tierheim für mein Herrchen. „Die Mannschaft wird alles geben“, behauptet derweil Trainer Mirko Slomka. Ganz nebenbei rechnet er während des Spiels mit „nervenden Kleinigkeiten“. Meint der damit die Bälle, die von den Roten nicht einmal mehr bei kurzen Pässen richtig getroffen werden? Ist denn bei den Roten inzwischen alles Tierheim? 

Martin Kind und Mirko Slomka labern