Flüchtlinge aus Syrien: Fauler Kompromiss mit der Türkei

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Flüchtlinge aus Syrien müssen ab 4. April zurück in die Türkei. Wie aber kehrt man in ein Land zurück, in dem man gar nicht gewesen ist, weil man auf direktem Wege nicht mehr hineinkam? Diese Frage hat heute kein mir bekanntes Medium gestellt. Alle schreiben nach, was die EU und Merkel ihnen vorplappern.

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Merkel populär-Gabriel popoleer

Siech mal Gabriel hat sich weit aus der Akropolis gelehnt. Alles kaputt, stellte er fest, kann nicht mehr repariert werden, deswegen gibt es kein Geld mehr. Doch dann kehrte ein Engel zurück. War durch Himmel und Hölle gegangen für den Euro. Deswegen setzte er noch einmal eine Bank auf Griechenland – und es gab doch Geld. War noch nicht alles kaputt, konnte doch noch repariert werden.

So begab es sich, dass Angela Merkel populär blieb und der Siech mal Gabriel popoleerer wurde denn je. Kanzler kann er nun nicht mehr werden, schrieben Kommentatoren, die vorher den Erzengel für konsequent und den Engel für flatterhaft gehalten hatten.

Eine „Bild“ hatte sich Siech mal Gabriel gemacht, wie sich nur ein Sozialdemokrat eine „Bild“ machen kann, wenn nur die „Bild“ mag, was er darstellt.

Wenn Sie sich einen Reim auf die Leiden des dicken G. machen können, dann ist diese Broschüre ein Gedicht für Sie.

So manche Hure weiß mehr als ein Wirtschaftsminister

An Meldungen, die wirklich wichtig sind, kommt Otto Normalleser nicht heran. Wirtschaftsbosse und Finanzhaie besorgen sich sowas mit einem schwarzen Koffer in der Hand, Regierungen bezahlen dafür Geheimdienste, so manche käufliche Dame weiß mehr als ein Wirtschaftsminister irgendeines Bundeslandes. Geht was schief, bekommen Politikerinnen und Politker so viele Schraubenschlüssel in die Hand, wie sie für die Reparatur des Konjunkturmotors benötigen, läuft der Motor wieder, müssen sie die Schraubenschlüssel lagern bis zum nächsten Mal. Bis die Werkzeuge nicht mehr greifen. Dann greift das Prinzip: „Unternehmer tragen das Risiko zu ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die schon sehen werden, wie lang die Schlangen vor den Arbeitsämtern werden können.“

Frank-Walter Steinmeier macht Werbung

Griechenland am Abgrund – Markus Söder in „Bild am Sonntag“ schon einen Schritt weiter

Markus Söder ist zwar kein Sponti, aber er denkt so. Dem alten Spruch „Wissen ist Macht“ setzt er „Nichts wissen, macht nix“ entgegen. Das reicht, um in Bayern Finanzminister zu werden. Das reicht auch für eine Ablehnung des Länderfinanzausgleiches, sobald der Freistaat kein Geld mehr von anderen Bundesländern benötigt. Bayern ist schließlich ein Freistaat, in dem Politiker wie Söder den „Bayern-Kurier“ lesen und auf diesem Niveau verharren.

Auf Griechenland will der bayerische Finanzminister jetzt „eine alte Regel vom Bergsteigen“ anwenden: „Wenn jemand an deinem Seil hängt und dabei ist, dich mit in den Abgrund zu reißen, musst du das Seil kappen.“ Sagt er in der „Bild am Sonntag“ von heute in einem Streitgespräch mit Sahra Wagenknecht von den Linken.

Stuss nicht genug gesteigert

Uefa-Euro 2012-Orakelhund Mike Tjaden: Trifft Samaras bekommt Samaras kein Geld

Morgen fliegt die Bundeskanzlerin nach Danzig – und Griechenland fliegt bei der Uefa-Euro 2012 raus. Das muss ich als Jagdterrier nicht orakeln, das weiß ich. Denn die „eiserne Kanzlerin“ hat in einem Telefongespräch mit dem neuen griechischen Regierungschef Antonis Samaras klar gemacht, was geschähe, wenn sein Namensvetter den Ball auch nur einmal an Manuel Neuer vorbei ins Netz schösse.

Und dann wären da noch

Uefa-Euro 2012: Harald John (Chef der Neuen Presse Hannover) will mail „spammen“

Kommentieren darf man diese Ausscheidungen aber nicht. Weiß ich seit gestern Abend. Auf eine mail, die mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden in meinem Auftrag an den Chefredakteur der Neuen Presse geschrieben hat, reagierte Harald John mit der Frage: „Wo kann ich das denn spammen?“ Da belle ich ihm doch entgegen: „Im Sportteil deiner Zeitung.“

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