Wir schützen uns – Gott schützt den Grashüpfer

Grashüpfer

Bald muss der Junge wieder abreisen, seine Mutter packt die Koffer. Ein letztes Mal nimmt er mich bei der Hand, wir gehen zu den Feldern in Kleinburgwedel, auf denen wir oft gesessen haben. Ein Hase rennt an uns vorbei. Der Junge fängt einen Grashüpfer, hält ihn gefangen zwischen seinen kleinen Händen.

„Da hast du aber Glück gehabt. Wer einen Grashüpfer fängt, hat immer Glück“, sage ich.

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Die schöne neue Welt von Aldous Huxley rückt immer näher/Selbst foltern ist doof

Huxley

Sie kommt immer näher: Die schöne neue Welt von Aldous Huxley, in der „Gemeinschaftlichkeit, Einheitlichkeit und Beständigkeit“ mit Konditionierung und Indoktrination hergestellt werden, nur die künstliche Fortpflanzung ist noch nicht so weit gediehen, wie in diesem Roman. Falls nun auch noch Diktatoren begreifen, wie dumm sie sind, wenn sie Kritiker und politische Gegner in Gefängnisse stecken, foltern oder ermorden lassen, dann setzt sich das westliche Modell überall durch. Da in Deutschland jedes Modell perfektioniert wird, soll unser Land einer näheren Betrachtung unterzogen werden.

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ARD blutleer auf der Suche nach dem Glück

Was ist Glück? Diese Frage will die ARD beantworten. Was ich dazu jedoch gestern Abend bei Günther Jauch gehört habe, klingt seltsam blutleer. Jetzt weiß ich zwar, dass es in meinem Gehirn eine Zone geben soll, die ich nur aktivieren muss, um glücklich zu sein, aber für diese Suche fehlt mir die Zeit. Zum Glück.

Von Wahnsinnigen umzingelt

ARD-Themenwoche: Glück ist – wenn man diese Psychologin nicht zum Bahnhof schickt

„Positiv denken, sich etwa mit einem Glücks-Tagebuch auf die schönen Dinge im Leben zu besinnen, Dankbarkeit üben – diese Dinge können zu mehr Zufriedenheit beitragen. Dabei stimmt es aber nur zum Teil, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Zwar ist ein einzelnes Glücks-Gen noch nicht identifiziert, dennoch ist die Glücks-Fähigkeit auch genetisch bedingt. Die amerikanische Psychologin Sonja Lyubomirsky meint: 50 Prozent unseres Glücks hängen vom Erbgut ab, zehn Prozent vom Zufall, und 40 Prozent von unserem bewussten Handeln.“

Das ist nun öffentlich-rechtlich gesichert. Denn zum Glück gibt es die ARD-Themenwoche? Ich bin da anderer Meinung. Die da ist: Glück ist zu 100 Prozent vom Glück abhängig. Sonst kann Folgendes passieren: Man kann sein Glück nicht fassen. Weg ist es wieder. Man will das Glück festhalten. Dann ist es weg, bevor es da ist.  Man will sein Glück nicht dem Zufall überlassen. Dann kommt es nie. Man wartet auf sein Glück. Genauso gut kann man einen ICE nach Wolfsburg nehmen, der fährt bekanntermaßen immer dran vorbei.

Geschehen könnte auch

„Rückspiegel“ von Maxim: Ein Lied so wunderschön wie…

Es gibt Lieder, die sind unter deiner Haut, bevor die ersten drei Töne verklungen sind. „Rückspiegel“ von Maxim gehört für mich dazu. Dieses Lied ist so wunderschön wie ein Lächeln im Vorübergehen, ein flüchtiger Kuss am Morgen, den man noch schmeckt, wenn die Sonne untergeht. Manchmal sehen wir das Glück wirklich nicht…Weil wir es zu eilig haben oder unsere Zeit mit den falschen Dingen verschwenden. 

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Du liebst die Menschen nicht. Du hast es leicht.

Was euch misslang, wird uns gelingen.
Das Ziel, das wir erreichen werden, heißt:
Die Welt zu ihrem Glück zu zwingen!

Was sollen denn die Güte und der Geist,
wenn sich ihr Wesen nur an denen,
die selber gut und weise sind, erweist?

Das Glück der Welt, das wir so sehr ersehnen,
wird durch die Sehnsucht nicht erreicht.
Das Glück der Menschheit kostet Blut und Tränen!

Der Chronist resümiert:

Du liebst die Menschen nicht. Du hast es leicht.

Erich Kästner

Woran dieses Gedicht erinnert