Das etwas andere „Neue Wilhelmshaven“: Gerd Abeldt verschreibt sich leicht

Muss der Gerd Abeldt, Chefredakteur des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) gezittert haben, als auch in Deutschland über ein Verbot der Prostitution diskutiert wurde. Solch ein Verbot hätte seine Arbeit ein wenig erschwert. Doch nun darf er auch die GEW weiter käuflich lieben. Als Lohnschreiber hat er heute den NW-Leserinnen und -Lesern mitgeteilt: „GEW erhöht den Strompreis.“ In seinem PR-Artikel „schlägt die EEG-Umlage durch“ und die daraus resultierenden Mehrkosten „ergeben sich den Garantiepreisen für erneuerbare Energie“.

Selbstmord auf Raten

Junge (keine) Talente aus Wilhelmshaven: Das Ende der Fahnenstange bei Beerdigungen mit Gerd Abeldt

Gerd Abeldt, Chefredakteur des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) ist zwar kein junges Talent, sondern kein Talent, er soll aber trotzdem in dieser Serie gewürdigt werden, weil er gar Wichtiges mitzuteilen hat. Folgen wir ihm also zu den Friedhöfen der Stadt. Will man dort hin, muss man eigentlich Gebühren bezahlen, aber Gerd Abeldt macht eine Ausnahme, denn das, was er uns auf Seite 3 der heutigen NW-Ausgabe zu erzählen hat, kostet uns Sinn und Verstand: „Bei der Anpassung (er meint Erhöhung) der Friedhofsgebühren wurde ein Dilemma offenkundig.“ Das ist: Die Kundigen sterben nicht nur, sie sterben auch aus. Das hat Folgen: „Bei einer sinkenden Zahl von Bestattungen werden die Kosten auf immer weniger Köpfe verteilt.“ Klingt logisch: Weniger Tote bedeuten auch weniger Köpfe, die ins Grab sinken.

Auch der Tod besucht Wilhelmshaven nicht mehr

JadeWeserPort und neues Krankenhaus: Für das „Neue Wilhelmshaven“ gilt das Einlullungsgebot

Bei Demonstrationen gibt es ein Vermummungsverbot, im „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) gibt es ein Einlullungsgebot. Das weiß inzwischen Nordfrost-Chef Horst Bartels, wenn es um den JadeWeserPort geht, das weiß jetzt auch die BASU, die kritische Fragen zum Reinhard-Nieter-Krankenhaus (RNK) gestellt hat, bevor weiter über eine Fusion  von RNK und Willehad-Hospital und einen Neubau diskutiert wird.

Den Nordfrost-Chef hat sich NW-Chefredakteur Gerd Abeldt vor 14 Tagen in einem Kommentar vorgeknöpft, jetzt knöpft sich NW-Lokalchef Maik Michalski die BASU vor. Er schreibt, dass zurzeit niemand wisse, ob es eine Fusion geben werde. Glaube man den Beteiligten, dann komme es in den nächsten vier Wochen zur Entscheidung. Bis dahin gelte: „Alle Debatten finden auf höchster Ebene und in den politischen Gremien statt – aber hinter verschlossenen Türen. Und das ist angesichts der hohen Hürden, die für ein neues Klinikum zu überspringen sind, auch angemessen.“

Den Rest weiß ein Hellseher?

Kaiser verehrt? Mit Hitler zusammengearbeitet? Die DDR gut gefunden? Interessiert die „Wilhelmshavener Zeitung“ nicht…

Seit Monaten druckt das „Neue Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) Werbeartikel für die Neuapostolische Kirche ab, die angeblich 150 Jahre alt geworden ist. In einem Leserbrief wies ich auf die Zusammenarbeit dieser Glaubensgemeinschaft mit Kaiser, Hitler und SED hin. NW-Chefredakteur Gerd Abeldt hat heute die Veröffentlichung schriftlich abgelehnt. Ohne Begründung.

Siehe auch

Jade-Weser-Port-Lobschreiber Gerd Abeldt kanzelt Nordfrost-Chef Bartels ab

Die Atmosphäre wird immer nordfrostiger: Gerd Abeldt, Chefredakteur des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) und JadeWeserPort-Schönschreiber von John H. Niemanns (Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung) Gnaden hat einen Knall – gehört. Der kam laut NW-Chefredakteur nicht nur zur „Unzeit“, sondern auch noch von Nordfrost-Chef Horst Bartels. Der will das Land Niedersachsen verklagen, weil er nicht länger den Horst allein am JWP spielen mag.

Horst allein am JadeWeserPort

2sechs3acht4 berichtet über extra breiten Südstrand und Wohnen mit Wasser

Das Wochenende an der Jade beginnt am 4. Juli, am Südstrand brennt nicht nur die Schule, während der Chefredakteur der „Wilhelmshavener Zeitung“ besser bei einer Rätsel-Zeitung aufgehoben wäre. Und dann ist da noch ein Islam-Prozess, der in die Berufung geht.

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Droht in Wilhelmshaven ein Blutbad wegen JadeWeserPort?

„Schon macht sich Häme breit. Frei nach dem Motto: „Wir haben es doch immer gewusst…“ Oder, die zynische Variante: „Was, da an der Küste gibt es Deppen, die einzelne Container begrüßen?“ Wer Schaden hat, braucht für Spott nicht zu sorgen. Vorsicht Lämmer, ihr seit es, die zur Schlachtbank geführt werden!“ Schreibt heute Gerd Abeldt, Chefredakteur des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) in einem Kommentar. Droht nun ein Blutbad wegen des JadeWeserPortes? Und wen meint Abeldt mit „Lämmer“? Die Kurzarbeiter am Containerhafen? Die vielen Arbeitslosen in Wilhelmshaven?

Wer eigentlich hat diesen Containerhafen so hoch gejubelt, dass Enttäuschung gar nicht ausbleiben konnte? Wer hat denn vor 10 Jahren behauptet, der JadeWeserPort bringe 5 000 Arbeitsplätze? Wer machte denn aus Wilhelmshaven das zukünftige „Tor zur Welt“, vergleichbar nur noch mit Hamburg? Wer hat denn jede Warnung überhört – und Kritiker unter Druck gesetzt, bis zur Drohung mit Verlust des Arbeitsplatzes und Kündigung von Krediten? Waren das die Lämmer?

Nein. Als Jürgen Trittin 2004 als Bundesumweltminister in Wilhelmshaven war, moderierte der damalige Oberbürgermeister Eberhard Menzel die Veranstaltung. Menzel übersah geflissentlich jede Wortmeldung von Redakteuren, die er für kritisch hielt, Trittin setzte trotzdem nicht alles auf die Karte JadeWeserPort, weil er sich auch noch in Hamburg blicken lassen wollte – und was machte das „Neue Wilhelmshaven“? Es übermittelte den NW-Leserinnen und NW-Lesern den Eindruck, der Bundesumweltminister sei genauso euphorisch wie die Meinungsmacher an der Jade.

Als ich bei einer Podiumsdiskussion im Jahre 2011 darauf hinwies, dass die „Financial Times“ das Ergebnis einer Umfrage unter Reedereien mit der Überschrift „Kein Schiff wird kommen“ versehen hatte, fuhr mir Michael von Teichman als Oberbürgermeisterkandidat der FDP in die Parade: „Die haben doch keine Ahnung.“ Warnende Stimmen hatten immer als Stimmen von Miesmachern zu gelten. Die Beleuchtung des Themas von allen Seiten war verboten.

„Von der Euphorie zur Schockstarre war es nur ein kurzer Weg. Nicht einmal ein halbes Jahr hat es gedauert, bis offenkundig geworden ist, dass der JadeWeserPort nicht der erhoffte Heilsbringer für Wilhelmshaven wird – jedenfalls nicht kurzfristig.“ (Gerd Abeldt in seinem Kommentar) So ist das nun einmal. Wenn etwas fertig ist, wird auch etwas offenbar. Was man anderswo offen gesagt hat. Während der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister bei einer Wahlkampfveranstaltung mit der Bundeskanzlerin in der Wilhelmshavener Stadthalle Anfang 2013 sagte, der JadeWeserPort sei pünktlich fertig geworden, hörte man von seinem Wirtschaftsminister in Hannover ganz andere Töne. Der hatte schon beim Maschseefest im Sommer 2012 festgestellt, dass der Hafen eigentlich zu früh fertig werde, weil es die Containerschiffe, die Wilhelmshaven ansteuern, noch gar nicht gebe.

Seit Jahren sammele ich Pressestimmen über den JadeWeserPort auf www.jadeweserport.org Werden die nicht gelesen? Außerdem ist der JadeWeserPort kein religiöses, sondern ein hafenpolitisches Thema. Vielleicht sollte Gerd Abeldt Pfarrer werden. Dann könnte er über Heilsbringer predigen…

Ein Beitrag von www.zweisechsdreiachtvier.de