Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 35/2016: Taufe als Gefahr für das Wohl von Kindern

In der Weihnachtszeit gehen Familien in Kirchen, sie besuchen festliche Konzerte und feiern die Geburt von Jesus mit Krippenspielen. Doch in Kirchen geschieht auch Gefährliches. Taufen zum Beispiel. Meint zumindest eine Verfahrensbeiständin aus Lüdingshausen, die vor Familiengerichten für das Wohl von Kindern eintritt. Sind Taufen wirklich so gefährlich, wie Martina Große-Feldhaus das meint?

Die Antwort in Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 35

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Wenn sich Paare in Münster der Geburt eines Kindes schuldig machen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir sind kürzlich nach Münster gezogen, weil wir auch schon vorher in einer eher hässlichen Stadt gewohnt haben und uns nicht umstellen mussten. Ende des Jahres erwarten wir zum ersten Mal Nachwuchs. Es wird ein Junge! Müssen wir die Geburt unseres Kindes schon jetzt dem Jugendamt anzeigen – oder können wir uns darauf verlassen, dass diese Meldung vom Krankenhaus übernommen wird? Uns ist inzwischen bekannt, dass man in Ihrer Stadt Pflegeeltern für die besseren Eltern hält. Dabei wollen wir keinesfalls stören. Wir sind also bereit, unser Kind sofort nach der Geburt einem Jugendamtsmitarbeiter auszuhändigen, damit unser Junge von Anfang an die Erziehung bekommt, die er verdient und nicht erst von uns vernachlässigt werden muss, damit das Jugendamt mit seiner sicherlich segensreichen Arbeit beginnen kann.

Fortsetzung des satirischen Briefes